28/05/12, Curacao
Was fuer eine Segelsaison! Wenn eine Saison zu Ende geht ,weiss man eigentlich nicht genau ist sie schnell oder langsam vergangen . Wir freuen uns auf unsere Familien, unsere Freunde zu Hause , und doch verlassen wir hier eine wunderbare Seglergemeinschaft mit der wir die letzten 6,5 Monate viel gemeinsam erlebt haben. wenn ich denke wir waren auf Bonaire ,Curacao, Haiti, Jamaika, Cayman Inseln ,Kuba und Dominikanische Republik. Haben doch 4210 SM (8000 Km)gesegelt. Der Motor lief 220 Std. davon doch 116 Std um in die Bucht oder in den Hafen zu kommen .Heute hat man uns aus dem Wasser geholt und morgen geht's von Curacao aus nach Hause. Wuensche allen Seglern ,die jetzt verstraeut am Schiff oder zu Hause die Hurrican Saison verbringen einen schoenen Sommer und freue mich auf ein Wiedersehen im November. Euer Walter & Emmy .
|
|
20/05/12, Bonaire
Hatte doch das Glueck mit Christine ,der Schweizerin , die schon zwei Jahre mit Hans in Bonaire wohnt ,drei tolle Tauchgaenge zu machen. Im Sueden hinter den Salzbergen ,in Vista Blue, Margaite Bay und Salt City ,unvorstellbare 20-25 m Sicht in einer Tiefe von 18-22 Meter Tiefe. Hohe weiche Korallen, Schwaemme und eine farbenpraechtige Fischwelt. Tarpon ,Sharptail , Kettenmuraene, Seaperl Auch den schlimmen Lionfisch ,und Baracudas waren um uns .Eine Flamingo- Tonue Muschel war die Sensation des dritten Tages. Heute haben wir uns von Bonaire verabschiedet und sind mit unseren Schweizer Freunden nach Curacao gesegelt. Fuer Hans war es der erste Segeltoern, und er war sehr tapfer, verhielt sich wie ein alter Segelhase .Bei 15-22 Knoten Wind von achtern segelten wir mit gereffter Genua immer 8 Knoten . Liegen in der Fuik Bay vor Anker, und segeln morgen in die Curacao Marina .Bis Bald Walter & Emmy.
|
|
12/05/12, Bonaire
Am Wind gegen Strom! Was fuer eine tolle Ueberfahr t ,am Wind staendig 15-20 Knoten(das einzige minus drei Tage nur Lage ,da gibt es nicht viel Platz zum schlafen )aber immer 1,5-2 Knoten Gegenstrom. Statt der 368 Meilen ueber den Grund, machten wir 486 Meilen durch das Wasser .Ein Squall muss natuerlich auch dabei sein ,aber wir sahen ihn ankommen und konnten somit rechtzeitig reffen, und mit fast keinen Tuch erreichten wir 10,5 Knoten Schnellheit .Auf Grund des vorher gesagten Suedwindes am dritten Tag, sind wir erst am Wind gesegelt, Richtung SE, da der aber nicht eingetroffen ist, konnten wir unser Kurve ausnuetzen und mit raumen Wind die letzten 130 Meilen segeln. So schafften wir Etmale von162 und 168 SM und waren in 67 Stunden in Bonnaire. Ja leider wie ihr wisst mussten wir unsere Plaene aendern, aber Sicherheit geht einfach vor. So freuen wir uns jetzt doch ein Monat frueher nach Hause zu kommen .Hier in Bonaire ist der angesagte Sturm aus Sued eingetroffen ,sogar im Hafen blaest es mit 23 Knoten .Gleich am ersten Tag trafen wir unsere Freunde Hans mit Christine aus der Schweiz und Arnold dem Hollaender .War sehr gemuetlich aber mit dem Gedanken auf unser salzverkrustetes Schiff gingen wir doch bald weg um am Abend mit Hidde und Bep bei Pasteten und Mix Grill mit Rose Wein unsere Ankunft zu feiern. Hoffentlich gehen sich ein paar Tauchgaenge aus, ist es hier doch die beste Tauchgegend von der Karibik. Liebe Gruesse von Walter & Emmy.
