Wind an, Wind aus
Brit
09/11/2009, Pazifik zwischen Minerva und Neuseeland

Kaum war die gestrige Email abgeschickt, ging mal wieder der Wind an. Innerhalb weniger Minuten hatten wir es ploetzlich mit SE 6 zu tun und durften gegen eine steile, kurze Welle gegen an segeln. Dabei machte uns auch noch ein Gegenstrom von etwa 1,5 kn das Leben schwer und es ging entsprechend langsam voran. Puenktlich zum Abend lies der Wind freundlicherweise wieder nach und wir konnten relativ ruhig durch die Nacht fahren. Seit 5 Uhr morgens motoren wir nun wieder gegen suedliche Winde, aber dafuer mit direktem Kurs auf Opua. Neben den wechselnden Winden macht uns im Moment auch die zunehmende Kaelte zu schaffen. Das Aussenthermometer zeigt gerade noch 18 Grad Celsiu an und auch das Wasser hat nicht mehr wirklich Badetemperatur.

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Flaute und Regen
Brit
08/11/2009, Pazifik zwischen Minerva und Neuseeland

Tja, das schoene Wetter hat leider nicht durchgehalten. Gestern im Laufe des Tages wurde der Wind immer weniger, so dass wir abends schliesslich den Motor starten mussten. Die Nacht haben wir dann bei spiegelglatter See durchgebrummt. Leider kamen mit der Flaute auch einige Squalls, ausnahmsweise jedoch mal ohne Wind, die uns eine feuchte Nacht bereiteten. Im Moment passieren wir eine Kaltfront und motoren tapfer gegen die suedlichen Wind mit 4 Beaufort an. So jedenfalls hat uns unser Wetterguru aus Neuseeland geraten. Laut seinem Plan, soll wir heute Nachmittag aber durch den Schlamassel durch sein und dann wieder schoen segeln koennen. Drueckt die Daumen!

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Wieder im Osten
Brit
07/11/2009, Pazifik zwischen Minerva und Neuseeland

Gestern Vormittag ging es nach entspannten Tagen am Nord Minerva Riff auf zur letzten grossen Etappe fuer dieses Jahr. Bei herrlichem Ostwind zeigt Hello World mal wieder was in ihr steckt. Mit 8-9 kn ging es in Richtung Suedwest und zunaechst am Sued Minerva Riff vorbei. Der schoene Wind hielt bis etwa 3.30 Uhr morgens durch, dann durchquerten wir ein Squallgebiet mit drehenden oder ganz ausbleibenden Winden. So musste wechselweise der Motor ran und die Nacht war entsprechend anstrengend. Seit 7 Uhr segeln wir jedoch wieder, wenn auch nicht ganz so schnell wie zuvor. Aber jede gesegelte Meile zaehlt und bringt uns ohne Dieselverbrauch unserem Ziel Opua naeher. Ach ja, ein weiteres Grossereignis gibt es noch zu vermelden: Gegen Mitternacht haben wir naemlich ganz heimlich wieder in den Osten rueber gemacht. Die Laengengrade werden also wieder mit einem E statt mit einem W versehen und ich habe es bereits geschafft mich im Logbuch dreimal zu verschreiben.

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