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Voyager

Guernsey
Jan
17/07/12, Guernsey

Heute Morgen um zehn haben wir unsere Leinen von der Mooringboje gelöst und sind mit 6 bis 7 Knoten nach Guernsey gekreutzt. Der Wind kam mit 4 - 5 Windstärken aus Südwest und so konnten wir seit längerer Zeit mal wieder Vollzeug setzen.
Gegen Mittag haben wir in einer kleinen Bucht in der Nähe von St. Peter Port den Anker geworfen, sind einkaufen gegangen und haben uns die Stadt angesehen. In einem echten englischen Pub haben wir einen halfpint Bier getrunken und Gabi hat Postkarten geschrieben.
Morgen Früh segeln wir dann weiter Richtung Brest, wenn der Wind es gut mit uns meint.

2012, erste Etappe nach Brest
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Sark
Jürgen
16/07/12, Sark

Gestern Mittag sind wir bei strahlendem Sonnenschein auf Sark angekommen. Da es hier keine Haefen gibt liegen wir in einer Ankerbucht auf der nordwestlichen Seite der Insel. Hier sind Mooringbojen ausgebracht worden, die man kostenfrei nutzen darf. Als wir in die Bucht einliefen wurde es schlagartig warm, weil der kalte Wind von der Insel abgeschirmt wird.

Wir haben erst einmal die Sonne und die Ruhe hier genossen und uns an Deck in die Sonne gelegt. Spaeter sind Jan und ich dann an Land gefahren um die Insel zu erkunden. Die Ankerbucht hat einen kleinen Strand auf dem wir das Dingi gezogen haben. Ringsum geht es einige hundert Meter steil bergauf. Ueber Treppen und einen schmalen Pfad sind wir nach oben geklettert. Unterwegs gab es viele Stellen mit einem tollen Ausblick auf die Ankerbucht und das Meer. Von ganz oben kann man bis zum franzoesischem Festland und alle anderen Kanalinseln sehen.

Es gibt hier keine asphaltierten Strassen, sondern auschliesslich unbefestigte Feldwege. Das ist auch nicht notwendig, da es keine Autos gibt. Entweder man geht zu Fuss oder faehrt mit dem Fahrrad. Die Bauern fahren mit uralten Treckern oder Pferdefuhrwerken ueber die Insel.

Die Insel ist sehr gruen, die Vegetation ist sehr ueppig. Durch die Naehe zum Golfstrom ist das Klima gemaessigt, wir haben viele Palmen und andere Planzen gesehen, die wir eigentlich nur aus waermeren Gegenden kennen.

Eben haben wir beschlossen noch einen weiteren Tag hier zu bleiben. Die Wettervorhersagen sagen für heute Nachmittag westliche bis suedwestliche Winde bis zu 7 Beaufort voraus. In der Nacht soll der Wind wieder abnehmen. Deswegen geht es erst morgen weiter und wir koennen die Insel noch ein wenig geniessen.

Gestern hatten wir uns kurz überlegt tauchen zu gehen, weil das Wasser hier sehr klar ist und wir auf geringer Wassertiefe uns mit dem Tauchen wieder vertraut machen wollten. Als wir dann gesehen haben, dass das Wasser nur knapp 14 Grad kalt ist haben wir das Thema erst einmal abgehakt.

2012, erste Etappe nach Brest
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Auf dem Weg nach Sark
Jürgen
15/07/12, Kaalinseln

Auf dem Weg nach Sark muessen wir durch ein Seegebiet segeln, das Swing heisst. Hier bauen sich durch die Gesezeitenstroemung in den vielen Untiefen unangenehme Wellen auf. Um diesen Seegang zu vermeiden sind wir heute morgen um 09:00 Uhr aufgebrochen. So passieren wir die Swing bei wenig Stroemung und nur geringem Wellengang.

Im Moment haben wir ungefaehr den halben Weg nach Sark geschafft. Hinten kann man Alderney noch sehen und vor uns liegt Sark. Wir segeln heute das erste Mal nicht gegen den Wind, sondern mit halben Wind, der aus West it 4-5 Windstaerken weht. Dabei kommen wir mit gut 7,5 Knoten voran. Und sogar die Sonne scheint! Also ein schoener Segeltag.

