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NW Passage

Approaching Cape Town
10/12/2010, Cape of Good Hope

Dernier jour de route avant d'arriver à Cape Town; pas trop envie d'arriver déjà à l'étape finale de notre voyage autour du monde. Les cheveux au vent, on fait une dernière escale au Cap de la bonne Espérance. On rêve. On regarde la mer. On profite du moment présent. On est léger.

13 South Africa
Les amis de Mayou
09/12/2010, The Boulders, Garden Route

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13 South Africa
Dung beetles
PC
07/12/2010, Addo Elephant Park, Eastern Cape


13 South Africa
Suedafrika
Naima
06/12/2010, Royal Natal NP, Drakensberg, Free State

Wir bereisen jetzt Suedafrika, ein 1'233'404 km2 grosses Land. Die Hauptstadt heisst Pretoria und liegt neben Johannesburg. Andere grosse Staedte heissen Capetown, Soweto, Durban und Port Elizabeth. In Suedafrika gibt es 14 Sprachen. Englisch und Afrikaans reden meistens nur die Weissen, die hier wohnen. Die anderen 12 Sprachen, also Ndebele, Sepedi Setswana, Sotho, Swati (von Swaziland), Tsonga, Tswana, Tshivenda, Venda, Xhosa, Xitsonga und Zulu, sprechen nur die Schwarzen. Xhosa (ausgesprochen als Chosa) und Zulu sind die wichtigsten schwarzen Sprachen. Alle Sprachen sind anders, also wie Franzoesisch und Deutsch. Nur wenige sprechen alle 14 Sprachen. Es gibt etwa 46,9 Einwohner, davon ca 80% Schwarze und 20% Inder, Coloured (Gemischte) oder Weisse. Die Nachbarlaender von Suedafrika sind Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique, Swaziland und Lesotho. Lesotho ist ein ganz kleines Land (wie Swaziland) mitten in Suedafrika. Suedafrika hat eine sehr schoene Natur, von Wueste bis tropischen Wald mit ganz hohen Yellowtrees. In diesem Land leben auch viele wilde Tiere und es ist auch umgeben vom Meer.

Jetzt einmal zur Geschichte: Seit dem 17. Jahrhundert kolonialisierten die Englaender und Hollaender Suedafrika. Die Hollaender nannten sich Buren (Bauern auf Hollaendisch). 1910 wurde Suedafrika unabhaengig, doch die Schwarzen hatten keine Rechte. Es gab arme Doerfer und Staedte (Townships) nur fuer die Schwarzen, andere Staedte nur fuer die Weissen. Die Schwarzen hatten eigene Toiletten, eigene Schulen (wenn ueberhaupt) und wehe, wenn man einen Schwarzen anderswo als in schwarzen Quartieren entdeckte! Viele wurden ins Gefaengnis gesteckt, auch Nelson Mandela, von dem ich nachher erzaehlen werde. Die Schwarzen waren arm und hatten keine Rechte, die Weissen waren reich und machtvoll. Es war also sehr ungerecht. Diese Politik hiess Apartheid (Rassentrennung). Zum Glueck gab es eine gute Partei, die den Schwarzen gehoerte. Sie hiess ANC (African National Congress). Nelson Mandela war einer der Anfuehrer. Der ANC kaempfte gegen die Apartheid. Nelson Mandela wurde sehr beruehmt, weil er zu dieser Zeit sehr viel fuer Schwarzenrechte kaempfte. Wie gesagt wurde er ins Gefaengnis gesteckt, doch er hoerte nicht auf zu kaempfen. Der Rest der Welt (auch die Schweiz) boykottierte Suedafrika dann wegen seiner Apartheid-Politik. Boykottieren heisst, dass keine Produkte aus Suedafrika mehr gekauft wurden, den weissen Suedafrikanern das Reisen schwer gemacht wurde, sie ihr Geld nicht in die Schweiz bringen durften usw. Die weissen Suedafrikaner gaben dann 1994 endlich ihre Apartheid-Politik auf, Nelson Mandela wurde aus dem Gefaengnis entlassen und es gab freie Wahlen. Der ANC gewann und Nelson Mandela wurde der erste schwarze Praesident von Suedafrika. Suedafrika hat sich seither geaendert, also dass die Schwarzen jetzt die gleichen Rechte haben wie die Weissen, doch es ist noch lange nicht soweit. Die Weissen besitzen noch immer fast alle Farmen und Firmen, es gibt noch immer grosse arme Quartiere, in denen nur Schwarze leben, und andere Quartiere, in denen die reicheren Weissen wohnen.

Ich finde es ungerecht, dass die Weissen das Land der Schwarzen ‸gestohlen" haben. Es ist traurig dass immer die Schwarzen aermer sind als die Weissen. Und ich hoffe, dass sich das schnell aendern wird.

13 South Africa
Swaziland
Naima
30/11/2010, Mlilwane, Swaziland

Wir verbrachten 3 Tage in Swaziland, einem nur 17,364 Quadratkilometer grossen Land. Es liegt 2/3 an der Grenze von Suedafrika und 1/3 neben Mozambique. Die Hauptstadt heisst Mbabane und das Land hat 1,1 Millionen Einwohner. Die Leute sprechen Swati. Das Geld heisst Lilangeni. 1 Fr. = 7 Lilangeni. Wir haben im Nationalpark Mlilwane gecampt. Es ist ein schoener Tierpark, denn dort gibt es keine Raubtiere, Bueffel oder Nashoerner. Also kann man, statt mit einem Auto, zu Fuss wandern gehen, mit einem Fahrrad eine Velotour machen oder sogar reiten gehen. Ich habe alle 3 gemacht.

