06/02/11, Atlantik
Hallo, Jungs ! Atlantik, Sonntag,06.02.2011/18.00
22ˆ59.33W /19°56.12 N
Nach wie vor rasen wir dahin, unvorstellbares Etmal am ersten Tag (von 12.00-12.00) 164 Meilen ,am zweiten 175 Meilen; gestern nachmittags mussten wir die Genua 2 mal reffen, abends das Gross ; wir waren darauf vorbereitet, denn das Barometer sank binnen kurzer Zeit um 5 Striche ;und trotzdem 7-8 Knoten. Leider hat ein Boot unserer Freunde Probleme mit dem Windpiloten. (Bei so hohen Wellen rauscht das Ruder immer aus, und so ist es moeglich dass man ein Ringerl dreht.)Die Nerven haben, glaube ich, einen Streich gespielt, und sie sind umgedreht. Ich hoffe sie ueberlegen sich es noch und kommen doch ueber den Teich. Wir essen unsere in Las Palmas eingerexten Mahlzeiten, heute Curryhuhn mit Reis .Bei strahlenden Wetter wuensche ich Euch dieselbe Flasche Wein die wir am Tisch haben(Rioja Vieux Reserva 2002).
Prost ,Mahlzeit ,Walter+ Emmy
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lese Eure Berichte mit Vergnügen und bin schon gespannt wenn Ihr drüben angekommenseid,
bis dahin, leider nur mitfiebernd
Euer Egon
04/02/11, Atlantik
Hallo es windet! Atlantic,Freitag,04.02.2011,18.00
27°47.56N/ 17°18.57W
Nachdem wir ein Abschiedsfoto mit unseren Freunden geschossen haben, die letzten Einkauefe verstauten, liefen wir wie vorgesehen um 12.00 aus. Die Wellen hinter uns, (besser nicht hinschauen,)entfernten wir uns allmaehlich von den Kanaren .Koennen leider nicht auf Marschik Walter warten.
Seit 4 Std. sind wir unterwegs, Wind: ENE-4-5 laufen wie auf Schienen zwischen 6 und 7 Knoten. Es sind vier Boote unterwegs, und schoen langsam holen wir auf:und nachdem wir auf Kanal 77 miteinander gesprochen hatten (Amateurfunk streikt)ging Emmelien in die Kueche und wir aßen Kotletten mit gruenen Bohnen und geb. Kartoffeln. Mache die erste Nachtwache und denke mit den Sternen an Euch. Liebe Gruesse Walter + Emmy
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03/02/11, La Gomera
Es geht los!
Nach fast zwei Monaten herrlichen herumzigeunern, wir haben die Kanaren richtig lieben gelernt. La Gomera ist ein geschichtsträchtiger Ort, von St. Sebastian aus hat Ch. Kolumbus Amerika entdeckt Mit dieser Persönlichkeit wird hier sehr viel Geschäft gemacht . Morgen vormittags geht es los in Richtung Cap Verden, nach Sal, Boa Vista, Sao Vicente(Mindelo).Es sind 800 Meilen1550 km. Wir hoffen es in 7 Tagen zu schaffen .Aber man weiþ ja nie. Ja die meisten werden sich fragen, warum wir so lang mit der ýberfahrt gewartet haben, oft nicht freiwillig, kleinen Rep. oder Investitionen dauern hier einfach länger. Auch lernt man einfach ohne Zeitdruck zu leben, was man heute nicht schafft, macht man morgen. Undenkbar wenn man aktiv ist oder nur begrenzt Urlaub hat. Natürlich lernten wir viele Segler kennen, die uns rieten, für die Inseln sich Zeit zu lassen. Jetzt haben wir auþer La Palma und El Hierro alle besegelt, und ihre Verschiedenheiten kennengelernt. Auch als Segelgebiet eine enorme Herausforderung, die starken Düseneffekte rund um die Inseln speziell zwischen Teneriffa und Gran Canaria oder die Strömungen die bis zu drei Knoten auf und ab gehen. Das heuer extrem lange der Südwind geblasen hat, (fast ein Monat)und noch sehr viel Schiffe hier ausharren, hat zu unsere Entscheidung auch beigetragen. Aber jetzt wird Handy und Internet ausgeschaltet, und wir werden uns mit unseren Freunden über Kurzwelle zur gegebenen Std. hören. Und ich hoffe dass unser E-Mail über SSB funktioniert und ich Euch über meine Hopplas und Fischfang Informieren kann.
