ARIES DREAM

26 May 2014 | Zakynthos City Harbour Marina
24 May 2014 | Akrotiri Bay of Santorini
01 May 2014 | D-Marin Turgutreis / Türkiye
24 October 2013 | 35 31.12´N
29 August 2013 | Messina IT
15 July 2013 | Taormina Sizilien
03 May 2013 | D-Marin Didim /TR
28 February 2013 | D-Marin Didim
17 February 2013 | D-Marin Didim
27 December 2012 | Hafen Santa Cruz de Tenerife
27 December 2012 | Kurs Sta. Cruz de Tenerife
27 December 2012 | Nordwestlich Lanzarote
27 December 2012 | Madeira querab
27 December 2012 | auf hoher See querab Gibraltar
27 December 2012 | Unter Segel auf Hoher See
27 December 2012 | querab Cabo San Vicente
27 December 2012 | Coastline of Portugal
27 December 2012 | Auslaufend Vigo Hafen
14 December 2012 | VIGO , Galizien, ES - Teneriffa/ES
20 November 2012 | VIGO , Galizien, ES

2. Step Santorini - Zakynthos

26 May 2014 | Zakynthos City Harbour Marina
René
Samstag 10.Mai 2014
Pünktlich um 09:00 stehe ich am Flughafen von Santorini und sehe eine Maschine im der Wolfgang mein Angebot, auf der Mittelmeer-Segler Web-Site „HAND GEGEN KOJE" auf Westkurs, angenommen hat.
Jetzt geht alles wie am Schnürchen. An Bord, kurze Inspektion, zurück zum Auto und Rückgabe in der Stadt. Eine Besucherrunde für den Eindruck etwas von Santorini gesehen zu haben und die Suche nach dem Bus zurück zu unserem Liegeort.
Auf diesem Fußmarsch kommt uns ein junger Mann entgegen, den wir i. S. Bus stop ansprechen. Er spricht fließend deutsch, Sein Vater hat hier ein Hotel und er studiert
in Deutschland Physik und kommt gerade vom Tauchen (mit meinem Bekannten Taucher, der mir vor 2 Jahren den verlorenen Anker geborgen hat). Er bedeutet uns, dass es besser ist, den Weg wieder zurückzugehen und an der Bus-Station den richtigen Bus zu nehmen. Alles gelingt bestens und nach einem Dinner im Strandrestaurant vor Akrotiri gehen wir zurück an Bord.
11.05.2014 geht der Anker um 08:10 auf und das erste mal wird unser neuer Schenker 12V Wassermacher in Fahrt getestet. Das Meer ist ruhig, kein Wind und nach 8 Stunden liegen wir in Milos Nord vor Apollonia vor Anker.
Hier muss ich unbedingt eine Empfehlung anbringen:
Der Ort ist nicht besonders attraktiv, aber die Fischtaverne ARMENAKI, info@armenaki.gr, Tel: +306977900901 www.armenaki.gr
gehört in jeden Gourmet-Führer. Eine reine Seafood Küche mit allen erdenklichen Krebs-und Schalentieren und immer frischeste Fische aus der Region. Ausgesuchte Weine und eine freundliche aufgeschlossene Bedienung runden den Tag in Vollkommenheit ab.
In den frühen Morgenstunden weckt mich ein Schraubengeräusch eines größeren Schiffes. Als ich den Kopf aus meiner Vorschiffs-Luke strecke, sehe ich eine vollbeleuchtete Fähre durch die Einfahrt in den Haupthafen fahren.
Damit ist dann auch die Nachtruhe zu Ende und wir bereiten uns auf die Etappe zur Südspitze des Peleponnes vor.
Der Anker geht um 5:45 hoch und wir fahren unter Maschine an der Nordküste von Milos. Ab Ak Kalafatis setzten wir Groß und Genua
Aber bereits um 08:05 fällt der Wind auf 3BF zurück und wir rollen die Genua weg.
Gegenwind und Seegang nehmen ständig zu und wir entschliessen uns nach Sichtung der Wetterlage, unsere Generalrichtung zu ändern und gehen Mit dem Wind in Richtung Kanal von Corinth. Um 18:05 sind wir in der im Bau befindlichen Marina von Monemvasia längsseits an der Pier fest.
Am 13.05.2014 Haben wir einen Hafentag mit Wanderung zur Altstadt auf der vor-
gelagerten felsigen Halbinsel. Hier sind alle Wege zu schmal um mit Fahrzeugen
zu fahren und sowohl Lebensmittel oder Baumaterial müssen mit Eseln oder Karren
bewegt werden. Ständig wird restauriert und man versucht ein kulturelles Kleinod
zu erhalten.

