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Voyager

Neue Bilder
Jan
29/07/12, Marina Ria De Betanzos

Ich habe heute eine Neue Bildergalerie 2.Etappe erstellt und zur Bildergalerie der 1. Etappe neue Fotos hinzugefügt.

Gestern Morgen haben wir in die Marina von Sada verholt und haben eingekauft, Jürgen hat den Herd repariert und Abends waren wir dann in Sada unterwegs und haben uns die Stadt angesehen.

Heute Vormittag haben wir dann noch ein paar kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten am Boot erledigt. Irgendwie ist immer irgentwas nicht in Ordnung. Kein Wunder bei der Schaukelei auf der Biskaya.
Am Nachmittag haben wir uns dann in die warme Sonne gelegt und uns ausgeruht.

Morgen wollen wir uns La Coruna und Santiago de Compostella ansehen. Santiago de Compostella ist eine bekannte Pilgerstätte, der Weg den die Pilger dorthin gehen heißt Jacobsweg.

2012, zweite Etappe nach Gibraltar
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In der Marina Ria De Betanzos
Jürgen
28/07/12, Nordspanien, Sada

Die Nacht haben wir vor Anker verbracht uns sind heute morgen in die Marina gefahren. Jetzt muessen wir uns zunaechst einmal erholen und die kleine Stadt Sada erkunden. Danach sind ein paar kleinere Reparaturen udn Wartungsarbeiten angesagt, bis es dann am Montag oder Dienstag weiter geht. Wir werden die portugiesische Kueste heruntersegeln. Das werden immer kuerzere Schlaege von einem Hafen oder von einer Ankerbucht zu naechsten. Das nachse grössere Ziel ist Gibraltar.

Die Ueberquerng der Biskaya war unproblematisch. Nur unsere Nerven wurden durch die schwachen Winde aus noerdlichen Richtungen ziemlich strapaziert. Die Wellen bringen das Boot stark zum Rolle und alles klappert und fiegt durch die Gegend. Mit etwas mehr Wind in den Segeln ware das Rollen nicht so stark gewesen. Wir haben einige Male Delphine und auch kleinere Wale gesichtet. Die Wale sind im Abstand von wenigen hundert Metern an uns vorbei geschwommen. Die Delphine hingegen kommen fast immer zum Boot und schwimmen laengere Zeit um den Bug herum und spielen. Wir haben versucht davon Fotos zu schiessen, mal sehen ob die was geworden sind.

Das Wetter schein heute sonnig zu werden und es blaest eine frische Briese. Von dieser Seite kennen wir Spanien noch nicht. Die Kueste ist, aehnlich wie in der Bretangne, felsig und sehr zerklueftet. Wie Fjorde gibt es tiefe Buchten in denen sich Fischerdoerfer und kleine Staedte beinden. Es ist ueberall sehr gruen mit vielen kleieren Sandstraende in den Buchten. Das Wasser hat eine Themperatur von 22 Grad, das laedt eigentlich zum Baden ein.

2012, zweite Etappe nach Gibraltar
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Bikaya, letzter Tag
Jürgen
27/07/12, Nordspanien, Sada

Wir sind so gut wie angekommen. Wir haben noch knapp 6 Seemeilen zu segeln und werden in spaetestens 1 Stunde ankommen. Wir haben uns fuer Sada als Hafen entschieden, weil der Hafen kleiner und gemuetlicher zu sein scheint als die grossen Haefen in La Coruna.

Dieser Tag hat uns wieder sehr wechselhaftes Wetter beschert, von Flaute bis hin zu einem kraeftigen Wind mit bis zu 6 Windstaerken. Mit diesem starken Wind sind wir eben die spanische Kueste runter gesegelt. Teilweise waren wir ueber 9 Knoten schnell. Das ist bis jetzt unsere Spitzengeschwindigkeit. Das Wasser rauscht dann nur so einen einen vorbei. Zum Schluss des Toerns hat es noch mal richtig Spass gemacht. Die Ueberquerung der Biskaya hat sich lange hingezgen hat, wir haben ja fast 84 Stunden benoetigt. Andere berichten von Überfahrten, die nur 60 Stunden gebraucht haben.

Wir bereiten jetzt alles zum Ankern vor und melden uns morgen wieder

2012, zweite Etappe nach Gibraltar
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Biskaya, 3ter Tag
Jürgen
27/07/12, Biskaya

Nun sind wr fast seit 72 Stunden unterwegs. Noch liegen gut 40 Seemeilen vor uns. Über Nacht sind wir gut voran gekommen, jetzt ist der Wind aber wieder fast eingeschlafen .Im Moment segeln wir mit knapp 3 Knoten. Dabei werden wir gut durchgeschaukelt, weil die Wellen schraeg von hinten unter uns durchlaufen und das Boot so stark zum Rollen bringen. Je weniger Winddruck auf den Segeln um so staerker wird das Rollen.

