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NW Passage

Happy birthday, Naima!
16/12/2010, Woodbridge Island, Capetown

12 candles already..

13 South Africa
Approaching Cape Town
10/12/2010, Cape of Good Hope

Dernier jour de route avant d'arriver à Cape Town; pas trop envie d'arriver déjà à l'étape finale de notre voyage autour du monde. Les cheveux au vent, on fait une dernière escale au Cap de la bonne Espérance. On rêve. On regarde la mer. On profite du moment présent. On est léger.

13 South Africa
Les amis de Mayou
09/12/2010, The Boulders, Garden Route

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13 South Africa
Dung beetles
PC
07/12/2010, Addo Elephant Park, Eastern Cape


13 South Africa
Suedafrika
Naima
06/12/2010, Royal Natal NP, Drakensberg, Free State

Wir bereisen jetzt Suedafrika, ein 1'233'404 km2 grosses Land. Die Hauptstadt heisst Pretoria und liegt neben Johannesburg. Andere grosse Staedte heissen Capetown, Soweto, Durban und Port Elizabeth. In Suedafrika gibt es 14 Sprachen. Englisch und Afrikaans reden meistens nur die Weissen, die hier wohnen. Die anderen 12 Sprachen, also Ndebele, Sepedi Setswana, Sotho, Swati (von Swaziland), Tsonga, Tswana, Tshivenda, Venda, Xhosa, Xitsonga und Zulu, sprechen nur die Schwarzen. Xhosa (ausgesprochen als Chosa) und Zulu sind die wichtigsten schwarzen Sprachen. Alle Sprachen sind anders, also wie Franzoesisch und Deutsch. Nur wenige sprechen alle 14 Sprachen. Es gibt etwa 46,9 Einwohner, davon ca 80% Schwarze und 20% Inder, Coloured (Gemischte) oder Weisse. Die Nachbarlaender von Suedafrika sind Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique, Swaziland und Lesotho. Lesotho ist ein ganz kleines Land (wie Swaziland) mitten in Suedafrika. Suedafrika hat eine sehr schoene Natur, von Wueste bis tropischen Wald mit ganz hohen Yellowtrees. In diesem Land leben auch viele wilde Tiere und es ist auch umgeben vom Meer.

Jetzt einmal zur Geschichte: Seit dem 17. Jahrhundert kolonialisierten die Englaender und Hollaender Suedafrika. Die Hollaender nannten sich Buren (Bauern auf Hollaendisch). 1910 wurde Suedafrika unabhaengig, doch die Schwarzen hatten keine Rechte. Es gab arme Doerfer und Staedte (Townships) nur fuer die Schwarzen, andere Staedte nur fuer die Weissen. Die Schwarzen hatten eigene Toiletten, eigene Schulen (wenn ueberhaupt) und wehe, wenn man einen Schwarzen anderswo als in schwarzen Quartieren entdeckte! Viele wurden ins Gefaengnis gesteckt, auch Nelson Mandela, von dem ich nachher erzaehlen werde. Die Schwarzen waren arm und hatten keine Rechte, die Weissen waren reich und machtvoll. Es war also sehr ungerecht. Diese Politik hiess Apartheid (Rassentrennung). Zum Glueck gab es eine gute Partei, die den Schwarzen gehoerte. Sie hiess ANC (African National Congress). Nelson Mandela war einer der Anfuehrer. Der ANC kaempfte gegen die Apartheid. Nelson Mandela wurde sehr beruehmt, weil er zu dieser Zeit sehr viel fuer Schwarzenrechte kaempfte. Wie gesagt wurde er ins Gefaengnis gesteckt, doch er hoerte nicht auf zu kaempfen. Der Rest der Welt (auch die Schweiz) boykottierte Suedafrika dann wegen seiner Apartheid-Politik. Boykottieren heisst, dass keine Produkte aus Suedafrika mehr gekauft wurden, den weissen Suedafrikanern das Reisen schwer gemacht wurde, sie ihr Geld nicht in die Schweiz bringen durften usw. Die weissen Suedafrikaner gaben dann 1994 endlich ihre Apartheid-Politik auf, Nelson Mandela wurde aus dem Gefaengnis entlassen und es gab freie Wahlen. Der ANC gewann und Nelson Mandela wurde der erste schwarze Praesident von Suedafrika. Suedafrika hat sich seither geaendert, also dass die Schwarzen jetzt die gleichen Rechte haben wie die Weissen, doch es ist noch lange nicht soweit. Die Weissen besitzen noch immer fast alle Farmen und Firmen, es gibt noch immer grosse arme Quartiere, in denen nur Schwarze leben, und andere Quartiere, in denen die reicheren Weissen wohnen.

Ich finde es ungerecht, dass die Weissen das Land der Schwarzen ‸gestohlen" haben. Es ist traurig dass immer die Schwarzen aermer sind als die Weissen. Und ich hoffe, dass sich das schnell aendern wird.

13 South Africa
Swaziland
Naima
30/11/2010, Mlilwane, Swaziland

Wir verbrachten 3 Tage in Swaziland, einem nur 17,364 Quadratkilometer grossen Land. Es liegt 2/3 an der Grenze von Suedafrika und 1/3 neben Mozambique. Die Hauptstadt heisst Mbabane und das Land hat 1,1 Millionen Einwohner. Die Leute sprechen Swati. Das Geld heisst Lilangeni. 1 Fr. = 7 Lilangeni. Wir haben im Nationalpark Mlilwane gecampt. Es ist ein schoener Tierpark, denn dort gibt es keine Raubtiere, Bueffel oder Nashoerner. Also kann man, statt mit einem Auto, zu Fuss wandern gehen, mit einem Fahrrad eine Velotour machen oder sogar reiten gehen. Ich habe alle 3 gemacht.

Wir gingen wandern und sahen ein paar verschiedene Antilopen. Ein Stueck lang war der Weg sumpfig und wir mussten ueber Baumstaemme laufen. Alle Fuesse wurden schlammig. Am naechsten Morgen machten ich und Papi eine Velotour von etwa 1 ½ h. Wir sahen Streifengnus, das ist eine grosse Art von Antilopen, die etwas groesser waren als Papi. Ich glaube, sie haben Velos nicht so gerne, denn ein paar junge Bullen wollten uns verjagen. Wir sahen auch viele Baby Impalas, Blessboecke (Antilopen mit weisser Blesse), Nyalas (Antilopen mit weissen Streifen), ein Nilpferdkopf aus dem See schauend und sogar ein Krokodil. Es lag faul in der Sonne. Am Nachmittag machten wir eine Pferdetour. Ich ritt auf einen braunen Wallach, Diamono. Papis Pferd war das Langsamste, aber ich glaube, Papi trieb ihn nur nicht so gut an! Hihi.

Unser Aufenthalt in Swaziland war schoen und relaxierend.

13 South Africa

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