Saturday May 10th, 2014
Just on time at 9h I arrive at the airport of Santorini and watch an approaching aeroplane.
A little later, Wolfgang my new companion for the next 10 days arrives, who accepted my offer via Mediterraenan Sailing "Hand against passage".
Now all goes like clockwork. On board, a short inspection then back to drop the car at the rental station and a short sight-seeing to at least get an impression of Santorini. While searching for the bus to return, we meet a young man who speaks fluently German (his father owns a hotel and he studied Physics in Germany). He just came back from a dive with a friend of mine, who helped me salvage my anchor 2 years ago. He suggests to return to the proper bus station to wait for the correct bus. That works out fine and after a nice dinner at the beach restaurant in front of Akrotiri we go back on board.

Sunday May 11th 2014
Anchors aweight at 8h10 and for the very first time our Watermaker (Schenker 12V) is tested. The sea is calm, no wind and after an 8 h voyage we drop anchor at Milos north in front of Apollonia.
Now I really have to spell out a recommendation: The village is not really attractive but the fish tavern ARMENAKI info@armenaki.gr. Tel +30 6977900901, www.armenaki.gr should be mentioned in any gourmet guide. A pure seafood kitchen, providing any kind of seafood and fresh fish of the region. Selections of wine and friendly open minded waiters make our day.
Monday May 12th 2014
Early in the morning a propeller sound of a large ship disturbs my sleep. Once looking out of the porthole I discover a fully illuminated ferry entering the harbor. This is ending the night and we prepare ourselves for the next stage towards the southern tip of the Peloponnesus.
Anchors aweigh at 5h45 we depart motoring and from Ak Kalafatis we set main and genoa. From 8h05 onwards the wind calms down to 3 bft and we haul inboard our genoa. Headwind and rough sea increases permanently and we decide, after having checked the weather situation, to change our overall direction and to proceed downwind towards Channel of Corinth. At 18h05 we arrive at the construction site of Marina Monemvasia and we moor alongside.

Tuesday May 13th 2014
Harbour day including a hike to the historic center located on the rocky peninsular.
All streets are too narrow to use cars so food and building material have to be transported with donkey carts. Permanently restoration is ongoing and one tries to preserve a cultural treasure.

