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Namani at Sea
The travels of Nana, Markus and Nick aboard Namani
Back in France / Wieder in Frankreich
Markus
18-Jan-2008, Le Marin, Martinique

Bonjour from Le Marin at the southern end of Martinique. We left Dominica on Tuesday after having stopped at Rosseau at the southern end of the island and arrived in St. Pierre, Martnique after a nice 35 sm sail. St. Pierre (once the capital of Martinique) had been erased by the eruption of a nearby volcano in 1902, traces of which are still visible today. From there we went on to Anse d'Arlet, a beautiful little anchorage further south. We had planned originally to stay there for a few days but current weather forecasts had us move on to Le Marin yesterday already in order to sail a more comfortable course towards St. Lucia on Sunday (hopefully something close to a beam reach rather than the close-hauled legs that have dominated so far). Approaching Le Marin is quite a sight - for the pure number of sailboats anchored and moored here as well as for the number of wrecked boats on the shoals and reefs in the channel. Incredible that this is now the major charter boat base on Martinique...
We're now looking forward to having Laura back on board after she arrives St. Lucia on Monday and will take advantage of the Patisseries on Martinique until then - stay tuned...

Hallo aus Le Marin, Martinique, wo wir seit gestern vor Anker sind. Wir haben Dominica am Dienstag nach einem Stopp in Rosseau am südlichen Ende der Insel verlassen und sind zunächst nach St. Pierre im Nordwesten von Martinique gesegelt. Nach dem Einklarieren dort sind wir weiter nach Anse d'Arlet, einer sehr schönen Ankerbucht weiter im Süden gezogen. Dort wollten wir ursprgl. ein paar Tage bleiben, aber in Anbetracht des Wetterberichts sind wir dann bereits gestern nach Le Marin aufgebrochen, um am Montag einen (hoffentlich) etwas angenehmeren Kurs nach St. Lucia segeln zu können (ca. 30° mehr "off the wind" ggü. Anse d'Arlet). Nächster Update aus St. Lucia - stay tuned...

03 - Caribbean Cruising
Dominica by Car
Markus
14-Jan-2008, Portsmouth, Dominica

We had planned to see some of the interior of Dominica yesterday and had quite an interesting local experience... We rented a car together with Anna, Christoph and Leoni from Ishani and set off in the morning to see the eastern coastline, the interior mountains and forests, and a village in the Carib territory. All those sights were well worth seeing (esp. the Kalinaga project in the village of Salybia) but when we eventually started driving back to Portsmouth our rental car made some very strange noises and pretty much came to a grinding halt with a broken universal joint in what seemed to us like the middle of nowhere, an hour before dark on a Sunday afternoon... What first seemed like an iffy situation eventually gave us a chance to meet some very interesting Dominicans and experience a great deal of genuine helpfulness. Starting with Joseph, a car mechanic who happened to walk past us on his way home, diagnosed our problem from the noise and coasted with us to the next little settlement (away from his home), after a number of exchanges we ended up with "Super Fly", a "Soccer Artist" whom apparently everyone in Dominica knows (and it sure seemed like it to us). He rode with us to the next little assembly of houses, fixed us up at a little bar/store run by a truly amazing older woman and stayed with us until our rental car agent arrived some hours later with a mini bus to ferry us the 50 km back to Portsmouth. While we were waiting I got to watch the 125 best World Cup goals on a little DVD player in a little hut in the Dominican mountains - not an every-day-treat... There were probably 5-10 other local people involved in all this - thanks to all of them for their help!

We then weighed anchor in Portsmouth this morning and are now in Rosseau at the southwestern end off Dominica, ready to set off towards Martinique early tomorrow morning. Stay tuned ...