Liebe Grüþe von sehr entspannten Walter und Emmelien
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Ganz tolle Berichte, gratuliere. Die Montag-Saunarunde wollte Euch gestern Abend nochmals telefonisch erreichen, leider ohne Erfolg. Ich bin heuer beim Viererschnapsen noch ungeschlagen, weiters haben wir mit Wolfi Hammerschlag am Bergbauernhof Gridl in Kaning schon zum zweiten Mal gewonnen - die Welt steht vor einem Rätsel . . .
Wir denken viel an Euch, liebe Grüße und Alles Gute von Hannes und Co.
28/01/11, Santa Cruz de Tenerife
Teneriffas anderes Gesicht!
Leider haben wir schlechtes Wetter, aber es ist halt auch hier Winter, und so spazieren wir durch die Stadt und finden immer wieder Dinge, die wir glauben zur Ueberfahrt gebrauchen zu können, hoffentlich behalten wir die Uebersicht. Emmelien notiert kryptisch alle Einkäufe, und die Backskiste.
Ich bekomme endlich meine Propangas. gefüllt, und im Restaurant bekommen wir statt Paella einen Teller gelben Reis, mit vier Stk Garnelen. Als wir an dem Monument des spanischen Bürgerkriegs in Santa Cruz vorbei spazierten, begrüssten uns zwei freundliche span. Damen mit "Bien Venuto a Tenerife", jeder bekam eine rote Nelke ins Hemd gesteckt, und verlangten ein Fünfcent Stück. Der Mann (ich) durfte nicht zahlen, aber die Frau. Emmelien holte ihre Brieftasche hervor, suchte vergebens das Geldstk und gab dann einen 1,00EuroNein, nein riefen die Damen und kramten in ihren Portmanai, da sie auch nichts gefunden hatten, nahm sie das 1,00Euro Stk und ging zum nächsten Ehepaar. Da hatten sie mehr Glück, Beim rum suchen konnten sie, wie wir später erfuhren, den abgelenkten Mann 130,00Euro aus der Brieftasche ziehen. Bis er dahinter gekommen ist, waren die Frauen natürlich verschwunden. Wir haben wieder etwas dazugelernt.
Samstag nachmittags ,als es trocken wurde ,beschlossen wir weiter zu segeln ,und waren mit Oelzeug und Lifeline unterwegs; nach drei Meilen brachte uns die Guardia Zivil auf .sie konnten unseren Schiffsnamen nicht lesen, Auf Kanal 11 erklärte ich ihnen alles aber sie konnten unsere Flagge nicht zuordnen,(Noch nie rot weiss rot gesehen)füllte mich beleidigt, aber sie dachten bei diesen Wetter laufen nur Gauner aus, sie wiesen uns auf das schlechte Wetter hin , und forderten uns auf ,zurückzufahren. Naja wir gehorchten, und so hatten wir wieder eine Nacht in Santa Cruz verbracht.
Liebe Grüþe Walter +Emmy.
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28/01/11, Santa Cruz de Tenerife
Hallo liebe Freunde!