Nein, es ist nicht der 13. es ist der 14.Mai 2014 und nach Studien der verschiedenen Wetterberichte laufen wir aus dem geschützten Hafen Monemvasia in Richtung Insel Hydra an der Ostküste des Peleponnes. Der Wind steht achterlich auf unseren Kurs und schon um 06:30 sind Großsegel und Genua auf 50% gerefft, lt. Wetterbericht erwarten uns ca. 6-7 Bf = 22-33 kn von achtern. Das verspricht eine schnelle Tour zu werden,
Gegen 11: 20 sind wir kurz vor den südlichen Untiefen vor Hydra. In den Boen geht der Wind bis,60 kn (sechzig knoten) und wir „fliegen" mit 11,5 kn durch die Seen. Von hinten rauschen Wellenberge mit ca. 4m Höhendifferenz an und wenn sie das Ruder ungeschickt treffen muss kräftig dagegen gehalten werden. Aries Dream erweist sich als sicher und so pflügen wir unseren Kurs an Hydra Stadt vorbei bis zur Insel Poros. Hier finden wir in der westlichen Ausbuchtung einen ruhigen Ankerplatz, den wir heute redlich verdient haben.
Das erste mal in meinem Seglerleben habe ich 60 kn. Wind = Bft 11, 28,5-32,6m/sek; oder 103-117 km/h erfahren und habe eine ungefähre Vorstellung wie ein Pazifik-Sturm aussieht.
Today May 14th (it is not a Friday and not the 13th!) - after studying different weather forecast systems, we leave the protected harbour of Monemvasia direction of the island Hydra at the East coast of the Peloponnesus.
Wind is from stern and already at 06h30h our main and genoa are reefed 50%. The weather forecast states 6-7 bft=22-33 kn aft. Sounds like a fast trip ahead of us.
At 11h20, just south of the shallows in front of Hydra we are facing in gusts up to 60 kn (sixty knots) and we "fly" with 11.5 kn through waters. From aft freaky waves with a height difference of 4 m and if those reach us badly we really have to hold against the rudder. Aries Dream proves to be safe and we rush along Hydra city towards the island Poros. On arrival we find a calm place at the west bay of Poros Islands and this is what we deserve today. For the very first time in my sailor's life, I have faced 60 kn wind = bft 11, 28,5-32,6m/sec; or 103-117 km/h. Now I have a rough idea of how a pacific storm may
Bereits um 07:45 geht unser Anker auf mit Kurs Kanal von Corinth. Unter Maschine passieren wir Kap Formio und Kap Kavallaris und um 09:00 sind Großsegel und Genua gesetzt. Viele Winddreher zwingen uns zu Wenden und um 13: 20 geht der Motor wieder seinen Dienst und bringt uns sicher zur Kanaleinfahrt um 14:30.
Nach Vorlage der Schiffspapiere zahlen wir 266,73 € für unser 15 m Schiffchen. Vor uns geht ein Frachter in den Kanal Länge 145 m.Er wird von einem Pilot Boot geschleppt das mit jeweils einer BB+ STB Bugleine den Koloss in der Kanalmitte hält. Nach 45 Min haben wir den Kanal hinter uns und die Bucht von Corinth empfängt uns mit überschwänglichen 6-8 Bf und Wellen bis 2,5m gegen an.
Wir entscheiden, gegen den vorherrschenden Wind unter Landschutz Strecke zu machen und da für den Abend abschwächende Winde vorausgesagt sind, finden wir einen winzigen geschützten Ankerplatz zum entspannen. Da wir gut ausgeruht sind,
keinen Alkohol konsumiert haben, entschließen wir uns zu einem Übernacht-Toern nach Patras. Ohne besondere Zwischenfälle unterqueren wir die architektonisch perfekte Hängebrücke Rhion-Antirhion und erreichen
am16.05.2014 um 8:20 die Nautilus-Marina in Patras. Nach oberflächlichem Aufklaren fallen wir in die Kojen. Gegen 15:00 sind wir schon wieder wach und bekommen die heiße Marina-Dusche zu spüren. Erst jetzt gehorcht der Körper wieder allen Befehlen und der Hunger meldet sich auch schon wieder. Ich kenne aus längst vergangenen Tagen 2003 eine einfache Fischerkneipe mit vorzüglichem Fisch-Angebot. Diese Kneipe gilt es zu finden. In meiner Erinnerung war sie am Ende des Fischerhafens und auf der Landseite war eine schöne Basilika . Wir machen die gefühlten 3 km zu Fuß ganz locker und als wir zum alten Fischerhafen kommen sehe ich erst ein modernes Ziegel-Gebäude mit undefinierbaren griechischen Lettern beschriftet. Keine 100m davor steht der alte Patras Leuchtturm um den sich ein Panorama-Cafe angeordnet hat. Die ganze Uferregion ist planiert und mit einer Promenade samt Kinderspielplatz und Parkplätzen angelegt. Keine Fischbude??
Ich gebe nicht auf und gehe in das Ziegelgebäude, das sich als Fischrestaurant
„zum Anker" (griechische Übersetzung) höchster Qualität herausstellt. Es ist der gleiche Besitzer, der sich 2006 im Zuge der Gesamtgestaltung zum Neubau entschlossen hat. Wir speisen mal wieder Fisch vom Feinsten. Auf dem Rückweg in die Marina lassen wir uns in der Fußgängerzone von der Menschenmasse aufsaugen und genießen „das Bad in der Menge".
Da uns in der Großstadt Patras nicht hält, starten wir bereits am kommenden Morgen
um 09:00 mit Ziel der Odysseus-Insel Ithaka. Die wir nach 71/2 Stunden Motor-fahrt bei spiegelglatter See ohne eine Windhauch erreichen. Unser Anker fällt um 16:30
mitten in der Bucht des Hauptortes Vathi. Zum nächsten Supermarkt kommen wir mit dem Beiboot und ein überteuertes Dinner macht uns auch nicht gerade glücklich.
Am nächsten Morgen wollen wir auf den Spuren des Odysseus wandeln und mieten uns für 15 € je einen Scooter. Die wenigen Straßenschilder weisen uns in bestimmte Fahrtrichtungen zu Zielen wie: „Quelle der Nymphen" oder „Schule des Homer", oder „Palast des Odysseus", aber so lange man auch fährt und sucht, keines der Ziele ist angeschrieben oder irgendwie kenntlich gemacht. Trotzdem genießen wir die Fahrt durch duftende Wälder und erleben zauberhafte Ausblicke auf die umgebende Inselwelt. Den Abend beschließen wir in einem griechisch besuchten Lokal. Einfach und schmackhaft.
19.05.14 Nach 2,5 Std Motor-fahrt liegen wir dicht gedrängt in dem malerischen Hafen
von Fiskardo auf Kephalonia um mal wieder „echtes" Yachtie-Leben zu genießen.
Das Erste was wir auf dem italienischen Nachbarboot einer Comet 41 entdecken ist die Flasche Moet im Kühler versteckt zum Mittagessen. Eine freundliche Crew älteren Semesters, deren Eigner uns für eine technische Hilfestellung eine Tüte mit frisch gefangenem Thunfisch herüberreicht. Der Abend kann kommen.
Dienstag 20.05.14
Um 09:00 heißt es ANKER AUF mit Kurs durch den Kanal zwischen Kephalonia und Ithaka mit leichten Winden aus NNO. Wolfgang hat sich eine Bucht am Süd-Ende von Ithaka ausgesucht, aber die Enge bei großer Ankertiefe lässt kein sorgloses Ankern zu. Also entscheiden wir weiter nach Zakynthos zu segeln. Noch unter Segeln wird der Wind immer schwächer und jetzt kommt unser Genacker zum Einsatz. Da weit und breit kein anderes Schiff, das für Fotografendienst zur Verfügung steht, wird kurzerhand das Beiboot zu Wasser gelassen und mit Motorkraft einige Runden um das dahin gleitende Schiff gemacht. Die Fotos sind im Kasten und da der Wind nun ganz eingeschlafen ist, den Genacker einrollen und mit Maschine in Richtung Zakynthos weiter. Um 15:50 haben wir in der nordöslichen Bucht Agios Nicolaou längsseits an der südlichen Mole festgemacht. Das Abendessen in einem Beach Restaurant, von „Kostas" empfohlen, hält sich qualitativ in engen Grenzen.