Wir gingen wandern und sahen ein paar verschiedene Antilopen. Ein Stueck lang war der Weg sumpfig und wir mussten ueber Baumstaemme laufen. Alle Fuesse wurden schlammig. Am naechsten Morgen machten ich und Papi eine Velotour von etwa 1 ½ h. Wir sahen Streifengnus, das ist eine grosse Art von Antilopen, die etwas groesser waren als Papi. Ich glaube, sie haben Velos nicht so gerne, denn ein paar junge Bullen wollten uns verjagen. Wir sahen auch viele Baby Impalas, Blessboecke (Antilopen mit weisser Blesse), Nyalas (Antilopen mit weissen Streifen), ein Nilpferdkopf aus dem See schauend und sogar ein Krokodil. Es lag faul in der Sonne. Am Nachmittag machten wir eine Pferdetour. Ich ritt auf einen braunen Wallach, Diamono. Papis Pferd war das Langsamste, aber ich glaube, Papi trieb ihn nur nicht so gut an! Hihi.

Unser Aufenthalt in Swaziland war schoen und relaxierend.

13 South Africa
Genozid
Naïma
22/11/2010, Kigali, Rwanda

Wie ihr wisst, sind wir jetzt in Rwanda. Gestern besuchten wir ein Museum ueber den Genozid in Rwanda. Ein Genozid ist so was wie ein Voelkermord, also wenn ein Volk versucht ein anderes umzubringen. Das passierte auch schon in anderen Laendern, wie zum Beispiel Hitler gegen die Juden, Tuerken gegen Armenier, Rote Khmer gegen Cambodschaner. Das was ich jetzt erzaehlen werde, ist sehr traurig, aber wahr und ein Teil der Geschichte von Rwanda.

Als Deutschland und Belgien Rwanda kolonialisierten, teilten sie die Rwander in 3 Gruppen auf. Die, die mehr als 10 Rinder besassen, wurden zu Hutus, die, die weniger als 10 Rinder hatten, wurden zu Tutsis. Die andere Gruppe hiess Pygmaeen. Es gab etwa 84 % Hutus, 15 % Tutsis und 1 % Pygmaeen. 1959-1973 wechselten die Hutus und Tutsis immer wieder die Regierung. Immer wieder gab es kleine Schlachten, in denen ein paar 1000 Leute starben. 1962 wurde Rwanda unabhaengig. Ein Hutu Praesident, Habiyarama, regierte von 1973-1994. Er und seine Freunde beschlossen die Tutsis zu vernichten. Sie schrieben in Zeitungen ‸Die Tutsis sind boese. Wir muessen sie toeten, vernichten!" Sie sprachen in Radios, im Fersehen, ueberall, dass die Tutsis boese seien. Dann listeten sie alle Tuetsis systematisch auf. Also, sie schrieben alle Tutsis auf und machten eine Liste:
8.00 Uhr Haus1
8.30 Uhr Haus2
9.00 Uhr Haus3
.....

Im Januar 1994 wurde Habiyarama umgebracht, was den Genozid ausloeste. Das Schlimme war, die Hutus toeteten die Tutsis nicht einfach so schnell, sondern qualvoll. Also, sie warfen die Tutsis in einen 5m tiefen Graben, warfen schwere Steine hinab, bis die schmerzvollen Schreie aufhoerten. Das bedeutete, dass der Tutsi tot war. Die Hutus ertraenkten die Tutsis auch, oder schnitten ihnen die Sehnen ab, damit sie nicht mehr laufen konnten, also nicht fliehen konnten. Oft ermordeten die Hutus die Tutsis vor den Augen der Eltern, Kinder. Viele versuchten zu fluechten. Das war aber sehr schwierig, denn ueberall lauerten Hutus auf. Die Fluechtlinge versuchten nach Uganda oder Kongo zu fliehen.

Der Voelkermord dauerte nur ein paar Monate lang, und doch starben ueber 1'000'000 Tutsis und gemaessigte Hutus! Das ist etwa 1/7 der Bevoelkerung der Schweiz! Nicht nur viele Tutsis waren tot, sondern auch ein paar Hutus, die den Tutsis geholfen hatten! Noch gemeinere Hutus ermordeten naemlich auch alle Tutsifreunde! Ueberall lagen Tote auf der Stasse, blutueberstroemte Leichen. Die Hunde frassen das Fleisch ihrer eigenen Herrchen auf! Im Museum wurde eine ueberlebende Frau interviewt und von ihren 60 Verwandten blieben nur 5 lebendig!

Zum Glueck gab es Paul Kagame. Er (ein Tutsi) hatte vor dem Genozid in der ugandischen Armee gearbeitet und kannte sich deshalb gut aus. Schon vor dem Voelkermord versuchte er mit einer eigenen Armee in Rwanda einzumarschieren. Es hatte aber erst nicht geklappt, denn die Franzosen lieferten den Hutus zu viele Waffen. 1994 schaffte Kagame es dann endlich. Er stoppte die Hutus, die fuer den Genozid verantwortlich waren und steckte sie ins Gefaengnis. Die Hutus, die Angst vor der Strafe hatten und vor Scham nach Kongo gefluechtet waren, wurden von der UNO mit Hilfsprojekten beliefert. Paul Kagame befreite das Land und sagte zu allen gefluechteten Tutsis und Hutus, dass sie wieder ohne Angst zurueckkommen duerften. Er wurde Rwandas Praesident. Viele Jahre lang baute er das Land wieder auf und half den Leuten. Er ist noch heute lebendig und schon 16 Jahre lang Praesident.