Nach anfaenglichen Gegenwind,und einen fuerchterlichen Platzregen,hatten wir einen schonen Segeltag. Steife Brise 15-18 Knoten von Nord ,trieb uns bis 23.30 nach Teneriffa.Endlich wieder Besuch von Delphinen,sie sprangen rund ums Boot , wir feuerten sie an ,und mann hat das Gefuehl das sie einen verstehen. So vergeht natuerlich die Zeit im Fluge.Chartercrews waren noch unterwegs und halfen uns beim Anlegen. Heute versuchte ich nochmals meine Gasflasche zu fuellen;so mieteten wir einen Wagen, fuhren zur Raffinerie,und morgen werden wir sehen, sonst muss ich die Anlage auf Campinggas umstellen. Wir fuhren von La Laguna ueber Esperanza das Gebirge in Richtung La Teide und bei 2240 Meter Seehoehe trauten wir unseren Augen nicht , es lag 30 cm. Schnee auf der Strasse,ich mit kurzer Hose und Zehenschlapfen, die Einheimischen mit Winterkleidung eingehuellt,rutschten mit allen Verfuegbaren(Autofussmatten, Kinderwagenabdeckungen,sogar Schlitten waren zu sehen. Ich weiss nicht wer dummer dreingeschaut hat.Leider war es dann Schluss mit der Sicht, der Berg war in dichten Nebel gehuellt,und wir konnten den Berg mit den Lift nicht erreichen .Ich haette gerne Emils Fr. Gesicht gesehen? So sind wir wieder abwaerts ueber La Orotava nach Puerto de la Cruz.Es ist eine wunderbare Insel voll im Gruenen mit ihren Bananenplantagen und Orangenbaeumen. Wir beneiden unsere Freunde Gerda und Walter die hier ein Dominizil haben;ich hoffe sie koennen es genug nuetzen.Da ich heute im Schnee gestapft bin ,gehe ich sehr gluecklich ins Bett , bis zum naechsten Mal Walter +Emmy
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22/01/11, Las Palmas
Hallo ! Las Palmas, 21.01.2011
28 Tage Gran Canaria ist eigentlich genug um die Insel kennenzulernen. Mittwoch kam endlich unser Druckventil, wir bauten zusätzlich eine Förderpumpe ein, um gleichmäþigen Druck zu erreichen, leider ist die Druckleitung ins Membran (durch ýberdruck, 9 bar) undicht geworden. Wieder ausbauen, drei Tage warten, und dann hoffen wir weg zu kommen.
In den vier Wochen haben wir mit Citybus, gemieteten Auto und vor allen mit unseren Rädern die Insel erkundet. Es ist einfach fantastisch, das Klima, (im Schnitt 22-26°) die Menschen, der Strand auf beiden Seiten von Las Palmas, (das Wasser hat 21°)und natürlich die kleinen Restaurants mit ihren vier bis zehn Tischen laden immer auf ein paar Tapas ein. Wir haben uns sehr gut eingewöhnt .Auch haben wir wieder nette Leute kennengelernt. Und nach so langer Zeit ist Abschied nehmen doch wieder schwer.
Die Insel mit ihren gut ausgebauten Straþen führte uns auf schwindlige Höhen, (die Serpentinen teilweise nur einspurig befahrbar) von dort gibt es sehr gut gekennzeichnete Wanderwege .Die Touristenplätze sind überfüllt mit sonnenhungrige Menschen, so sind wir doch wieder schnell von der Südküste geflüchtet ins ruhigere Norden. Die Einkaufsmöglichkeiten sind mit Spar, Lidl, Carrfour, und dem einheimischen Hippo Dino international abgedeckt. Auch sehr viel Chinaläden sind vorhanden, es konnte sich Emmy austoben und unsere Wasserlinie ist wieder um einige cm gesunken.
Ich denke viel an die Skisaison zu Hause, das Skifahren geht mir doch ab. Liebe Grüþe an alle
Walter+ Emmy
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Bin soeben vom Sinai zurück ( nicht Kriegspielen sondern Tauchen) und werde nun weiter Euren Weg verfolgen.
Immer eine Handbreit Rotwein im Glas und noch viel mehr unterm Kiel. Egon und Elisabeth
