Angekommen
Brit
12/11/2009, Opua/Neuseeland

Den gestrigen Tag konnten wir fast vollstaendig durch segeln, doch die Nacht war mal wieder hart. Starkwind von vorne, Regen und eine wirklich ueble, kurze, abgehackte Welle. Dazu Temperaturen von gerade einmal 14,9 Grad C. Brrr!!! Aber heute Morgen haben wir dann endlich wieder Land in Sicht bekommen und sind durch die wunderschoene Bay of Island nach Opua gefahren. Erster Stopp war beim Quarantaenedock, wo man uns auf Haut und Haare ueberprueft hat. Fuer Freude bei den Herren und Damen von Zoll, Immigration und Bio Security sorgte dabei vor allem unser Kaept'n Blaubaer. Zum Glueck verlangte man weder Pass noch Impfausweis fuer ihn ;-) Dafuer wurden alle gefaehrlichen Lebensmittel aussortiert und zwei Hunde durchschnueffelten unser Boot auf der Suche nach Drogen und Sprengstoff. Gefunden haben sie zum Glueck nichts und wir duerfen uns nun offiziell in Neuseeland aufhalten. In Opua werden wir nun ein paar Tage bleiben, bis es irgendwann weiter nach Auckland geht.

| | More
Endspurt
Brit
11/11/2009, Pazifik zwischen Minerva und Neuseeland

Bis heute Mitternacht mussten wir durch motoren, dann erst gab es mal wieder eine Segelpause. Die haben wir dann gleich erstmal genutzt um unseren gestressten Motor ein wenig Pflege angedeihen zu lassen. Also Oel checken und nachfuellen, Kuehlwasser auffuellen, sicherheitshalber den Impeller auswechseln und die letzten Liter Diesel vom achteren Tank in den Haupttank im Salon pumpen. Man hat ja ansonsten mitten in der Nacht auch nicht viel anderes zu tun Der Segelspass war nach fuenf Stunden dann leider auch wieder vorbei und nun motoren wir die letzten Meilen bis nach Opua wohl auch noch. Keine Hoffnung auf Winddrehung oder Wetterbesserung. Nicht umsonst, zaehlt wohl die Etappe nach Neuseeland zu den schwierigeren Strecken einer Weltumsegelung. Das Wetter macht hier einfach was es will.

| | More
Hackwetter
Brit
10/11/2009, Pazifik zwischen Minerva und Neuseeland

Die letzten 24 Stunden zaehlen wohl kaum zu unseren besten Segelerlebnissen. Der Wind wehte uns bestaendig direkt auf die Nase und der Gegenstrom sorgte fuer einen Wendewinkel von 160 Grad. Unser Speed war dabei auf 2,5 kn herunter und wir fuhren in die voellig falsche Richtung. Ankunftszeit in Neuseeland in ungefaehr drei Wochen! So entschlossen wir uns in den sauren Apfel zu beissen und gegen Wind und Welle an zu motoren. Immerhin brachte uns das in die richtige Richtung und die Hoffnung auf besseren Wind bleibt ja schliesslich auch. Auf jeden Fall sind wir maechtig froh, wenn wir es dann irgendwann bis nach Neuseeland geschafft haben.

| | More