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Saba's Reisen
Der frühe Vogel
Daniel
21/07/2010, Vilamoura

Heute klingelt wieder einmal der Wecker, denn wir wollen schon mittaqs in Vilamoura sein. Einerseits kommt Lia am Nachmittag und andererseits ist am Morgen der Wind meistens noch schwächer und da wir genau gegen den Wind müssen, ist das vorzuziehen.
Das mit dem Wind hat sich bewahrheitet und nur am Anfang rund ums Kap ist die See ein wenig höher, danach geht es unter Motor zügig nach Vilamoura. Lia meldet sich unterwegs, dass sie ihren Flieger in FRA verpasst hat und erst gegen Mitternacht kommt. Also deswegen keine Eile mehr.
In Vilamoura angekommen, installieren wir zuerst einmal die ganze Hafenausrüstung (Wasser, Strom) und essen einen späten Lunch. Danach gibt es für alle Damen Siesta.
Später gehen wir dann noch Eis essen und Apéro trinken. Zurück auf dem Schiff gehen die Mädchen recht früh ins Bett. Wir gehen aus essen, damit wir die Wartezeit auf Lia gut rumbringen. Es lohnt sich und wir finden eine tolle Pizzeria. Leider windet es immer noch recht und so wir es ein kühles Vergnügen. Wer hätte gedacht, dass wir hier so frieren können? ;- (Auf hohem Niveau)

Selbstgesucht - selbstgemacht
Daniel
20/07/2010, Ilha Culatra, Faro

Heute steht nochmals ein ruhiger Tag vor Anker an. Dementsprechend beginnt der Tag langsam. Daniel telefoniert länger mit dem Büro, während Silke mit den Kindern alles für den Strand vorbereitet.
Damit wir nicht gerade in der prallen Mittagssonne am Strand sind, schlendern wir durch die Siedlung von Ponte Cais und setzen uns vorerst in eins der Restaurants.
Später geht es dann an den Strand in der Lagune. Ideal für Lena, denn das Wasser ist nur noch knietief und sie kann mit dem Bambi nach Lust und Laune planschen, während Anna ihren Mittagsschlaf nachholt.
Am Nachmittag ist Niedrigwasser und wie schon in Sancti Petri kommen von überall her die Leute zum Muschelsuchen. Dieses Mal wollen wir es auch wissen. Bewaffnet mit Eimer und Kinderschaufel schauen wir zuerst mal 3 Leuten dabei genau zu, um dann auf gut Glück ebenfalls den Boden aufzugraben. Und siehe da, im Nu haben wir einen halben Eimer Muscheln gesammelt. Wir lassen uns von den Einheimischen bestätigen, dass es die richtigen sind und fragen im Restaurant nach der Zubereitung.
Dann geht es zurück aufs Schiff, wo wir zuerst einmal die Kinder wiederherstellen müssen. Lena und Anna haben natürlich mit Freude mitgeholfen, im schwarzen Schlick nach Muscheln zu suchen und so sehen sie auch aus!
Dann durchsucht Silke ihre Kochbücher und holt sich Ideen. Danach gibt es tolle Spaghetti Vongole. Und so selbstgesucht schmecken sie deutlich besser als im Restaurant! Ein toller Tag.

Auf dem (Boots-)Spielplatz
Daniel
19/07/2010, Ilha da Culatra, Faro

Heute verbummeln wir einen Tag an Bord. Aber für ans Land hat es wirklich nicht auch noch gereicht. Morgens lassen wir es ruhig angehen, auch wenn die Kinder dank Zeitumstellung auch 1 Stunde früher aufstehen. Auf sie ist wirklich Verlass. ;-) Anna geht vor dem Mittagessen nochmals schlummern und Silke schneidet mir auf der Badeplattform die Haare, während Lena auf der Badeleiter im Wasser planscht. Dann ist für alle baden angesagt. Wir kochen ausgiebig Mittagessen, die restlichen Damen an Bord machen Siesta, während Anna beim Abwasch hilft und alle Plastiksachen und alles Besteck abtrocknet - tatsächlich. Danach spielen wir auf unserem Spielplatz oder wie Anna es nennt: "Trampole". Und schon ist der Tag rum. Wir haben ihn wirklich genossen, sind aber für morgen fest entschlossen, noch ans Land zu fahren.