Die Gebiet hier scheint sehr beliebt zu sein. Wir sind nicht allein unterwgs um uns herum sind viele Segler unterwegs. Hier ist mehr Verkejhr als zwischen Dover und Calais, jedenfalls was die Segler angeht.

2012, erste Etappe nach Brest
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Ausflug auf Alderney
Gabi
14/07/12, Braye, Alderney

Wir haben heute eine kleine Wanderung auf Alderneys coast walk unternommen.
Es war herrlich so direkt am Kliff zu laufen und nur den Wind und die Wellen des
Meeres zuhören. Wir sind dann noch durch den kleinen Ort St. Ann geschlendert
und haben uns mit englischem Weissbrot versorgt und sind einen Kaffee trinken gegangen.
Alderney hat einen typischen englischen Charm und hat mehrere schöne Strände.
Leider ist das Wasser und der Wind sehr kalt und wir kommen nicht aus den dicken Pullovern heraus.
Morgen frueh wollen wir weiter zu der kleinen Insel Sark.

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Ankunft Alderney
Jürgen
13/07/12, Braye, Alderney

Dieser Blogeintrag wurde gestern leider nicht mehr übertragen, deshalb kommt er jetzt verspätet.

Gerade sind wir auf Alderney angekommen. Bis auf den Regen hatten wir eine einfache Ueberfahrt. Der Wind wehte mit 5 Windstaerken zwar wieder direkt von vorn, aber aufgrund der Gezeitenstroemung mussten wir nur wenig kreuzen. Vom Timing her sind wir gearde rechtzeitig vor dem
Dunkelwerden angekommen. Hier im Hafen gibt es keine Stege, man liegt entwerder an Mooringbojen oder vor Anker. Wir haben unseren Anker auf 8 Meter Wassertiefe geworfen und bis jetzt haelt er.

Morgen wollen wir die Insel erkunden. Laut unserem Reisefuehrer kann man hier eine geführte Fahradtour machen, die werden wir wohl buchen. Die Insel ist in etwa so gross wie Helgoland und wird autonom zusammen mit den anderen Inseln verwaltet. Die Inseln gehören weder zur EU
noch zu England und werden von der koeniglichen Verwaltung in England diplomatisch vertreten. Damit befinden wir uns hier auf zollfreiem Gebiet. Mal sehen ob man hier guenstig Rum kaufen kann, der ist uns naemlich ausgegangen. Das ist ja auch kein Wunder, bei dem Wetter kann
man eben gut mal einen Grog oder Tee mit Rum vertragen. Die Ostfriesenmischung von Elke schmeckt wunderbar mit einem Schuss Rum! Vielen Dank noch einmal dafuer.

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Aufbruch verschoben
Jürgen
13/07/12, Cherbourg

Wir hatten uns gerstern Abend die Wecker fuer heute Morgen 04:00 Uhr gestellt. Als die Wecker klingelten ging draussen imer noch ein starker Wind und es regnete in Stroemen. Keiner von uns hatte Lust bei diesem Wetter sein warmes Bett zu verlasse und sich dem Regen auszusetzen. Wir haben uns also im Bett umgedreht und weiter geschlafen. Mittlerweile ist der Wind vorbei und die Sonne quaelt sich durch die Wolken. Wir werden gegen 16:00 Uhr auslaufen um den Gezeitenstrom in Richtung Alderney zu nutzen. Da es nur eine kurze Strecke bis Alderney ist, werden wir wohl zwichen 20:00 und 22:00 Uhr dort ankommen.

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Neue Bilder Gallerie Hamburg nach Brest
Jan
12/07/12, Cherbourg

Ich hab gerade eine zwei neue Fotogalerien hinzugefürgt. Eine von der Abschiedsfeier und eine mit Bildern von Hamburg nach Brest.

Wir warten hier in Cherbourg im Moment auf günstiges Wetter um den Alderney Race zu durchqueren, der für seine starken Strömungen und Brecher berüchtigt ist. Der Alderney Race ist die Meerenge zwischen Frankreich und der Kanalinsel Alderney. Die Strömungen können hier bei Springflut Geschwindigkeiten von biszu 8 Knoten erreichen. Wir werden wahrscheinlich Morgenfrüh in See stechen.

