Weiter im Fluss ...
Axel
12/07/2008, Rio Iglesias (Panama)

Nachdem der Rio Sabana ausfuehrlich erkundet wurde, fahren wir heute morgen einen Fluss weiter in den Rio Iglesias. Dort angekommen, wartet erst einmal eine nette Aufgabe auf uns: der Faekalientank ist verstopft und muss gereinigt werden. Mittels eines kraeftigen Kunststoffschlauchs, der von aussen durch das Seeventil geschoben wird. lässt sich die Verstopfung dann relativ einfach beseitigen. Danach geht es mit dem Dingi ein Stueck flussaufwaerts, wo wir anlanden und ca. 15 Minuten zum nahe gelegenen Dorf "Puerto Quimba" laufen, was in der Mittagshitze ganz schoen schlaucht. Dort angemommen gibt es dann auch zur Belohnung erst einmal ein kuehles Bier in der Dschungelbar. Wunderbar ...

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Indianer!
Axel
09/07/2008, Rio Sabana (Panama)

Also: heute sind wir mal gar nicht motort. Jedenfalls nicht mit Hello World. Statt dessen fahren wir mit dem Dingi rund 6,7 Meilen den Rio Sabana hoch, mitten durch die atemberaubende Flusslandschaft mit vielen kleinen Inselchen. David und Marcie von der "Nine of Cups" muessen leider schon vor Erreichen des eigentlichen Ziels umkehren, weil sie mit ihren 4 PS nicht gegen die Stroemung ankommen. Nach einer Weile taucht das Doerfchen "Puerto Lara" auf, wo wir an einem komfortablen Schwimmponton festmachen koennen. An Land erwartet uns ein nettes, aufgerauemtes Indianerdorf, das allerding offenbar bereits stark durch den Tourismus gepraegt ist. Trotzdem (oder gerade deswegen?) bereitet man uns einen netten Empfang und wenige Augenblicke spaeter nehmen wir an einer umfangreichen Verkaufsveranstaltung indianischer Handwerkstradition teil, die eigens für uns anberaumt wird. Ist zwar ein wenig anders, als wir uns das hier mitten im Dschungel vorgestellt hatten, aber macht trotzdem Spass. Wir erstehen einige huebsche Mitbringsel und machen uns dann auf den Heimweg zu unserem idyllischen Ankerplatz.

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Am A... der Welt - aber wunderschoen!
Axel
08/07/2008, Rio Sabana (Panama)

Der Vorteil unserer heutigen Tour war, dass wir nur gute zwei Stunden motoren mussten - es waren nur knapp 12 Meilen. Am Morgen unternehmen wir zunächst einen kurzen Ausflug nach "La Palma City". In der 5.000-Seelen-Gemeinde werden wir freundlich aufgenommen und das kleine Dorf ist schnell erkundet. Danach besuchen wir noch kurz die Bootswerft, wo eine ansehnliche 90-Fuss-Segelyacht aufgepallt liegt. Sie wurde hier von den "Eingeborenen" gebaut, komplett aus Holz. Die Holzarbeiten im Inneren sind unerwartet stilvoll und mit grossem Geschick gefertigt. Das Schiff dient als Botschafter für die Indianer Panamas und hat bereits viele Orte in den USA und der Karibik bereitst. 2009 soll es auch Station in Deutschland machen. Kurz nach Niedrigwasser verlassen wir La Palma und fahren mit auflaufend Wasser in den Rio Sabana ein. Es ist ein Bisschen spannend, denn der Fluss ist an manchen Stellen nur drei Meter tief. Wir kommen aber wohlbehalten und ohne Bodenkontakt am Ankerplatz an. Hier gibt es Natur pur, es ist wirklich unglaublich, was Panama landschaftlich zu bieten hat.

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