Unsere Akkus sind fast leer und unser Herd ist seit ein paar Stunden defekt. Den Herd, bei dem eine Schlauchverbindung leckt, werden wir erst im Hafen wieder reparieren koennen. Die Akkus werden wir mit dem Motor wieder aufladen muessen. Da weder Wind noch Sonne ausreichend zu Verfuegung stehen, liefern das Solarmodul und auch der Windgenerator keinen Strom.

Jan hat gestern Abend noch einen grossen Wal gesehen, der an der Wasseroberflaeche trieb. Als Gabi und ich nach oben kamen war aber nichts mehr zu sehen.

Das Wasser hat jetzt endlich vernuenftige Themparaturen, es um 20 Grad warm. Dadurch ist es nachts auch nicht mehr so kalt. Die Segelklamotten benoetiget man nur noch wenn es regent.

2012, zweite Etappe nach Gibraltar
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Biskaya, 2ter Tag
Jan
26/07/12, Biskaya

Noch 150 Seemeilen bis La Coruna. Wir sind gerade an einer Stelle auf der Biskaya, wo das Wasser ueber 4000 Meter tief ist. Irgendwie ein komisches Gefühl, dass man ueber so einen Abgrund einfach ruebersegelt. Das Wetter ist im Moment ganz gut. Ein paar Wolken am Himmel und der Wind weht mit 3 bis 4 Windstaerken aus Nordost. So kommen wir mit vier bis fuenf Knoten ganz gut voran. Gestern war hier tireisch was los! Mogens haben wir zwei Wale gesehen, die etwas groeßer als Delfine waren. Etwa 4 bis 5 Metrer lang. Wie vermuten das das Grindwale waren. Am Mittag hat uns eine Delfinschule von zehn bis fuenfzehn Tieren mehrere Stunden begleitert. Die Delfine sind so dicht vor unserem Bug durchs Wasser geflitzt, das wir fast mit Ihnen kollidiert waeren, aber im letzten Moment sind sie dann immer weggetaucht. Außerdem haben wir viele Seevoegel beobachtet, die Fische gejagt haben, und sich im Sturzflug wie ein Pfeil ins Waser gestuertzt haben.

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Biskaya, 1terTag
Jürgen
25/07/12, Biskaya

Jetzt sind wir ca. 22 Stunden unterwegs und haben ungefaehr 100 Seemeilen geschafft. Es weht ein leichter Wind aus Nordost mit 3-4 Windstaerken. Aus Nordwest kommt eine seichte Duenung, die Wellen sind ueber 200 m auseinander und sind um 2 m hoch. Das ist ein wenig wie im Fahrstuhl, erst geht es sanft bergauf dann auf der anderen Seite der Welle mit Beschleuniung wieder herunter. Seekrank ist allerdigs keiner von uns. Unser Lot kann die aktulle Wassertiefe nicht mehr anzeigen, laut Karte ist es aber mehr as 500 m tief. Aufgrund der schwachen Winde werden wir wohl laenger fuer die Ueberfahrt benoetigen als urspruenglich gedacht. Das GPS sagt im Moment, dass wir am Samstag morgens in La Coruna ankommen werden.

Heute Nacht war ein sternenklarer Himmel. Als der Mond untergegangen war konnte man die Sterne und sogar ein paar Sternschnuppen ganz klar sehen. Hier ist mehr Schiffsverkehr als auf dem Aermelkanal. Rechts von uns fährt eine große Anzahl von Schiffen vorbei. Es sieht aus wie eine grosse Schiffsautobahn. Wir werden versuchen zu vermeiden diese Autobahn zu kreuzen, den Stress mit den grossen Schiffen wollen wir uns nicht antun.

Gerade eben hat Jan zwei grosse Delphine gesehen. Die beiden Tiere sind ziemlich dicht (200m-300m) hinter uns durchgeschwommen.

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Biskaya
Jürgen
24/07/12, Camaret sur mer

Heute Nacht hat der Wind aufgefrischt. Die Wetterberichte sagen fue;r die naechsten Tage noerdliche Winde von 3-4 Beaufort voraus. Wir haben beim Fruehstueck beschlossen diese fue;r uns raumen bis achterlichen Winde zu nutzen und nach Nordspanien aufzubrechen. Im Moment machen wir das Boot seeklar und verstauen alles was nicht niet- und nagelfest ist. Ich denke wir werden zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr starten. Wir sind alle etwas auferegt, so eine Strecke ohne die Moeglichkeit einen Hafen anzulaufen, haben wir noch nie gesegelt. Ausserdem gilt die Biskaya als ein schwieriges Seegebiet mit hohen Wellen und haeufigen ploetzlichen Wetteranderungen. Laut Routenplanung werden wir ca. drei Tage unterwegs sein. Die Distanz bis La Coruna betraegt 365 nm.

2012, zweite Etappe nach Gibraltar
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