Mittwoch 21.05.14
Da in der Bucht mehrere Motorboote auf Kunden warten, die zu „blauen Grotten" im Norden der Insel fahren, entscheiden wir uns zur Expedition mit eigenem Beiboot. Bei leichtem Seegang erreichen wir eine Reihe von Auswaschungen im Sandsteinfels der Nordküste, aber wer Capri kennt ist nicht besonders überrascht. Zurück zum Boot nach ca 1 Stunde und unmittelbar danach heißt es : Leinen Los
In Richtung Etappenziel Zakynthos Stadt. Bereits um 12:45 sind wir vor Buganker und Achterleinen in der „Marina" fest, wo uns gleich Dionisios Marinos empfängt.
Zur Reservierung +306974149884 oder yachtingclubzakynthos@yahoo.gr nutzen.
Mit einem Mietwagen erforschen wir noch am folgenden Tag den Süden der Insel und bringen Wolfgang gerade noch rechtzeitig zu seinem Flieger nach Deutschland.

23.05-02.06.2014 Liege-und Wartetage im Hafen auf das zur Reparatur versandte AIS Gerät.
Da sich die Lieferung des AIS Transmitters weiterhin verzögert, wird die Zeit genutzt, zwischen den täglichen Ankerproblemen der Nachbarlieger, die Insel zu erkunden.
Mit dem Mietwagen finden wir am S-O Ende der Insel ein bewirtetes lighthouse 180m über dem Meer an einer Felsenklippe. Hier steht ein ehemaliges Guinnes Rekordprojekt. Die Welt-größte griechische Nationalflagge mit 670m² an einem 50m hohen Mast. Der überbevölkerte Turtle Beach lässt mich eher nach einer alternativen
Schwimmöglichkeit suchen. Besonders jedoch muss ich meine allabendliche Kulturexkursion erwähnen.
Direkt hinter dem Museum für Nachbyzantinische Kunst am Solomos Platz gibt der Wirt Tassos in seinem Restaurant „MESATHES" jeden Abend ein Gitarrenkonzert mit griechischen Liedern zu dem Freunde aus der Nachbarschaft ihre Stimmen beitragen. Tassos hat mit seiner Stimme und der Gitarre noch jeden Gast in den Bann gezogen. Seine charmante Tochter Denise serviert griechische Gerichte mit leckeren Desserts.