Ich hoffe, dass ich nie an einem Krieg teilnehmen muss! Und ich hoffe, dass es NIE, NIE wieder Genozid gibt!

12 East Africa
Rwanda
Line
21/11/2010, Virunga Lodge, Musanze, Rwanda

Rwanda (ausgesprochen: Rruanda) ist in Afrika. Das 26'338 km2 grosse Land ist kleiner als die Schweiz und von Uganda, Congo, Burundi und Tanzania umschlossen. Die Hauptstadt von Rwanda heisst Kigali und die Sprachen ist Kinyarwanda, eine afrikanische Sprache. Manche Leute reden dazu noch Franzoesisch, Englisch oder Kiswahili. In Rwanda gibt es insgesamt 10,7 Millionen Einwohner. Die Rwandaner benutzen Rwanda-Franc; 580 Rwanda-Francs = 1 Schweizer Franken.

Der laengste Fluss ist der Nyabarongo, der hoechste Berg ist der Vulkan Karisimbi, der 4510m hoch ist. In Rwanda gibt es ein leichtes, tropisches Klima. Uebrigens wird Rwanda auch "Das Land der tausend Huegel" genannt. Es macht auch einen Sinn, denn ueberall gibt es huegelige Landschaften. Auf denen gibt es meistens Felder, Huetten, Wiesen, Baeume, Vulkane, wunderschoene Seen ... und ueberhaupt nicht viele Autos. Was mich erstaunt, weil die Strassen hier, im Vergleich zu Uganda, ziemlich gut und ohne Loecher sind. Die meisten Leute laufen an der Strasse entlang. Viele Frauen haben lange, gestreifte Roecke, die Boubou (Bubu) heissen, hihi! Und was ich noch lustig finde, ist, dass alle Leute Sachen auf dem Kopf tragen. Sie koennen sehr gut balancieren. ZB: Ein Schulmaedchen trug ihren Schulsack auf dem Kopf. Fast alle Frauen balancieren Toepfe, sogar Moebel, Lebensmittel, selbstgemachte Strohkoerbe, schwere Wasserkessel usw auf dem Kopf!

Wir sind jetzt in Kigali, der Hauptstadt. Dort gibt es ein Museum, das ueber den Voelkermord, der damals in Rwanda passiert ist, erzaehlt. Ich fand es dort wirklich traurig, so viele Leute wurden ermordet. Aber mehr wird euch Naima erzaehlen.

Ich finde Rwanda wirklich toll. Und ihr, wie hoert sich Rwanda an?

PS: Antwortet doch mit Blog-Kommentaren!

12 East Africa
Afrikanische Tiere II
Naima
20/11/2010, Lake Bunyunyi, Uganda

Plains Zebras:

Es gibt viele Zebrarassen. Beim ersten Blick sehen alle gleich aus, doch es gibt merkbare Unterschiede. Grevys Zebras haben ganz duenne Streifen, Plains Zebras kurze Ohren, Cape Mountain Zebras viele Streifen auf dem Ruecken...
Heute werde ich aber von den Plains Zebras sprechen, denn das sind die Zebras, die wir gesehen haben. Also Plains Zebras sehen ponymaessig aus und haben einen dicken, aufrechtstehenden Haarschopf. Manche dieser Zebras haben duennere, parallele, dunkelbraune Streifen, die den dicken schwarzen Streifen nachgehen. Diese Streifen heissen Schattenstreifen. Das gibt es aber nur in Namibien. Alle Plains Zebras haben eine Fussgroesse von etwa 9cm. Ihre Schulterhoehe ist 1,3 m, die Laenge variiert von 2,3-3 m. Sie wiegen als Erwachsene 290-340 kg schwer.
Plains Zebras leben in Gruppen von 4-6 Tieren. Auch wenn man manchmal groessere Gruppen sieht, bleiben diese nur fuer eine kurze Zeit zusammen. Ihre Feinde sind Loewen, getuepfelte Hyaenen, wilde Hunde und Menschen. Sie werden wegen ihres Fleisches und Felles gejagt. Zebras brauchen jeden Tag Wasser, bleiben also immer in der Naehe einer Wasserquelle. Sie essen Gras, manchmal auch Blaetter und Zweige. Plains Zebras wohnen in der Savanne, bis zu 4000m hoch! Sie leben in Kenya, Uganda, Rwanda, Namibien, Suedafrika, Tanzania und noch ein paar anderen Laendern.
Nach 375 Tagen bekommen Zebras ein Fohlen. Es wiegt dann schon 35kg (so schwer wie ich vor einem Jahr!). Zebrajunge sehen sehr suess aus. Zebras findet man oft mit Gazellen- oder Gnugruppen zusammen.
Ich liebe Zebras wegen ihrem schoenen Kopf.

