Aequator ueberquert
Brit
22/07/2008, Aequator

Eilmeldung! Gerade eben haben wir zum ersten Mal den Aequator auf eigenem Bug ueberquert! Obwohl uns der Kaept'n Blaubaer glaubhaft versichern konnte, dass man den Aequator tagsueber auch als dicke, gelbe Linie erkennen kann, koennen wir dies leider nicht bestaetigen. Es war einfach zu dunkel und die Ecuadorianische Regierung scheint an dieser Stelle eine Sparmassnahme an Beleuchtung eingefuehrt zu haben. Getauft worden sind wir bisher leider auch noch nicht, da sich Koenig Neptun anscheinend bei dem derzeit herrschenden Seegang ein wenig verspaetet. Aber die Taufe wird sicherlich spaeter noch nachgeholt.

Nachtrag: Tatsaechlich kam Koenig Neptun spaeter noch an Bord und hat uns ordnungsgemaess getauft!

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Nicht mehr weit
Brit
20/07/2008, Pazifik vor Kolumbien und Ecuador

Auch heute haben wir wieder einen wenig ereignisreichen Tag hinter uns gebracht. Bis ca. 7 Uhr morgens konnten wir schoen segeln und so ein wenig Diesel sparen. Dann flaute es dummerweise ab und stattdessen setzte ein ordentlicher Regenschauer ein, der bis zum spaeten Vormittag anhielt. Nachmittags konnten wir neben zwei Frachtern auf unserem AIS auch einen beachtlich kleines Fischerboot neben uns beobachten. Zwar gut motorisiert, jedoch aufgrund seiner Groesse nur kaum auf dem Wasser auszumachen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Fischer hier nicht irgendwelche bloeden Langleinen ausgelegt hat, in die wir uns (wie es ja leider so vielen unserer Freunde passiert ist) noch verheddern koennen. Morgen Abend steht uebrigens ein sehr wichtiges Ereignis in unserer Seglerkarrier an: wir werden erstmalig auf eigenem Bug den Aequator ueberqueren. Dies hat zur Folge, dass bereits seit ein paar Tagen unser Käpt'n Blaubär voellig aufgeregt und nervoes durchs Schiff rennt. Von wegen "grosse Sache", "Koenig Neptun persoenlich", "dicke, gelbe Linie" und "wartet man ab ihr Leichtmatrosen" brummelt er dabei vor sich hin. Da sind wir ja mal gespannt, was uns da so erwartet!

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Endlich ein wenig Wind
Brit
19/07/2008, Pazifik vor der Kolumbianischen Kueste

Kaum zu glauben: seit ueber zwei Stunden schon haben wir einen herrlichen Wind mit WNW 4 Beaufort. Wir koennen nach einer schier endlos erscheinenden Zeit endlich den Motor ausstellen und Segeln. Was fuer eine herrliche Stille an Bord. Ansonsten haben wir einen recht angenehmen Tag hinter uns gebracht, mit viel Sonnenschein und nur ganz wenig Regentropfen. Auch heute gab es wieder ein paar Delfine zu bewundern und Axel will sogar eine Haifischflosse neben unserem Rumpf gesehen haben.

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