1.Step: KOS - Santorini

24 May 2014 | Akrotiri Bay of Santorini
René
Nun wird Aries Dream zur schwimmenden Hochzeitsanlage. Unsere Freunde Jim und Viket haben vorgestern geheiratet und nun beziehen Sie die enge Gästekabine.
In Kos angekommen, das übliche Prozedere mit Pass-Polizei, Zoll, Hafenamt und Marina. Hier hilft uns mal wieder wie in so vielen Jahren vorher Eren von der Fa. Mouratti Tours in Kos. Dank seiner Intervention geht alles schnell von statten und wir sind auch schon wieder ausklariert. Ein Giros bei Stavros, ein Dinner bei otto mezzo
und schon sind wir wieder auf dem Weg nach Astipalaya Ormos Vati. Dort angekommen liegen wir in der SO –Ecke vor Anker. Der Tag verabschiedet sich mit einem malerischen Regenbogen. Die Nacht ist ruhig und kein Wellenschlag stört.
Am nächsten Morgen um 07:00 geht der Anker auf und unser Ziel soll Anafi oder bereits Santorini sein.
In Pos. 36°20'496N; 025°47'437 passieren wir eine beleuchtete Einzelgefahrenstelle (IMRAY:Vrak Rokana) die nicht auf unserer NAVIONIX Gold verzeichnet ist.
Da Wind und Welle aus WEST ein ruhiges Liegen in der Bucht vor Akrotiri unmöglich machen, entscheiden wir uns für einen Boyenplatz in der Caldera vor der SCALA nach Thira.
Dienstag 06.05. Unsere Flitterwöchner werden an Land gebracht, wo sie sich nach Nutzung des Cablecars dem touristischen Treiben in der Malerischen Kulisse von Thira hingeben. Sie haben nur eine Aufgabe, das Päckchen für die Fa. Weatherdock AG zur Expresspost zu bringen, da unser AIS-System defekt ist. Das Liegen vor den riesigen Stahlbojen wird unangenehm, weil drehende Winde und Strömung das Boot immer wieder beachtlich nahe an die vor sich hinrostenden Kolosse bringt. Ich verlege das Schiff an eine zwischen Land und Boje gespannte Leine und habe erst mal Ruhe. Für alle Fälle lege ich noch den Anker mit Trippleine auf 30 m
Gegen 10 Uhr in der Nacht frischt der Wind auf. Wir liegen sicher. Irgendwann höre ich neben unserer Bordmusik ein leises Rufen. Im Suchscheinwerferlicht entdecken wir ein winziges Plasticboot mit einer winkenden Person. Unser Dingi ist achtern mit Motor angeleint und nachdem Ölzeug und Rettungsweste angelegt sind, fahre ich hinaus, bekomme sein Leinchen und schleppe ihn gegen seaspray und Wind in den Minihafen am Bootsanleger. Sein Kleiner 2-takt Quirl hat offensichtlich gestreikt. Eine Einladung zum Uzo lehne ich dankend ab und fahre zurück zum Boot.

Mittwoch Liegetag mit Abendessen am Anleger. Hier bekomme ich noch eine kleine Sirtaki Einlage eines Sängers., der bei der Eurovisionsveranstaltung 2006 den Preis gewonnen hat.
8. Mai. Starker Schwell und Wind aus Nord machen auch hier das Liegen problematisch und wir verlegen das Schiff in meine bei Nordwind bevorzugte Bucht vor den Ausgrabungen von Akrotiri.