Loewen:

Im Safaripark Nakuru haben wir ein Loewenmaennchen mit 2 Jungen gesehen. (Also eigentlich haben wir von den Jungen nur 2 Schwaenzchen gesehen!) Loewen leben in Baum- und Buschland, manchmal auch in der Savanne. Sie leben in Rudeln von 2-15 Weibchen, begleitet von ein paar Maenchen. Die Maenchen sind groesser als die Weibchen. Sie werden bis zu 3,3 lang und 1,2 m hoch, waehrend die Weibchen nur 2,7 m lang und 1m hoch werden.
Es gibt keine fixe Paarungszeit. Ein Maennchen kann sich bis zu 20'000 Mal paaren! Nach 3 ½ Monaten wirft die Loewin 1-4 Junge, die 1,5 kg wiegen. Sie versteckt sie in einem abgelegenen Platz, um sie zu schuetzen. Nach etwa einem Monat bringt die Loewin ihre Jungen zum Rudel. Ein grosser Vorteil ist, dass jedes Weibchen die Jungen saeugen kann. Nich nur die Mutter!
Die Jagd uebernehmen meistens die Loewinnen. Sie jagen am Abend oder in der Nacht. Die Beute ist sehr verschieden. Es koennen Bueffel, Plain Zebras, Giraffen oder Warzenschweine sein, doch meistens erjagen sie eine von den 100 verschiedenen Antilopensorten. Wenn sie Glueck haben, schaffen sie es, Nilpferde zu fangen. Auch wenn das Weibchen gejagt hat, das Maennchen darf immer zuerst essen.
Hoffentlich sehen wir noch mehr Loewen in Suedafrika!

Bueffel:

Bueffel sind schwere, gefaehrliche Tiere. Sie sind sehr aggressiv. Man darf ihnen also nicht zu nahe kommen. Sonst koennen sie einen Menschen toeten. Bullen koennen bis zu 700kg schwer werden! Kuehe nur 550kg. Bueffel haben kurze Beine, aber lange Hoerner. Ein Bueffelbulle hat den Rekord von 124,8 cm Hornlaenge erreicht!
In den Trockenzeiten gebaeren Bueffelkuehe nach 340 Tagen ein Kalb. Dieses ist dann schon 40 kg schwer. Die arme Mutter, die waehrend diesen 340 Tagen 40 kg tragen muss! Ich beneide sie wirklich nicht. Schon nach einigen Stunden kann das Kalb mit der Gruppe mithalten und mitrennen. Bueffel essen Gras. Oft sitzen kleine, weisse Voegel auf den Bueffelruecken und picken Insekten. Das sieht sehr lustig aus.
Ich finde, Bueffel sehen haesslich aus. So richtig gemein.

12 East Africa
Afrikanische Tiere
Line
20/11/2010, Kigali, Rwanda

Die Giraffe ist ein grosses Tier, das nur in Afrika lebt. Wie ihr wisst, hat sie einen langen Hals und kann 6 m hoch werden. Die Giraffen sind oft in einer Herde von 4 bis 30 Tieren zusammen. Sie bleiben aber nicht immer ihr ganzes Leben in der gleichen Herde.
Wenn die Weibchen gebaeren, bringen sie das Junge beim Stehen zur Welt. Zuerst kommen die Beine heraus. Und weil das so ist, faellt es ziemlich sanft. Aber immerhin faellt es 2 m tief! Eigentlich ist der Sturz gut. Denn ohne diesen Sturz wuerde das Junge gar nicht zu atmen anfangen. Innerhalb von einer Stunde kann die kleine Giraffe stehen. Uebrigens: Das Weibchen geht immer zum gleichen Platz hin, wo auch andere Giraffen sind. Dann koennen die Giraffenkinder zusammen spielen. Eine Giraffe macht immer nur ein Junges pro Wurf.
Und wisst ihr was? Die Giraffe hat eine blaue Zunge! Diese kann einen halben Meter lang werden. Die Giraffe benutzt sie, um die Zweige hervorzuziehen, damit sie die Blaetter abnagen kann. Blaetter sind naemlich die Nahrung der Giraffen. Jeden Tag fressen sie 30 kg! Darum muss die Giraffe den ganzen Tag lang fressen, um satt zu werden.
Ihre Feinde sind Loewen, Leoparden, Geparde und Hyaenen. Leicht ist es fuer diese aber nicht. Denn die Giraffe kann sich sehr gut mit einem Tritt vom Bein wehren!

Das Nilpferd ist ein grosses, grau-rosa Tier. Mit seinem grossen Kopf, kleinen Oehrchen, riesigen Maul, plumpen Koerper, schwarzen Augen, dicken, staemmigen Beinen und hellen Bauch sieht das Nilpferd eigentlich niedlich aus. Aber Achtung! Nilpferde gelten als gefaehrlichste Tiere Afrikas. Die scharfen Zaehne koennen Leute in Stuecke zerreissen. Auch wenn sie nur Grass und kleine Pflanzen fressen. Jede Nacht laufen sie bis zu 5 km, um langes, saftiges Grass zu finden. 40 kg essen sie pro Nacht. Tagsueber koennten sie das nicht machen, denn dann ist die Sonne fuer sie zu heiss. Darum waelzen sich die Nilpferde am Tag und tauchen im kuehlen Wasser unter. Wenn sie nicht ganz unter Wasser sind, sieht man nur einen Teil des Kopfes, die Ohren und die Knopfaugen. Manchmal reissen sie auch ihre riesigen Maeuler mit den Zaehnen auf. So gaehnen sie. Die Nilpferde heissen eigentlich gar nicht Nilpferde, weil es beim laengsten Fluss der ganzen Welt Nil gar keine mehr gibt. Eher heissen sie Flusspferde.
Diese dicken Tiere sind immer in Gruppen, Familien oder Schulen. Sie wiegen 450 kg, sind 4,50 m lang und 1,50 m gross.

