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IKIMAO
Nadja und Arne Matzke in ihrem freien Jahr (oder vielleicht mehr?) auf IKIMAO, einer Vanguard 10.20 von 1983.
Toronto
Nadja
07/07/2007, Toronto, Ontario, Kanada

Mal wieder eine tolle Stadt, beeindruckende Skyline, aber zu teure Parkplätze und wie immer zu wenig Zeit!
Unter den vielen berühmten Museen entschieden wir uns für die Bata Shoe Collection, ein Schuhmuseum. Da an diesem Tag der Eintritt frei war, konnte ich auch Arne davon überzeugen mitzukommen. Im Endeffekt war es schon sehr interessant zu sehen, worein Menschen über Jahrhunderte auf unterschiedlichen Kontinenten ihre Füþe zwängen, ob aus praktischen, religiösen, gesellschaftlichen oder modischen Gründen. Danach bummelten wir auf der Suche nach etwas Eþbarem durch Chinatown. Ein geschäftiges Viertel mit groþen bunten Reklameschildern, vielen "Ausländern", interessanten Läden und vielen Restaurants - so wie Chinatown überall auf der Welt halt aussieht. Zum Schluþ wollten wir eigentlich nur ein bisschen Obst kaufen, aber Arne war aus dem chinesischen Lebensmittelladen gar nicht mehr herauszubekommen. In jedem Regal entdeckte er ein neues unbekanntes Gemüse, ein übelriechendes getrocknetes nicht näher zu identifizierendes Tier oder eine Dose fernöstlicher Spezialitäten. Nur mit viel Mühe konnte ich ihn davon abhalten, hier ausgiebig für unser abendliches Barbecue einzukaufen.
Am nächsten Tag erkundeten wir zu Fuþ Toronto-Downtown, erlagen mal wieder dem Konsumrausch, genossen das gute Wetter und natürlich die Skyline Torontos von einer der Toronto Islands im Lake Ontario.
Auf den CN-Tower fuhren wir nicht. Insgesamt knapp 50 Euro waren uns dann doch ein biþchen viel für einmal hoch und wieder runter, auch wenn man angeblich bei gutem Wetter bis zu den Niagarafällen sehen kann.

Niagarafälle, 2. Foto
Nadja und Arne
05/07/2007, Niagara Falls, Ontario, Kanada

die Maid of the Mist

Niagarafälle
Nadja
04/07/2007, Niagara Falls, Ontario, Kanada

Nachdem uns die Kanadier problemlos über ihre Grenze ins Land gelassen hatten, entschieden wir uns sofort, uns die im Gegensatz zur US-Seite angeblich beeindruckendere kanadische Seite der Niagara Fälle anzusehen. Im Dunkeln wirkten die angestrahlten 52 m hohen Wasserfälle schon ganz imposant, auch wenn das Feuerwerk zum 4. Juli im Hintergrund doch etwas mickrig ausfiel.
Bei Tageslicht am nächsten Tag wirkten die Fälle gleich weniger spektakulär. Vielleicht lag es an den umgebenden Hotels, Spielhöllen und Fast-Food-Ketten, die das Naturerlebnis ein bisschen schmälerten oder daran, dass bis zur Hälfte der ursprünglichen Wassermassen zur Energiegewinnung abgeleitet werden und gar nicht über die Fälle herunterstürzen. Trotzdem entschied ich mich für eine teure Bootsfahrt direkt an die Niagarafälle heran: vollbesetzt mit in blaue Plastiksäcke gehüllten Passagieren arbeitet sich das Boot gegen die Strömung an die Fälle heran. An Deck wurde erst das Donnern des Wassers immer lauter, dann gab´s Wind und dann waren alle ziemlich nass. Genial! Da bekommt man mal wieder ziemlich Respekt vor dem Wasser.

Unser neues Auto
Arne
01/07/2007, Crown Point, Indiana, USA

Nun haben wir eines :)

Haben uns neulich einen Van gekauft. Er war zwar eigentlich teurer, als wir wollten, aber eben doch ein Schnäppchen, von dem wir hoffen, es gut wieder loswerden zu können.
Es ist ein Chevrolet Venture Van von 2001. Er hat 185 PS, beschleunigt aber eher wie 85 PS. Dafür hat er Klimaanlage, alles elektrisch (Sitze, Fenster, Auþenspiegel, Schiebetür). Auþerdem hat er ein eingebautes Videosystem, so dass wir vorm Schlafengehen noch ein Filmchen sehen können. Ich könnte aber eigentlich beim Fahren auch hinten sitzen und mich berieseln lassen während Nadja fährt :) Das genialste ist aber, dass man den Motor per Fernbedienung starten kann und somit schonmal die Klimaanlage kühlt, bevor man einsteigt.
Entgegen aller Vorurteile hält sich der Verbrauch auch in Grenzen, er nimmt momentan so ca. 10 l auf 100 km.

Babyfotos
Arne
30/06/2007, Crown Point, Indiana, USA

Da in letzter Zeit immer häufiger Kinderbilder in unser Postfach wandern (was übrigens auch sehr interessant ist, also weiter so), wollten wir uns auch 'mal mit Kind im Internet zeigen.

Ansonsten warten wir darauf, dass der Titel (Fahrzeugbrief) unseres Autos endlich ankommt, so dass wir es auch anmelden könen. Bisher haben wir nur ein 30-Tage-Kennzeichen, mit dem wir aber nicht bis zum Urlaubsende fahren können. Und 'mal eben von kurz vor Alaska hierher zurück, um die richtigen Kennzeichen zu holen, ist uns etwas zu weit.
Dafür haben wir aber die Zeit genutzt, ausgiebig die Läden zu erkunden und unser Auto zu reinigen. Jetzt riecht es nicht mehr nach Hund, so dass das beim Schlafen angenehmer sein sollte.

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Unsere kleine Auszeit
Who: Nadja und Arne Matzke
Port: München
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