Ueberraschend viel gesegelt
Daniel
18/07/2010, Ilha Culatra, Faro

Wir haben 55 Seemeilen vor uns mit keinem Wind bzw. Wind und Welle später gegen uns und so sind wir schon früh wach und laufen bereits um 8 Uhr aus. Frühstück gibt es nach dem Auslaufen, wo uns tolle 15 kn Wind aus SE begrüssen. Wir setzen Gross und Code 0 und düsen mit 9 kn ab. Zwar nur 10 Minuten, aber immerhin. Dann nimmt der Wind wieder ab und wir stellen noch vor dem Frühstück auf Motor um. Dank der unendlich vielen Fischernetze wird das Frühstück ein wenig hektischer als erwartet. Und schlieþlich unterbricht ein einzelner sehr groþer Delfin unser Frühstück, der uns einige Minuten begleitet. Immer wieder toll und die Mädchen sind total begeistert. Sie spielen noch bis am Mittag Delfin und schwimmen und springen durchs Schiff. :-) Zwischendurch hat es nochmals Wind und wir segeln wieder ein Stück, dann heisst es weiter motoren. Am frühen Nachmittag (1 Stunde Zeitumstellung) kommt dann der Wind von vorne auf. Da wir aber schon fast am Ziel sind und zeitlich gut liegen, kreuzen wir gemütlich bis zur Einfahrt in die Lagune von Faro und Olhao auf. Dann motoren wir durch die Lagune bis auf Höhe von Ponte Caís, wo wir neben vielen anderen Booten den Anker fallen lassen. Wie immer Herdentrieb, liegt das ganze Ankerfeld nur auf der südlichen Hälfte des möglichen Platzes und nördlich der Mitte ist super viel Platz, wo wir uns ziemlich fern ab der Masse ein schönes Plätzchen suchen. Seltsam ist es ab und zu schon, v.a. da die elektronische Seekarte absolut präzise ist.

Doch noch schön gesegelt
Daniel
17/07/2010, Mazagon

Morgens begrüsst uns eine so dichte Nebelsuppe, dass wir nicht auf die andere Seite des Hafens sehen. Wir wollen dennoch los und so geht es dank HD-Radar, elektronischer Seekarte und AIS dennoch einigermassen entspannt. Einzig die Fischerfähnchen sieht man erst 50 Meter vor dem Bug. Wir halten uns vorerst aber an das Hauptfahrwasser, denn dort stehen keine. Es hat keinen Wind und erträglich Welle.
Gegen Mittag löst sich dann der Nebel auf bzw. fahren wir endlich aus ihm raus. Im Süden sieht man ihn fast den ganzen Nachmittag noch. Danach kommt auch langsam Wind auf und das letzte Drittel können wir zuerst hart am Wind mit Gross und Fock und später weniger hart mit Code 0 segeln. Mit 9 Knoten schlängeln wir uns durch Reihen von Fischernetzen vor der Ansteuerung von Huelva.
Tagsüber holen beide Mädchen gleichzeitig (!) Schlaf nach und so haben wir eine recht entspannte Fahrt.
Der Hafen selbst ist nett und hat eine tolle Stimmung. Da könnte man auch mehr als einen Tag verbringen.

PS: Heute haben wir die 1000 sm mit der SABA überschritten. Für so eine Strecke haben wir an der Ostsee meist eine ganze Segelsaison benötigt und mit den Kindern eher 2.

Auf dem Markt
Daniel
16/07/2010, Cadiz, Puerto de America

Heute wollen wir früher als gestern auf den Markt. Wir schaffen es wieder erst kurz vor Mittag in die Stadt, haben dafür aber lang geschlafen (Daniel) und den Morgen mit den Kindern verbracht.
Dann aber geht es los. Die Altstadt ist super schön und so bummeln wir ein wenig durch die Gassen und erstehen dabei in einem Miniladen noch tolle Schuhe für die Kinder. Dann kaufen wir auf dem Markt ein. Eine tolle Auswahl an Fleisch, Gemüse und Früchten und Fisch. Voll bepackt geht es noch in den Supermarkt, da wir gestern noch ein paar Sachen vergessen hatten und dann mit dem Taxi zurück aufs Schiff.
Nach einem ausgiebigen Lunch gehe ich mit den Kindern Fahrrad fahren und Silke nimmt sich das Schiffsinnere vor. Es hat eine Reinigung verdient. Die Girls geniessen es und sammeln Steine und Blumen und dann trinken wir noch einen Absacker in der Hafenkneipe. Lena geht furchtlos allein hinein und bestellt zum ersten Mal ganz alleine noch eine 2. Fanta - sie hat viel an Selbstbewusstsein dazu gewonnen. Schön zu sehen.

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