Das Nashorn ist grau. Manchmal hat es ein Horn, manchmal zwei. Wenn das Horn abfaellt, waechst sofort ein neues nach. Von der Nase bis zum Schwanz misst das Nashorn 3,10 m, und vom Boden bis zur Schulter sind es 1,60 m. Es lebt in Kenya, Tanzania, Simbabwe, Namibia und Kamerun. Das Nashorn braucht viele Trinkstellen und Schlammplaetze zum Trinken und Herumwaelzen. Sie koennen bis zu 3500 m hoch leben. Es gibt in Afrika zwei Arten von Nashoernern: Das Breitmaulnashorn, welches ein sehr breites Maul hat, und das Spitzmaulnashorn, das ein viereckiges Maul hat. Zudem gibt es in Asien noch drei andere Nashoerner. Nashoerner essen Blaetter von afrikanischen Akazienbaeumen und dornigen Straeuchern. Sie essen aber kein Grass.

Hoffentlich hat euch mein Text gefallen! Wir haben schon alle drei Tiere gesehen. Die Nilpferde im Wasser und am Abend an Land sahen lustig aus, die Giraffen sehr elegant und die Nashoerner kauten dornige Straeucher.

12 East Africa
Uganda
Naïma
17/11/2010, Kampala

Uganda ist das zweite Land in Africa, das wir besuchen. Uganda ist 241'000 Quadratkilometer gross und hat 31,4 Millionen Einwohner. Das Geld hier hat einen ganz kleinen Wert: 1Fr. = 2300 Ush (Uganda Schilling)! Wenn ich etwas kaufe, muss ich immer zuerst ausrechnen, wie viel das in Schweizerfranken macht! Wir sind jetzt gerade in Kampala, die Hauptstadt von Uganda. Kampala hat 1,5 Millionen Einwohner und ist auch ziemlich gross. Aber anders als in Nairobi (Hauptstadt von Kenya) ist Kampala eine sichere Stadt. Man kann also am Tag ohne Angst zu haben in den Gassen umherlaufen. In Nairobi dagegen gibt es viele Ueberfaelle und nirgends ist man sicher, auch nicht im Auto. Die Leute hier sind sehr freundlich und hilfsbereit. Sie nennen uns Weisse ‸Muzungu"!!

Leider sind die Leute hier mausearm und viele haben zusaetzlich noch eine schlimme Krankheit, naemlich Aids. Wenn man Aids hat und nicht sofort starke, teure Medikamente nimmt, kann man sterben. Es gibt dann manchmal Projekte, die diesen kranken Kindern helfen, sie aufnehmen und heilen. Wir besuchten vorgestern so ein Kinderzentrum und jetzt wird mir klar, dass ich diesen Kindern gerne helfen wuerde. Sie haben so viel Unglueck und leiden sehr. Oft sind ihre Eltern schon gestorben.

In Uganda faengt der Nil (laengster Fluss der Welt) an! Wir waren an seinem Anfang. Er beginnt beim Lake Victoria und schlaengelt sich bis nach Aegypten! Auf dem Nil kann man Kayaken, Bootsfahren und noch mehr. Nur schwimmen geht nicht, weil manchmal hungrige Krokodile im Wasser auf uns warten und es zudem Bilharziose (gefaehrliche Bakterien) hat! Lake Victoria ist der 4. groesste See der Welt und liegt nicht nur in Uganda, sondern auch in Kenya und Tanzania. Man kann nicht auf die andere Seite blicken, weil Lake Victoria fast so gross wie ein Meer ist, also etwa 1.5 Mal die Schweiz. Lake Victoria kann aber kein Meer sein, weil er kein Salz hat.
Eine grosse Ugandatouristenattraktion: In Uganda leben die Haelfte aller Gorillas der Welt! Es gibt viele Orte, wo man sie mit einem Fuehrer beobachten kann. Man darf aber nur ab 15 Jahren dort gehen, denn Gorillas sind sehr stark und viel groesser als ich und koennen kleine Kinder einfach so mitnehmen. Stellt euch vor, wenn ich den Rest meines Lebens mit Gorillas verbringen muesste!!!!

Uganda gefaellt mir bis jetzt sehr.

12 East Africa
Kenya
Line
13/11/2010, Eldoret

Karibu!
(Karibu heisst Hallo)

Jetzt sind wir in Kenya, das ist ein Land in Afrika zwischen Somalia, Aethiopien, Sudan, Kongo, Uganda und Tansania. Kenya ist 583 000 Quadratkilometer gross und hat 30 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt heisst Nairobi. Kiswahili ist die Nationalsprache aber es gibt noch etwa 30 lokale Stammessprachen. Kenya wurde 1963 unabhaengig. Die Fahne sieht so aus: es gibt drei waagrechte Striche, also zuerst von oben schwarz, dann rot und dann gruen. In der Mitte der Fahne ist eine Schilte mit Jagdspeeren. Ubrigens: hier haben die Kenyaner als Geld "Kenya Shilling". 80 KSh = 1 Schweizerfranken. Und hier gibt es auch Kirchen, aber nur ganz wenige Tempel fuer die Hinduisten aus Indien.

Hier sind alle sehr arm, auch wenn alles ziemlich teuer ist. Und weil alle Leute so arm sind, gibt es viele Slums (auf Deutsch: Elendsviertel). Wir haben zwei Slums besucht. Ich finde es ueberhaupt nicht lustig, zwischen so vielen armen Leuten zu stehen, sie arm, ich als eizige reich. Es ist wirklich nicht fair! Und auch, dass die meisten Kinder nicht zur Schule gehen koennen, weil es zu teuer ist. Und noch ganz viele andere Sachen, die nicht fair sind.