Jim und Viket entscheiden sich noch heute Nacht die Fähre nach Kos zu nehmen und überlassen mir Ihren SMART- Mietwagen bis zum Samstag, 10. Mai 2014 um noch anstehende Provianteinkäufe und die Abholung meines nächsten Mitseglers
zu organisieren.
Now ARIES DREAM is turning in to a swimming wedding complex. Our friends Jim and Viket got married two days ago and move into the narrow guest cabin.
After arrival on Kos the standard procedure: Passport police, customs, port authority and Marina office. Thanks to Eren from Mouratti Tours, who are assisting us since many years to get all authority steps in a fast way, check-in and check-out is done within a short time. After having Gyros lunch at Stavros and later a dinner at the Restaurant Otto mezzo we head for Astipalaya Ormos Vathi. On arrival we anchor south east. A picturesque rainbow crowns the day.

Night is calm and no pounding of waves disturb. Next morning 7h anchors aweigh and off towards Anafi or maybe directly to Santorini.
At pos. 36°20'496N; 025°47'437 we pass by an iluminated hazard area (IMRAY:Vrak Rokana) which is not listed in our NAVIONIX Gold.
Due to a westerly with waves we cannot stay in the bay in front of Akrotiri and decide for a moored buoy within the Caldera in front of the Scala to towards Thira.

Tuesday May 6th, 2014
We take our “honey-mooners” ashore. They make use of the cable car and start drifting the tourist life in inhaling the beauty of the island.
They only have one task – to take a parcel to the Post office addressed to Weatherdock – Germany – our AIS is not functional.

To remain in front of the huge steel buoys is rather unpleasant. Owing to turning winds and the stream, the boat is pushed quite close towards the rusty colossuses. I change position and connect ARIES DREAM to a rope between buoy and shore and for now have peace of mind.
Just in case I also lay anchor with “guardrails” in 30 meter. Around 22h – freshening winds. We are safe.
Eventually next to our on-board-music-system I hear a silent calling voice.
With our search light we discover a small fibre boat with a waving person. Our motorized dinghy is attached aft and once putting on tarp and life vest I depart. After receiving his tiny rope I tow him against sea spray and wind to the mini harbor at the pier. His small outboard motor had apparently let him down.
I refuse an invitation for an Ouzo, wish him well and return to ARIES DREAM.

Wednesday – Resting day and dinner at the Jetty. Here I meet the winner of the Eurovision song contest 2006 who performs a Sirtaki especially for me.

Thursday May 8th, 2014
Strong swell and northerlies do not allow us to stay and we reposition to my favourite bay in front of the archeological site of Akrotiri.
Jim and Viket decide to take the night ferry to Kos and leave me with their SMART rental car until Saturday. This allows me to organize provisions as well as the pick-up of the next sailor expected tomorrow.

Circumnavigation start

01 May 2014 | D-Marin Turgutreis / Türkiye
Rene
Tomorrow 2. Mai we start via Kos/GR to Santorini our first stop.
Six month ago we had started to empty our yacht, laid down the mast and started to upgrade ARIES DREAM completely.
Wednesday April 30th, 2014
2 days before the start, located at D-Marin Turgutreis Turkey with 6 layers of antifouling attached to our Gel-shield 200 of our hull.
Motor and shaft were newly embedded and completly overhauled by Hüseyin Avci from Dalaman
The cockpit received in total 8m² first quality teak flooring installed by YES-Yachting Didim. Yesterday I installed our new watermaker in consuming 5 soaking T-Shirts and now we can produce with the 12V system approximately 30 lit/ h fresh water from seawater.
The PV System and our wind generator already installed last year, should provide us with sufficient energy throughout our trip.
Newly installed matraces, by Royal Marine Didim, will allow comfortable nights.
Our dinghy got a new red cover and the red rubbing paunches are warning every careless navigator.
Friday friends will join, who just get married today and will spend their honeymoon aboard ARIES DREAM until Santorini Greece.
Now only bunkering and preparations of exit papers and off we can go to Kos Greece.
Thursday May 1st, 2014
Melike und Nejat friends from Turgutreis, pick me up for breakfast at Yelken Cafe. They will start their world tour two weeks later and plan to take the same route. We shall meet in Zakynthos Greece next. With their Halberg Rassey 42 they have registered for the ARC (Atlantic Ralley for Cruisers) starting from the Canary Islands. Waiting for breakfast a young woman enters the Cafe and joins us. We recognize her bikers outfit immediately. Six weeks ago "Steph" started her round the world trip with a 250 ccm HONDA in London. Soon we exchange our experiences, ideas and contact details, as she is on for her next Destination Dalyan, Turkey.
Friday 02.05.2014 Good by Turkey. After clearing Documents we leaving to Greec.