Heute haben wir einige Sachen erledigt, die uns in den letzten Tagen aufgefallen waren. So kamen von unserer Ruderanlage komische Geräusche. Jürgen war der Meinung wir hätten vielleicht ein Netz eingefangen und ist deshalb Tauchen gegangen. (Bild oben) Aber es war nichts zusehen. Wir haben dann hinterher festgestellt, dass die Steuerseile ein kleines bischen Spiel haben und deshalb beim Lastwechsel an den Umlenkblöcken das Geräusch verursachen.

Außerdem haben wir unsere Stopfbuchse nachgezogen (dichtet die Propellerwelle nach Außen ab) und die Mittelwanten nachgespannt.

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Cherbourg
Jürgen
11/07/12, Cherbourg

So, nun kommt mal wieder ein Bericht über eine direkte Internetverbindung und ich muss nicht auf die Sonderzeichen achten.

Früh am Morgen sind wir hier in Cherbourg angekommen. Die Marina ist randvoll mit Booten, weil hier eine Segelregatta gefahren wird. Trotzdem haben wir noch einen freien Liegeplatz gefunden. Leider hat der Steg an dem wir liegen keine Verbindung zum Land, so dass wir mit dem Dingi fahren müssen.

Gabi und Jan liegen in den Kojen und holen den versäumten Schlaf der vergangenen Nacht wieder auf. Ich nutze die Zeit uns habe die fehlerhaften Umlaute aus unseren Blogeinträgen entfernt.

Das Wetter ist mal wieder durchwachsen und morgen soll ein heftiger Wind wehen, den werden wir wohl hier im Hafen abwettern. Sobald der Wind durchgezogen ist, geht es dann weiter zu den Canal-Inseln. Wahrscheinlich werden wir als erstes Alderney anlaufen.

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Nach Cherbourg
Jürgen
10/07/12, Baie de Seine

Gegen 14:00 Uhr sind wir aus Ouistreham aufgebrochen. Der Grund fuer diesen spaeten Start liegt an den Gezeiten. Die Schleuse zum Canal de Cean oeffnet nur waehrend des Hochwassers und auch dann nur alle 1,5 Stunden. Morgen frueh wollen wir in Cherbourg ankommen. So wie es im Moment aussieht werden wir das wohl auch schaffen. Wir muessen zwar wieder hoch am Wind segeln aber koennen die meiste Zeit den geplanten Kurs von 300 Grad anlegen. Sobald wir um das Cap vor Cherbourg segeln werden wir aber wieder kreuzen muessen.

In Ouistreham haben wir noch etwas Proviant gekauft und Jan und ich haben uns einen grossen Beobachtungsbunker des Atlantkwalls angesehen. Der Bunker war eine Kommandozntrale fuer Kuestenbatterien und sollte die Entfernung zu Zielen auf See berechnen. Alles war offenlichlich auf deutsche Art gut vorberitet fuer den Ernstfall, allerdings war am Tage der Invasion das Messgeraet fuer die Entfernungsmessund ausgefallen. An diesem Kuestenabschnitt hatten die allierten Landetruppen nicht wirklich viel Gegenwehr. Konnte ja keiner vernuenftig zielen.

In Cherbourg wollen wir zum ersten Mal ausklarieren. Wir wollen von da aus zu den Kanal-Inseln segeln, die nicht zum Schengen abkommen gehoeren.

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Juno Beach
Jan
09/07/12, Ouistreham

Heute sind wir mit dem Bus nach Courseulles-sur-Mer gefahren. Der Kuestenabschnitt bei Courseulles-sur-Mer hatte bei der Invasion der Alliierten am 6. Juni 1944 den Code Namen Juno Beach. In diesem Bereich sind damals die kanadischen Truppen gelandet. Dort haben wir uns heute ein Museum angesehen, dass die Rolle der Canadier bei der Invasion zeigt. Ausserdem haben wir eine Fuehrung am Strand und durch einen alten Bunker des Atlantikwalls gemacht. Morgen wollen wir uns noch einen alten Bunker in Ouistreham ansehen und gegen 14:00 Uhr werden wir dann Richtung Cherbourg auslaufen.

Gerstern haben wir bei Juergen mal unseren neuen Langharschneider ausprobiert. Fuers erstemal ist der Haarschnitt eigentlich ganz gut geworden :-)

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