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SY Nuku'alofa auf grosser Fahrt
Surunda Bay mit Internet
RB
24/09/2009, Vanuatu - Espiritu Santo

Bild: Türkisblaue Surunda Bay
19. bis 24.09. Es zieht uns weiter in die Surunda Bay nur 7 Meilen weiter südlich. Bei High Tide morgens um 6.30 Uhr fahren wir ohne Probleme durch die ausgesteckte Fahrrinne aus der Oysterbay hinaus und liegen nach einer guten anderthalben Stunde bereits wieder zwischen den Riffen in der Serunda Bay. Ein Südafrikaner hat hier ein groþes Anwesen, das wie ein Resort aussieht, gebaut und stellt für die Segler ebenfalls kostenlos Internet zur Verfügung. Die Bucht gefällt uns besser als die Oysterbay, weil man bei dem weiþen Sandstrand und türkisblauen Wasser eher das tropische Feeling hat. Von hier aus können wir per Anhalter oder mit dem Sammeltaxi für 200 Vatu pro Person nach Luganville, der zweitgrössten Stadt Vanuatus fahren und mal wieder einkaufen und auf den Markt gehen. In etwa zwei Stunden hat man eigentlich alles gesehen, die Stadt ist im Vergleich zu Port Vila ein ziemlich verschlafenes Nest. Wir erledigen bei Customs unsere nationale ausklarieren für die weitere Segelstrecke nach Port Vila. Wie schon in der Oysterbay kümmern wir uns via Internet um die Beantragung unserer Visa für Australien. Bis man da alles ordnungsgemäþ eingetragen hat, da vergehen schon mal einige Stunden. Wir müssen noch auf einige Nachfragen antworten, Gehaltbescheinigung und Krankenversicherung nachweisen. Helmuts "e676 Visum" für ein Jahr ist dann innerhalb von 3 Tagen erteilt. Wie es mit meinem Visum aussieht müssen wir abwarten, nachfragen hat es aber keine mehr gegeben.

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Ruhetage in der Oysterbay
RB
18/09/2009, Vanuatu - Espiritu Santo

Bild: Bizzarre Baumwurzeln am Bluehole
13. bis 18.09. Der Wind wird nicht weniger, die Stecke nach Sueden wird beschwerlich werden. Bis in die Oysterbay sind es 26 Meilen, aber die voll gegen an. Wir motoren mit 2600 upm und kommen so mit 5,5 Knoten gut voran, ohne uns in den Wellen festzusaugen. Die Einfahrt in die Oysterbay ist sehr niedrig und kann mit unserem Tiefgang (2,10 Meter) nur bei Hochwasser befahren werden. Der erste Ansteuerpunkt passt, aber dann wurden wohl neue Baken mit rot und gruen gesetzt. Vorsichtig steuere ich hindurch, Helmut schaut vom Vorschiff aus, wie der enge Einfahrtkanal durch die Korallen hindurchfuehrt und gibt Anweisungen, wie ich steuern soll. Da rumpst es auch schon und wir haben fuer einen Moment Grundberuehrung, es war wohl doch noch nicht ganz Hochwasser. Aber das Schiff ist drueber geschrabbt und vorsichtig tasten wir uns weiter bis in die von Mangroven umgebene Lagune. Auf unserem Ankerplatz nahe dem Oyster Island Resort haben wir sogar kostenloses Wireless Internet, richtig gut nach 4 Wochen internetloser Zeit. Jetzt koennen wir in aller Ruhe die Bilder der 2 Festivals ordnen, Onlinelogbuch nachtragen, mal wieder Mails schreiben, Haushalt machen, im Resort die Waesche waschen lassen und sie an Bord trocknen. Ein Dingi Ausflug zum Blue Hole, einem klarem Suesswasserpool, mit den besonders klarem Wasser und den Wasserspiegelungen ist eine Abwechslung waehrend der geruhsamen Tage.

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Blauwassersegeln nach Espirtu Santo
RB
12/09/2009, Vanuatu - Espiritu Santo

Bild: Einsamer Strand in Port Olry
Fuer den 50 Meilen Toern nach Port Olry starten wir schon um 6.30 Uhr und hoffen auf den angekuendigten leichten Ostwind, der uns zur groessten Insel von Vanuatu, nach Espiritu Santo bringen soll. Diesmal passt wirklich alles, wir laufen unter Vollzeug, die Welle ist moderat und nach 9 Stunden faellt der Anker im tuerkisblauen Wasser hinter dem kleinen Inselchen Bucephale, das die Bucht auch nach Norden hin ein wenig schuetzt. Der Katamaran Wakataiatea (grosses weisses Kanu in Maori Sprache) mit Schelmi und Isabell liegen schon hier. Wir kennen die Beiden von Opua und freuen uns, sie hier wiederzutreffen und ihren selbstgebauten Katamaran anschauen zu duerfen. Die Bucht hat nicht sonderlich viel zu bieten, man kann an der Insel schnorcheln und einen Korallenkopf mit "Kohlkopfkorallen" bewundern, es gibt einen Suesswassersee auf Thion Island und man kann mit dem Dingi den Fluss ein stueckweit hinauffahren. Das Dorf ist franzoesisch gepraegt, die Huetten sind ueberwiegend aus Beton mit Wellblechdaechern, die nicht besonders huebsch aussehen. Es gibt einen Gemischtwarenladen in dem es auch Fleisch zu kaufen gibt. Seit 4 Wochen koennen wir mal wieder frische Steaks kaufen. Auch das frische franzoesische Baguette, das der Baecker zweimal am Tag backt, sind eine willkommene Abwechslung zum an Bord gebackenen Roggenmischbrot. Wir sind wieder in der "Zivilisation", die Menschen verhalten sich ganz anders als in den Banks Islands, beachten uns kaum und die Gespraeche reduzieren sind auf ein Minimum, auch bedingt durch die Sprachbarriere, man spricht hier fast ausschliesslich franzoesisch. Wir bleiben noch einen weiteren Tag, denn die Bucht ist wirklich traumhaft, es sieht aus wie im Reisekatalog, weisser langer Sandstrand und ein Riff im Sueden umrahmen die weite Bucht mit dem klaren, blau-tuerkisfarbenen Wasser.

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