Ich finde, dass es hier wie in Australien aussieht, nur aermer und ohne Kaengurus, Koalas, Emus usw. Dafuer gibt es Elefanten, Zebras, Bueffel, Gnus, Giraffen, Loewen, Nilpferde, Leoparde, Geparde, Nashoerner, ganz viele Arten von Antilopen, natuerlich Affen und andere wilde Tiere. Die meisten sind geschuetzt. Ein Safaripark ist wie ein grosser Zoo ohne Gehege, wo viele Tiere zusammen wohnen. Die Loewen, Geparde und Leoparde koennen die anderen Tiere also jagen. Die Regierung, der die Safariparks gehoeren, fuettern die Tiere aber nicht, damit sie wild bleiben. In Safaris kann man stundenlang fahren. Bei fast allen Safaris gibt es einen See, und auf diesem auch Flamingos, Fischadler, Kingfisher und andere Voegel. In diesen grossen Safariparks kann man auch schlafen. Ich erzaehle euch alles, was wir schon in Kenya gemacht haben, hier der Reihe nach.

Also, in Nairobi wohnt auch mein Onkel Micki. Wir gingen ihn fuer fuenf Tage besuchen. Dann fuhren wir zu einem kleinen Hotel mit Sicht auf einen See. Die Hotelfrau erzaehlte uns, dass hier jede Nacht im Garten Nilpferde grasten. Darum gingen wir am Abend raus, um sie zu sehen. Und es stimmte! Da waren ungefaehr acht Nilpferde und grasten am Boden! Ich fand die grossen, plumpen, dicken Tiere lustig. Sie waren so grau-rosa. Einmal gingen wir auch in einem Park klettern. Die letzte Route fuehrte bis ganz hinauf auf den Felsen. Die Sicht war sehr schoen. Das Klettern auch. Dann fuhren wir mit unserem Jeep durch eine Safari. Dort sahen wir eine Loewenfamilie unter einem Baum versteckt, eierlegende Strausse, viele Giraffen mit Jungen, viele Herden von Zebras, Nashoerner, Impalas und Gazellen, das sind Arten von Antilopen, ein Tier, das wie ein Reh aussah, Voegel, Affen, Flamingos, Bueffel.... alles Moegliche. Es war wirklich toll! Und morgen werden wir ueber die Grenze von Kenya nach Uganda fahren, um in Uganda weiterzureisen.

12 East Africa
Climbing in Hell's Gate National Park
PC
11/11/2010, Fischer's Tower, Hell's Gate NP, Kenya


12 East Africa
Kawangware Slum
Mayou
10/11/2010, Kawangware, Nairobi, Kenya

Après avoir plongé dans la vie trépidente, colorée, épicée et polluée de Mumbai et avoir eu des hauts le coeur à la vue de bébés couchés à même les trottoirs, nous sommes arrivés au centre de Nairobi étonnés par sa propreté, sa modernité et son traffic plutôt raisonnable.

Au fil des 4 jours passés dans cette capitale, notre première impression s'est cependant gentiment affinée. Le fait d'avoir visité de nombreuses NGO au nom de notre fondation nous a permis de chevaucher des mondes aux couleurs bien différentes.

En dehors de l'oasis paradisiaque de Micky et Béatrice (hum, nos estomac s remplis de dahl baht étant si heureux de se faire gâter par tant de bonnes choses et de confort... merci encore !!! ) nous avons découvert le quotidien de femmes vivant dans les bidonvilles environnants. Des femmes ayant bien d'autres soucis que nous autres européennes. En vrac: - ne pas se faire abuser par son maître (pour les filles qui ont le privilège d'aller à l'école), -essayer de louper le moins de jours possible les cours quand elles ont leur menstruation et qu'elles n'ont pas les moyens de s'acheter des serviettes hygiéniques et qu'il n'y a pas d'eau courante à l'école,- ne pas se faire marier dès l'âge de 15 ans, -ne pas attraper le sida suite à l'infidélité de leur mari et se faire renier ensuite,- ne pas avoir honte de donner naissance à une fille, - oser avoir confiance en elle et donner son avis, -ne pas se faire voler son linge en train de sécher sur la corde par ses voisins, - ne pas se faire battre par son mari pour un rien et pour un non, - ne pas se faire mutiler sexuellement ou se faire violer par un proche. Bref, j'arrête la liste ici.

Naïma, Line et Anissa se rendent en tous les cas vraiment compte maintenant de la chance qu'on a en Suisse.

On ne peut que tirer le chapeau à toutes les femmes que l'on a rencontrées : elles luttent et cherchent par tous les moyens à transformer leur quotidien misérable en ouvrant notamment des petits commerces grâce à des micro-crédits ou en créant des groupes de soutien dans leurs quartiers afin de devenir plus fortes.

Toutes nos discussions tenues avec les diverses organisations non-gouvernementales que nous avons visitées nous font beaucoup réfléchir sur le sens à donner à l'aide au développement. Tant d'initiatives louables. Tant d'argent versé dans l'humanitaire, l'éducation et la santé. Mais que font les gouvernements de tels pays dans tout ça ? Beaucoup de NGO prennent malheureusement le rôle de ces gouvernements incapables .

