03/07/2009, Zwischen Vanua Levu und Viti Levu - Fidschi
Heute kein Wind keine Welle, aber sonniges Wetter, nach 4 Stunden westwaerts motoren ankern vor dem weissen Sandstrand vor Naigani. Das Wasser ist tuerkisblau, gibt es also doch hier in Fidschi.
29/06/2009, Im Namena Reef - Fidschi
Irgendwann muss man Abschiednehmen, das haben wir gestern Abend von Beate und Detlev (Kira) beim Happy Hour Bier getan. Der Zeitpunkt ist ideal, keine Welle, kein Wind, zusammen mit Tuulivei gehen wir nach der Point Passage auf Kurs Suedwest 210 Grad, laden die Batterien, lassen den Watermaker arbeiten, fangen einen kleinen Mahi Mahi und sind nach 5 Stunden am Ankerplatz. Die Riffdurchfahrt ist breit und tief, problemlos auch wenn die beiden Baken fehlen. In den Baeumen sitzen hunderte von Boobies (Toelpel). Eine grosses Kolonie lebt hier auf der Insel Namenalala, die sehr einsam ist, es gibt nur ein exclusives Resort, in dem Yachties aber nicht willkommen sind. Wir werden wohl nur eine Nacht hier bleiben und dann nach Makongai weiterfahren, um dort Bernd und Tanja von der Upps zu treffen.
18/06/2009, Vanua Levu - Fidschi
Bild: Stille einsame Nasasobu Bay
Sie ist wunderschoen, die Viani Bay, in der wir gestern vor Ned Fishers Hause geankert haben. Ein herrlicher Anblick am Morgen, die ockergelb bis gruenen Huegel, die Ufer sind mit Mangroven und Palmenwald gesaeumt und es gibt nur 4 Haeuser und ein kleines Ressort am Suedostzipfel der Bucht. Das Problem ist, dass die Bucht nach Suedosten offen ist und das Riff die Wellen nicht ausreichend abhalten kann. Der Ankergrund soll auch nicht so gut sein und fuers Wochenende sind 25 bis 35 Knoten Wind aus Suedost angekuendigt. Da fuehlen wir uns hier einfach nicht sicher genug aufgehoben. Was tun, weiter nach Osten gehen in das riffreiche Gebiet hinter der Insel Kia oder wieder ein Stueck zurueck oder ueberhaupt zurueck nach Savu Savu, eine ziemlich kontroverse Diskussion. Die Entscheidung faellt auf die Nasasobu Bay mit Dakuniba Village 15 Meilen zurueck nach Westen. Wir haben zwar keine Wegepunkte durch den Pass, aber eine gute Beschreibung der SY Spindrift II. Vielleicht hilft uns ja beim Augapfelnavigieren das richtige Sonnenlicht. Das Luftbild im Segelfuehrer zeigt uns deutlich, wie die Passeinfahrt und die dahinter liegende Bucht aussehen. 12.15 Uhr, wir stehen vor dem Pass, der gleichmaessig 90 Meter breit sein soll und 50 Meter tief, bis jetzt kann ich lediglich die Riffkante an stb und bb erkennen, an der sich die Wellen einen Meter hoch brechen. Mir wird's mulmig, Helmut geht aufs Vorschiff, um die Durchfahrt besser erkennen zu koennen und mir Navigationsanweisung zu geben. Wie immer, wenn man die Sonne mal braucht, versteckt sie sich vornehm hinter der Wolkendecke. Dennoch kann Helmut die Riffkanten erkennen und da entdecken wir auch die beiden Baken am Ende des Passe, die das Ansteuern erleichtern. Nach 5 Minuten sind wir durch und ich bin sehr froh und mein Bauchweh ist auch wieder weg. Noch 1,5 Meilen durch absolut ruhiges Wasser und wir erreichen die kleine von gruenen Huegeln und Mangroven gesaeumten Nasasobu Bay. Hier koennen wir absolut geschuetzt in ruhigem Wasser auf das schlechte Wetter warten.
