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Bluewater Sailing
Wir leben noch
Walter
05/07/11, Curacao

Hallo!
Nach 12 Tage im Spanish Water,wir haben auf Grund der legendaeren Happy Hours (jeden Dienstag und Freitag ab H17.00 bei ermaesigten Getraenkepreisen) wieder viele neue Segler aus allen Nationen kennengelernt.(Holland und Deutschland dominiert)Auch alte Bekannte haben wir wieder getroffen ,es gab ein besonderes Hallo als wir Georg auf seiner Lisbeth 2 (Er hat keine Plastikschuessel,und ist der absolute Mister Spanish Water)gesehen hatten,Leider weilt seine Brigitte in Germanien ,ich habe mich auf ein paar Tauchgaenge mit ihr sehr gefreut,aber die Familie geht vor.Mit Frank und Cristel,machten wir einen Besuch in Willemstad,endlich eine Hauptstadt ,wo mehr renoviert wird als neu gebaut.Die Koenigin Emma Bruecke ist die einzige Drehbruecke der Welt die 169 Meter lang ist und auf 16 Boote (Pontons)hin und her faehrt.Sie dient jetzt nur mehr den Fussgaengern und verbindet die zwei wichtigsten Stadtteile von Willemstad.Nachdem wir fuer drei Tage ein Auto gemietet hatten,besuchten wir Nicole mit ihren Mann Jeroen und den Zwillingen, die seit 14 Jahren in Curacao wohnen und nun wieder nach Holland ziehen.Eine irrsinnige Anziehungskraft haben die vom Denkmalschutz renovierten Landhaeuser,(Farmhaeuser seit dem 17 Jht, wo Grossgrundbesitzer mit afrikanischen Sklaven reich geworden sind.)Die Fuehrungen sind hochinteressant,hat doch die holl. Regierung die Weisung ausgegeben,klar und deutlich ueber die Misstaten des holl. Sklavenhandels zu berichten.Das Museum Kura Hulanda (absolut sehenswert) hat unter anderen ein Sklavenschiff nachgebaut,wo man sehen kann wie sie verfrachtet und misshandelt wurden.Mit Wolfgang und Conny haben wir einen netten Tag mit Landhausbesuchen verbracht ,zum Mittagessen waren wir in einen seit 1936 bestehenden, orginalen Restaurant Names Jaantschi, wo der Chef als sprechende Speisekarte auftritt und uns seine Spezialitaeten anpriess. So konnte ich das erste Mal Leguanengulasch kosten,(Wenn man es nicht weiss, denkt man an Hasen oder Schaf.)Rainer und Birgit aus Deutschland organisierte am Sonntag,nachdem sie den Steg rep.und Holz gesammelt haben,einen Potlook (Grillabend, wo jeder sein Fleisch und einige Port. Salat mitnimmt.Es wurde ein multikulti geselliger Abend,wo wir Thoralf mit Gundula aus Jena kennenlernten.Natuerlich wurde ueber alte und neue Zeit diskutiert,und neue Eindruecke gesammelt,es ist doch interessant wenn auch junge Leute die Wende schaetzen gelernt haben,(Sonst haetten sie kein Boot)aber ueber das alte System positiv berichten.So, das war ein kurzer Bericht aus Spanish Water,wir bereiten die Fahrt nach der Curacao Marina vor , wo das Schiff an Land gehoben wird . Bis Bald Walter+Emmy.

Curacao
Walter
02/07/11, Caribien Sea ,Curacao

[t]Geschichte ueber Curacao [l]Caribien Sea ,Curacao [a]Walter [b]