Par ailleurs, la sécurité pose un sacré problème au Kenya. Tant de criminalité. De corruption. De violence. De conflits ethniques latents. Quel fossé entre les riches et les pauvres. Et pourtant, ce pays, avec ses savanes, ses parcs, ses animaux est un tel plaisir pour les yeux.

12 East Africa
Young Women in Enterprise
PC
09/11/2010, Kawangware, Nairobi, Kenya

Besuch bei 'young women entrepreneurs' im Kawangware Slum - ein Super-Projekt einer NGO namens Technoserve

12 East Africa
Schlemmen bei Micki in Nairobi
PC
06/11/2010, Muthaiga, Nairobi, Kenya


12 East Africa
Mumbai
Naima
05/11/2010, Mumbai, India

Wir sind jetzt fuer 1.5 Tage zwischengelandet in Mumbai, einer Stadt in Indien. Indien ist das 7.groesste Land der Welt, liegt in Asien und hat, mit ueber 1,1 Milliarden Einwohnern, am 2.meisten Einwohner. Die Hauptstadt heisst Delhi. Mumbai ist die groesste Stadt, hat 20 Millionen Einwohner und auch ein paar grosse Wolkenkratzer. Wir wohnen in einem 5 Sterne-Hotel und ich sitze gerade im 33. Stock, im Zimmer 3328 an einem Tisch. Von oben sieht Mumbai schick und elegant aus, aber von unten ist es ganz anders. Ueberall Verkehr (obwohl weniger als in Kathmandu) und Dreck. In den Maerkten verkaufen die vielen Leute Gewuerze, Fruechte und auch Tiere. An den Fischstaenden stinkt es fuerchterlich und die Frauen waschen die Fische mit braunem Wasser. Hier esse ich also ganz sicher keine Sushis. Es schockiert mich, dass es neben grossen, schoenen Villen Leute gibt, die in Plastikzelten wohnen und mausearm sind. Die Kinder schlafen auf der Strasse. Hier gibt es naemlich viele arme Leute. Heute besuchten wir einen Bahnhof mit ganz vielen wartenden Leuten. Alle sassen am Boden oder auf Stuelen und warteten auf den naechsten Zug. Im ganzen waren es sicher etwa 2000!

Heute und morgen sind hier besondere Tage. Zum einen wird gerade das Dewali-Fest gefeiert (indisches Neujahr), zum anderen stehen ueberall Polizisten und wachen darüber, dass niemand eine Bombe versteckt oder etwas Gemeines plant. Denn morgen kommt der Praesident der USA hierher! Darum muessen die Polizisten aufpassen, dass ihn niemand ermorden will. Barack Obama nimmt an ein paar Meetings in Mumbai teil und schlaeft im Hotel ein paar Strassen weiter weg. Aber morgen kommt er fuer ein Treffen in unser Hotel! Ich wuerde ihn so gerne sehen, aber leider fliegen wir heute Nacht um 03:00 Uhr weiter nach Nairobi zu meinem Onkel Micki.

Indien gehoerte frueher bis 1947 England, deshalb sprechen noch viele Leute ein bisschen Englisch. Die Englaender reisten mit Schiffen hierher und landeten neben einem grossen Tor, welches Gateway of India heisst. Dieses Tor ist sehr bekannt. Indische Leute sind braeunlich, haben schwarze Haare und die Frauen tragen viel Schmuck, einen langen Rock und einen Schal um die Schultern. Maenner haben oft einfach normale Kleider an. In Indien gibt es 200 Sprachen und 12 verschiedene Alphabete. Die Hauptsprache ist Hindi.

Indien ist sehr chaotisch.

11 Nepal
Tschüss Nepal
PC
04/11/2010, Kathmandu

Bye bye Nepal!

Trekking statistics:
- Trail: 150km and 11,000 altitude meters in 3 weeks
- Daily averages: 9km, 600 altitude meters, and 4 hrs walking without break
- Highest points reached: 4600m (two times)
- Highest night: 4400m
- Temperatures: -10C to +25C
- Encountered animals: some yaks and birds, plus quite a few bedbugs, intestinal worms and stomach parasites (yes, we are still alife!)
Congratulations to our three mountain goats!

Project visits:
We also visited 8 different 'girl empowerment' projects in Kathmandu and surrounding valleys, and got a pretty good feeling of the charity industry in Nepal, as well as what works resp doesnt work. The meetings were generally of very high quality and tremendously motivating.

Kathmandu:
We also spent numerous hours strolling the super-busy streets of this most amazing city, with its myriads of temples, stupas, street vendors, shops, bicycles, cars, cows, dogs, hidden streets and corners.

People:
Most of all, however, we will keep in memory the many smiles of the beautiful and lovely people of Nepal.

Namaste, Nepal!

11 Nepal
Nepal
Line
02/11/2010, Kathmandu, Nepal

Nepal liegt zwischen Indien und China in Asien. Das etwas laengliche Land ist 147`000 Quadratkilometer gross. Die Hauptstadt von Nepal ist Kathmandu. In ganz Nepal gibt es etwa 30 Millionen Einwohner und etwa 20 verschiedene Sprachen wie z.B Tamang, Nepali, Sherpa, Tibetanisch usw. Das Geld heisst Nepali Rupies. 100 solche sind 1.40 Franken. Und es gibt drei Klimazonen: hohe Berge, Kathmandu Valley und suptropische Ebene (Terai). Die Religionen sind entweder Hinduismus oder tibetanischer Bhuddismus. In Nepal gibt es sehr grosse, hohe Berge. Auch der Mount Everest, der hoechste Berg der Welt, der Kanchenjunga, der Lhotse, der Cho Oyu, der Manaslu, der Makalu, der Dhaulagiri und die Annapurna sind dort. Alle acht Berge sind Achttausender. Wir haben aber nur die Annapurna und den Manaslu gesehen, naemlich auf dem Weg von Sing Gompa bis Gosainkund. Die Annapurna ist einer der laengsten Berge der Welt. Der Mount Everest ist 8850 m hoch.