03 - Caribbean Cruising
Vor Anker in Portsmouth
Markus
12-Jan-2008, Portsmouth, Dominica

Hallo aus Portsmouth, Dominica (die Insel zwischen Guadeloupe und Martinique), wo wir gestern nach einem entspannten 20 sm Schlag von Les Saintes/Guadeloupe aus angekommen sind. Guadeloupe und insbesondere Les Saintes (eine kleine Inselgruppe südlich der Hauptinsel) hat uns sehr gut gefallen und wir sind direkt eine ganze Woche dort geblieben. Zunächst 2 Nächte vor Anker in Deshaies, dann ein kurzer Zwischenstopp in einer Bucht im Südwesten der Hauptinsel und schliesslich 5 Tage in verschiedenen Ankerbuchten in Les Saintes. Als französisches ýbersee-Department hat Guadeloupe alle Annehmlichkeiten, die man als Urlauber mit Frankreich verbindet, transferiert auf eine tropische Sonneninsel. Allein schon das Einklarieren in Deshaies war ein angenehmer Kontrast zu der Verwaltungsorgie in Antigua: Ganze 10 min. für Ein- und Ausklarieren in einem Abwasch, bei einer Zollbeamtin, die neben Französich perfekt Englisch, Deutsch und Spanisch spricht und das alles für ganze 0 (in Worten: Null) Euro...

Nach 5 Tagen in Les Saintes haben wir uns dann schliesslich doch von Guadeloupe "losgerissen" (wir können uns ja damit trösten, dass wir im März mit Jez und Tab, Freunden aus Australien, nochmal hier sein werden) und sind nach Portsmouth am Nordwestende von Dominica gesegelt. Dominica ist deutlich ärmer und weniger entwickelt als seine französischen Nachbarn, dafür landschaftlich aber wohl eine der reizvollsten Inseln in der Ost-Karibik, mit "echtem" Urwald, der weite Teile der Insel bedeckt und den letzten ýberbleibseln der karibischen Ureinwohner, der "Carib". Hurricane "David" hat Ende der 70er Jahre Dominica voll erwischt und massiv verwüstet. In der jüngeren Vergangenheit gibt es auch immer wieder Hurricane-Schäden, aber die Infrastruktur und Behausung scheint inzwischen etwas robuster zu sein und besser standzuhalten. So ist es vor allem die Ernte (i. W. tropische Früchte), die in den letzten Jahren davon in Mitlleidenschaft gezogen wurde. Heute ist Tourismus die Haupteinnahmequelle für Dominica - interessanter- (und aus Sicht eines Besuchers: erfreulicher-) weise, obwohl es keinerlei Infrastruktur für Massentourismus hat. Der Besucherstrom beschränkt sich daher auf den Segeltourismus und gelegentliche Cruise-Liner, die inzwischen wieder regelmäþiger hier halt machen.

Als einlaufendes Segelboot wird man in Portsmouth sofort von den "Boat-Boys" begrüþt, die einem allerlei Services (von frischem Obst über Fisch bis zu Fluþtouren im Landesinneren und Mietwagenvermittlung) gegen ein aus unserer Sicht sehr angemessenes Entgeld anbieten. In Reise- und Segelführern oft als "Plage" verschrien, fanden wir die Boat-Boys ausgesprochen nett und nützlich. In Portsmouth sind sie zudem gut organisiert (einschl. eines Wachdienstes, der Diesbstähle auf ankernden Booten verhindern soll). Mit Jeffrey, einem "Senior Member" der Boat-Boy Hierarchie, haben wir heute morgen eine Fluþtour den Indian River hinauf gemacht (wer "Pirates of the Caribbean", Teil 2 gesehen hat: das Haus der "alten Hexe" wurde in einem Seitenarm des Indian River gefilmt). Gemeinsam mit den Crews von Sea Bright, Ishani (ein österreichischer Katamaran, den wir in Antigua getroffen hatten) und einem weiteren deutschen Boot hat es grossen Spass gemacht, am frühen morgen den Dschungel-artigen Fluþlauf hinaufzupaddeln. Die Tatsache, dass wir fünf kleine Kinder dabei hatten, hat allerdings spektakuläre "Wildlife" Sichtungen verhindert...

Jetzt planen wir für morgen ein Auto zu mieten, um das Landesinnere etwas zu erkunden, bevor es dann weiter Richtung Süden nach Martinique geht (vorauss. mit einem weiteren Zwischenstopp in Rosseau, im Südwesten von Dominica). Stay tuned...

03 - Caribbean Cruising

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Namani at Sea Impression
12 March 2008
24 Photos
09 January 2008
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