Hallo Ihr Lieben! Bevor ich ueber unsere herrlichen Tage in Curacao berichte,hier einige Hinweise ueber unsere letzte Station. Curacao ist die größte und bedeutendste Insel der Niederländischen Antillen. Mit etwa 150 000 Einwohnern aus über 60 Nationen . Lange, bevor der Spanier Alonso de Ojeda 1499 als erster Europäer den Fuß auf die felsige Insel vor der Nordküste Südamerikas setzte, siedelten dort hoch gewachsene Indianer vom Stamm der Caiquetios . Deshalb bezeichneten die Eroberer das heutige Curacao als Isla de los gigantes - Insel der Riesen - . Sie fanden nicht das begehrte Gold von El Dorado und beschränkten ihre Kolonisation auf einige Viehfarmen. Im 17. Jahrhundert bauten niederländische Truppen einen Stützpunkt am Schottegat, einem natürlichen Hafen mit geschützter tiefer Einfahrt, der sich schnell zum Handelszentrum in der südlichen Karibik entwickelte. Da die Landwirtschaft auf den trockenen Böden anstrengend und unrentabel war, verlegten sich die Siedler, darunter viele jüdische Familien aus Amsterdam und Nordostbrasilien, auf den Handel mit Indigo, Hirse, Baumwolle, Tabak - und Sklaven. Die Sklaven wurden bis ins späte 18. Jahrhundert auf dem Markt wie Vieh verkauft. Der blutige Sklavenaufstand von 1795 änderte nichts an den Herrschaftsverhältnissen. Die Anführer - Tula, Carpata und 25 weitere Sklaven wurden von holländischen Soldaten in Willemstad hingerichtet. Erst 1863 schafften die Niederlande die Sklaverei ab. Willemstad ist das Amsterdam der Karibik. Mit etwa 125 000 Einwohnern ist es eine pulsierende Hauptstadt. Sie beeindruckt die Besucher vor allem mit bunt bemalten, restaurierten Kolonialbauten aus der Zeit des 16. bis 19. Jahrhunderts. Prächtige Handelshäuser mit steilen Satteldächern aus roten Ziegeln, Stadtvillen in üppigem Stuckdekor, drei gut erhaltene Forts, malerischen Gassen und große Gotteshäuser erinnern an den Reichtum der holländischen Herren und verschweigen das Elend von Abertausenden afrikanischen Sklaven, deren Arbeit und Handelswert den Wohlstand begründeten. Die Stadt ist eine um das Schottegat wild wuchernde Siedlung, deren historisches Zentrum man jedoch auf einem Spaziergang gut erkunden kann. Die Straßen in den Stadtteilen Punda ( Punkt ) und Otrobanda ( andere Seite ) zu beiden Seiten der Sint Annabaai sind tagsüber stark belebt. Der Tourismus ist inzwischen ein wichtiges weiteres Standbein der Wirtschaft. Rund 250 000 Urlauber sowie 200 000 Kreuzfahrttouristen erleben jährlich die schönen Seiten dieses exotischen Ziels mit holländischem Touch. Bis morgen Walter.

test
Emmy
25/06/11, Caribien Sea ,Curacao

hallo

01/07/11 | walter marschik
hallo ihr segler ! gerda und ich waren jetzt längere zeit in garz, deshalb keine reaktion von mir. peter war beruflich in neuseeland, genau zu derzeit wo der flugverkehr wg, des vulkans in chile gesperrt wat. dazu noch die nachbeben. er hat uns einige geschichten erzählt. nun zu euch. ich hoffe ihr wißt noch wo eure heimat ist. gott sei dank geht es euch gut und ihr erlebt viel. wie schaut es mit der linie, ich meine vom körper, aus. auf ein baldiges glückliches wiedersehen. gerda und walter
Auf zu neuen Ufern!
Emmy
16/06/11, Caribien Sea ,Curacao

Abschied aus Bonaire! Alles hat ein Ende, so auch unsere Sauf-Tauch-u. Fressorgien auf Bonaire.Hans und seine nette Freundin Christina haben uns Sonntag in ihr neues nettes Haus auf ein herrliches Geschnetzeltes eingeladen. Am Dienstag sind wir mit Arnold .Eva und holl. Seglern von der Happy Bird zu einen Grillabend beim Plaza Ressort mit zwei Steelbands (Antillianische Musiker mit originellen Musikinstrumente) gewesen, war richtig netter Abend, vor allem mit den Radeln ohne Licht nach Hause. Wir sind den letzten Tag in der Marina gelegen, mussten doch den drei woechigen Staub vom Schiff waschen .nach dem tanken haben wir um H 10.10 Richtung Curacao abgelegt .Ich glaube wir waren beide sehr traurig ,mussten wir doch gute Freund zuruecklassen .Die Ueberfahrt nach Spanish Water war 36 Meilen ,bei guten raumen Wind hatten wir es in 7 Std. geschafft. Spanish Water ist eine riesige Bucht mit kleinen Seitenarmen, wo man bei nicht all zu ruhigem Wasser kostenlos vor Anker geht. Es sind schon wahnsinnig viel Schiffe hier, wo die Segler auch gut gegen die Hurrikan Saison geschuetzt sind FuerSegler die ihre Boote nicht verlassen ist es ein idealer Platz. Heute waren wir beim Zoll und Einwanderungsbehoerde, ging eigentlich alles sehr flott, leider mussten wir doch lange nach dem Gebaeude suchen. Die Stadt Willemstad macht einen guten Eindruck, konnten wieder Obst und Gemuese einkaufen. Aber von unseren folgenden Stadtbesuche das naechste Mal Walter + Emmy