|
|
Christine
08/05/12, Auf See
Die Plaenen aendern sich Wir gehen nach Bonaire und dann nach curacao.In cienfuegos haben wir festgestellt dass wir wasser im saildrive haben(oel milchig)Das kann passieren wenn eine fischleine sich um den propeller (Simmerring )gewickelt hat.Das war voriges jahr, aber der monteur in curacao hat gesagt es gibt keinen schaden.Enfin wir wollen nicht unnoetig motoren und segeln jetzt nach sued.Toller wind aus NE 3 bft.Gestern mit Hidde und Bep seinen geburtstag gefeiert in einem restaurant am strand von bayahibe.Es war sehr gemuetlich und haben wieder viel gelacht..Wir waren voriges jahr auch da mit melanie und klaus und enkelkinder.Da haben wir das piratenschiff verfolgt und walter hat sich verkleidet als pirat und sie haben zurueckgeschossen(rauch)Heute um 7 uhr anker auf und auf der insel saona noch einen badestopp eingelegt.Auch gleich fuer 2 tage gekocht.Bis Freitag soll das wetter so bleiben dann mehr wind aus SE,hoffen das das stimmt.
|
|
06/05/12, Insel Catalina
Wieder mal Hoppallas! Geplant war Freitag um17.00 tanken ,mit der Marina abrechnen, und am Samstag frueh lossegeln.na um15.00 kam ein Wetter auf Wind bis 30 Knoten im Hafen ,Sturzregen das wir den Schornstein der naheliegenden geschlossenen Zuckerfabrik nicht mehr sehen konnten .nichts wurde aus unseren Vorhaben. Man versprach mir um 07.00 die Tankstelle zu oeffnen, und der Zoll zum ausklarieren ist dann ebenfalls anwesend. um 07.00 brav die Leinen los, und zur Tankstelle getuckert, um 08.30 kam der erste, na ja um 10.00 waren wir fertig zum zahlen ,und wir bemerkten das sie 2300 Liter Diesel verrechnet hatten. Emmy zahlte mit Masterkarte und stornieren war fuer die Buerodame unmoeglich. Das Chaos koennt ihr euch vorstellen. sie zu ueberzeugen ,das wir keinen Tank haben fuer 2300 lt. War schon schwer genug, aber das wir unser Geld zurueck haben wollten, verstand sie nicht. Montag, Montag sagte sie immer aber nach ein paar Telefonate und Bedienungsanleitung war alles erledigt und wir motorten nach Osten. Man lies uns 20 Minuten segeln und dann war es wieder vorbei mit dem Wind. Hier auf der Insel Catalina ist es sehr ruhig ,wenig Touristen ,so geniesen wir die Einsamkeit und nachmittags geht es weiter nach Bayahibe. Bis dann Walter & Emmy.
|
|
04/05/12, Boca Chica
Boca Chica! 9 Tage Boca Chica, man sieht doch einen grossen Unterschied, faengt bei den Druck im Wasserschlauch an, und hoert beim Internet auf. Wir sind in der Zivilisation , konnte alle meine Mails abrufen und die Kommentare im Sailblog lesen. Vielen Dank fuer so viel Aufmerksamkeit. Der Hafen hat eine amerikanische Direktion, alles sauber und sicher. Wir waren in Santa Domingo, besuchten ein paar Kirchen die wir voriges Jahr nicht gesehen hatten, gingen ins Columbus Museum. und fuhren bei stroemenden Regen mit einen Taxi nach Hause. Natuerlich war Schiffsreinigung allererstes Gebot ,Hannes hat mir dabei sehr gefehlt .Toni Torres der Rigger, musste wieder auf den Mast um eine Inspektion zu machen. Und wie der Zufall es spielt ist in der Unterwant auf der Steuerbordseite ein Drahtseil los. Da ich vom vorigen Jahr noch eine Reservewant hatte ,war das Problem bald geloest. Hidde und Andreas anerkannten die professionelle Arbeit von Toni und liesen auch ihr Rigg kontrollieren Wir hatten ja die Nachricht von gebrochenen Mast der SY . Baros noch in unseren Magen. Morgen geht's weiter nach der Insel Catalina. Sind 35 Meilen und hoffen auf guten Wind .Liebe Gruesse Walter & Emmy.
|
|