Die Lanschaften in Nepal sind voller Baeume (wir haben ganz viele rote und gelbe Nadelbaeume gesehen), Tannen, Buesche, Wiesen, Berge, Huegel, Fluesse, Felder, Blumen, Seen, Doerfer und Lodges.Lodges sind eine Art Hotel, nur kleiner. Ich finde, dass die Landschaften auch ein wenig der Schweiz aehneln.

Hier gibt es auch viele Tiere. Yaks und Naks, das sind grosse Tiere, die wie Kuehe aussehen, nur dass sie groesser sind, einen dicken Pferdeschweif, Hoerner und laengeres Fell haben. Yak ist das Maennchen, Nak das Weibchen. Leider gibt es keine wilden Yaks oder Naks mehr, sie leben alle bei Menschen. Auch Pferde gibt es hier, die an Hoehe gewoehnt sind und sogar Treppen steigen koennen! Die wilden Tiere sind: Schneeleoparden, die will ich unbedingt einmal sehen, Elefanten und Rote Pandas. Diese nennt man nur so, in Wirklichkeit sehen sie gar nicht wie Pandas aus. Schon eher wie kleine Fuechse. Sie sind rot und haben Streifen an den Pfoten und am buscheligen Schwanz, listige Wolfsaugen und kleine, spitze Ohren und scharfe Krallen, damit sie klettern koennen. Denn eigentlich leben sie in den hohen Tannen. Und da gibt es noch Hirsche, Rehe, Hasen und andere Waldtiere, Adler und Voegel, und noch die Affen. Wir haben schon dreimal Affen gesehen, immer war es eine verschiedene Art. Meistens sind sie in Gruppen, die Muetter mit den Kleinen, die Vaeter und so. Man muss aufpassen, dass sie nicht Gegenstaende wie schwere Fruechte oder Steine auf uns werfen. Zum Glueck ist uns das noch nie passiert! Die Schneeleoparden leben sehr, sehr hoch in den Beren. Sogar manchmal auf 6000 Hoehe.

Die Leute hier sind sehr arm. Das Essen ist fast immer: Dhal Bhat. Das ist Reis mit Linsen. Aber am Fruehstueck gibt es immer Pancakes!

Und da es in den Bergen nur sehr wenige Schulen gibt, muessen viele Kinder fuer sehr lange ganz allein nach Kathmandu gehen, um dort lernen zu koennen. Auch kleine Kinder gehen dorthin. Ein paar Kinder gehen aber auch gar nicht zur Schule, weil es zu teuer ist.

Wollt ihr wissen, wie man auf nepalisch "Hallo!" und "Auf Wiedersehen!" sagt? "Namaste!"ist "Hallo!" und "Peri Petula!" heisst "Auf Wiedersehen!"

Hier glauben die Leute an Yetis, sie denken, dass das ganz grosse Affen sind, die aufrecht stehen, und dass diese pelzigen Tiere riesengrosse Fuesse und Haende und scharfe Zaehne haben. Lustig, oder?

11 Nepal
Fin de notre super trekking!
31/10/2010, Kathmandu

YE!!! après 3 semaines dans les montagnes, nous voilà de retour à la civilisation. quelle belle aventure nous venons de vivre. moments inoubliables. paysages fantastiques. rencontres touchantes. leçons de vie.
... mais surtout: bravo à nos 3 chamois qui ont marché comme des reines!

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Helambu Trek
30/10/2010, Chisopani

18ème jour. 28.10. Phedi - Tharepati
M - à mon tour de souffler mes bougies ce matin!
N - j'aimais bien cette journée d'anniversaire de maman
A - le chemin est trop difficile pour un cheval alors on a dû dire au revoir à Jambu
P - up, down, up, down... mais j'arrivais à peine à suivre Anissa qui trotte comme un chamois. Super vue depuis Tharepati sur l'Himalaya, le Shisha Pangma...
L - oui, ça montait et descendait beaucoup et on devait traverser pleins de petites rivières
M - chouette soirée à chanter des chants nepali autour du poêle enfumé en buvant une tasse de "vin" chaud nepali (la bouteille de vin, ça sera pour l'année prochaine!!!)


19ème jour. 29.10. Tharepati - Ghul Bhani
M - 1600 mètres de descente...
L - à la fin, je sentais mes genoux et on est arrivé dans un village très pauvre
P - et très crade...
N - et mes pâtes étaient trop cuites et sentaient le chapati!
L - il y avait tellement de fumée dans la salle à manger que j'avais mal aux yeux
A - aujourd'hui, je n'ai pas arrêté de parler en marchant, comme ça, le temps passe plus vite
M - oui, je n'ai pas trouvé le bouton pour arrêter ma super radio (marque Anissa, modèle numero 3)

20ème jour. 30.10. Ghul Bahni - Chisopani
dernière nuit enmontagne... on se réjouit de pouvoir bientôt reprendre une vraie douche, et manger autre chose que du daal bhaat...

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