Tauchkurs
Walter
09/06/11, Caribien Sea ,Bonaire

Geschafft! Es war eine spannende Geschichte, aber auf Grund dieses herrlichen Wasser war der Wunsch nach Tauchen einfach nicht mehr aufzuhalten .es gibt auf der Insel sehr viele Tauchschulen , da ist es schwer die Richtige zu finden .Aber mit „Dive Friends Bonaire"und der freundlichen Tauchlehrerin Astrid habe ich es optimal getroffen. Der Kurs bestand aus zwei Teilen Theorie und 5 Tauchgaenge bis 18 Meter Tiefe. Was mich ueberraschte war die Vielfalt der Theorie, wusste gar nicht was man alles wissen muss, um zum Tauchen zugelassen zu werden. Der spannendste Teil war natuerlich die Praxis. wir mussten doch auf 6 Metern uns doch die ganze Ausruestung entledigen, ohne Mundstueck eine Minute schwimmen (probiert es ein Mal um genau zu wissen was eine Minute bedeutet.)Auch die Luft wurde ploetzlich abgedreht, um deine Panikreaktion zu testen. Mit dem Partner die Luft zu tauschen und zu teilen, gehoerte zum Programm .Ich bin sehr froh das ich durchgehalten habe(wollte schon nach dem zweiten Tauchgang stoppen)denn es ist gigantisch was du in 20 Metern hier alles zu sehen bekommst. Von Schildkroeten , Roggen, Barrakudas, zu Seepfaerdchen und Blattfische noch tausende Kleinfische. Die Sicht betraegt immer zwischen 18 und 22 Metern. So vergehen die Tage ,am Morgen tauchen ,mittags wartet Emmy (schade das sie nicht mitmacht, aber sie sagt sie hat Angst vor Fische )im Cafe ,wir haben mit Hans einen netten Schweitzer der hier lebt, einige nette Autoausfluege zum Nationalpark, in Tropfsteinhoellen gemacht. Auch Arnold ein hollaendischer Tausendsassa hat uns zu tolle Ausflugsziele gebracht, und abends treffen wir Segler aus allen Nationen zu einen Gedankenaustausch. Jeder hat doch das gleiche Ziel, nach Curacao ins Hurricanversteck zu kommen. Inzwischen sind wir froh ,nicht nach Jamaika gesegelt zu sein ,es gibt da Winde bis 50 Knoten und fuerchterliche Ueberschwemmungen.So jetzt wisst Ihr warum wir noch immer in Bonaire sind ,und unsere Heurige Karibiksaison bald abbrechen werden. Liebe Gruesse Walter + Emmy

10/06/11 | Seppi
Ja Walter! Du forderst Dein Glück in hohem Alter wohl voll heraus. Tauchen in gefährlichen, aber schönen Gewässern?!?! Ich verstehe Emi - die Unterwasserwelt ist einfach unheimlich. Aber toll, dass Du es geschafft hast.
Hab endlich den Blog gefunden und einmal angesehen und versuch gerade eine comment, hoffe es gelingt.
LG Seppi
Informativer Tag
Emmy
23/05/11, Caribien Sea ,Bonaire

Hallo!! Heute die bikes ins dinghy,dann ins dorf.Treffen wir einen hollaender die hier ein zweimannfirma hat und die viel ueber bonaire zu erzaehlen hatte.Mit im gleich in die drogerie einen mueckenspray kaufen(denguefieber) und er zeigte uns noch allerlei.Er faehrt zum beispiel nach venuezuela,wo er um drei cent pro liter tankt.Auch von die reiche und schoene die hier hauser haben hat er uns erzaehlt..Er ist mit uns sogar zu die sklavenhauschen gefahren bei riesensalinas.Hier wird schon jahrhunderte salz gewonnen.Viele hauser stehen zum verkauf seit die amerikaner keinen geld mehr haben.Auch scheint das wetter seit november anders zu sein,schwache passatwind und viel zu hohe feuchtigkeit..Waren dann noch auf einen drink beim nachbarboot,hollaender,die auch nach curacao gehen.Bis bald ,Emmy

27/05/11 | Hannes Slamanig
Hallo, Ihr Lieben, wir lesen nach wie vor sehr aufmerksam Eure Berichte, heute traf ich auch Horst Rauter und wir haben ein wenig seglerisch gefachsimpelt, er natuerlich als Experte und ich als aufmerksamer Zuhoerer, wir mussten auch lachen ueber Walters Wunsch nach einem Bier mit den
Turnvereinfreunden. Am Sonntag, dem 29. Mai unternehmen wir eine Edi Ratheiser - Gedenkwanderung zum 25. Todestag. Liebe Gruesse, Euer Hannes

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