Puh, geschafft!
Brit
21/11/2008, Isla del Rey/Las Perlas Inseln/Panama

Den ganzen gestrigen Tag durften wir schoen ueber den Pazifik motoren. In der Nacht wurde es dann noch einmal ganz anspruchsvoll. Erstens tauchten wieder die ueblichen Fischer auf und zweitens mussten wir durch ein Starkregengebiet nach dem anderen. Nicht fehlen durften dabei natuerlich die ziemlich hellen und viel zu nahen Blitze der Gewitter um uns herum. Seit 4:40 Uhr liegen wir nun voellig geschafft in der Bucht von Punta Cocos bei der Isla del Rey vor Anker. In den naechsten Tagen werden wir uns langsam bis Panama City bewegen. Wie lange wir uns dafuer Zeit lassen koennen, ist abhaengig wie viel Wasser wir noch so in unserem Tank haben.

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Es regnet
Brit
20/11/2008, Pazifik vor der Kolumbianischen Kueste

Nicht nur, dass wir auch heute Nacht wieder mit einigen Fischerbooten und den entsprechenden Leinen zu kaempfen hatten. Nein, jetzt regnet es auch noch. Axel freut sich, denn so wird wenigstens das Schiff mal wieder entsalzen. Ansonsten sind wir seit gestern gut voran gekommen, ganze 162 sm in 22 Stunden. Leider laesst just der Wind nach und unser Speed ist von 8,5 auf 6,5 kn abgesunken.

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Oh, what a night!
Brit
19/11/2008, Pazifik vor der Kolumbianischen Kueste

Die letzte Nacht hat uns mal wieder so richtig gefordert! Erst mussten wir im Slalom um zahlreiche kleine Fischerboote herumkurven, dann haben wir uns auch noch eine Leine samt Schwimmkoerper eingefangen. Von letzterer konnten wir uns zum Glueck mit einem beherzten Messerschnitt wieder trennen und die Fischerboote nahmen im Laufe der Nacht deutlich an Anzahl ab (oder wir haben sie einfach nur nicht mehr gesehen). Dann konnten wir auch noch erstmalig den Aequator in Sued-Nord-Richtung passieren! Da wir ja inzwischen alte Salzbuckel und erfahrene Aequatorhuepfer sind, kam diesmal Koenig Neptun leider nicht mehr vorbei. Und unser Kaept'n Blaubaer hat das Schauspiel sogar einfach sang- und klanglos im Vorschiff verpennt. Doch damit nicht genug: wenig spaeter konnten wir uns doch tatsaechlich per UKW-Funk mit der Stadt Bremen unterhalten. Natürlich nicht mit der Hansestadt im hohen Norden, aber immerhin mit dem gleichnamigen Frachter, der hier an der Kueste hin- und herpendelt. Was fuer eine Nacht!

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