Start zur Weltumsegelung.
Vor 6 Monaten haben wir begonnen, das gesamte Schiff auszuräumen, den Mast zu legen und ARIES DREAM komplett aufzurüsten.
Mittwoch 30.04.2014.
Heute früh ist meine Gattin wieder nach Deutschland geflogen.
Jetzt liegen wir 2 Tage vor Abreise in der D-Marin Turgutreis und haben 6 Lagen Antifouling auf Gel-Shield 200 auf dem Unterwasserschiff. Der Motor und die Welle sind neu gelagert und von Hüseyin Avci aus Dalaman komplett überholt worden.
Im Cockpit sind 8m² Teak erster Qualität von YES-Yachting in Didim neu verlegt. Der Spiegel ist komplett neu lackiert und gestern habe ich den neuen Watermaker mit 5 durch- geschwitzten T-shirts installiert. Jetzt können wir mit 12 V ca.30 lit/Std. Trinkwasser aus Seewasser gewinnen. Unsere im letzten Jahr neu installierte Photovoltaik Anlage sichert uns immer genug Energie. Neue Matratzen sorgen für besten Schlafkomfort und unser Beiboot hat einen neuen roten Sonnenschutz bekommen. Rote Fender an beiden Rumpfseiten warnen jeden unvorsichtigen Navigator. Am Freitag kommen Freunde an Bord, die heute geheiratet haben und ihre Honeymoon-Reise mit der ARIES DREAM nach Santorini machen. Jetzt muss nur noch das nötigste gebunkert werden, und dann können wir nach dem Ausklarieren nach Kos /GR starten.
Donnerstag 01.05.14 Melike und Nejat sind Freunde aus Turgutreis, sie holen mich zum gemeinsamen Frühstück ins Yelken Cafe am Boot ab. Sie starten 2 Wochen später mit gleichem Kurs auf unserer Spur zum gemeinsamenTreffen auf Zakynthos. Auch sie wollen die Weltumsegelung angehen und haben sich mit ihrer Halberg Rassey 42 für die ARC (Atlantic Ralley for Cruisers) ab Gran Canaria angemeldet. Nach dem wir 5 Minuten Platz genommen haben kommt eine junge Frau „Steph" zu uns an den Tisch. Sie ist vom Restaurant-Eigner eingeladen und jetzt fällt uns ihr Motorrad-Dress auf. Sie ist vor 6 Wochen in London mit einer 250ccm HONDA auf ihre Welt- Tour gestartet. Wir tauschen unsere Erfahrungen, Ideen und
Kontaktadressen aus, denn sie will heute noch nach Dalyan weiter cruisen.
Freitag 02.05.2014 IYI GÜNLER Turkiye, Nach dem Ausklarieren verlassen wir die Türkei in Richtung EUROPA zur Insel KOS in Griechenland.

Sommertoern Italien - Malta - Kreta

24 October 2013 | 35 31.12´N
René Hertel
28.07.2013 wir starten zu zweit um 08:00 mit exakt Kurs 90° mit direktem Anlieger auf Kreta NW Huk. Wir entschliessen uns zu 4 Stunden Wachen für die nächsten 3
Tage und Nächte um die ca. 410nm zu bewältigen. Die Angeln sind ausgebracht und mehrmals reißt uns ein dicker Brocken den Köder von der Leine. Ein Exemplar mit ca.7 Kilo bleibt aber doch bis ins Boot und wird sogleich filetiert und gefrostet. 2 Schöne Steaks werden auf dem Grill kurz angebraten und mit etwas Brot und Weißwein genossen. Mit Etmalen bis 155nm erreichen wir am frühen Morgen des
31.07. Die NW Spitze von Kreta und suchen uns eine ruhige Bucht zum schwimmen.

Um alle Eindrücke zu erleben, bleiben wir bis zum 27. Juli an diesem Liegeplatz da Juanita am 26. nach Deutschland fliegt. Wir bunkern noch Trinkwasser und Lebensmittel und tanken nochmals den günstigen Malta – Diesel für €1,28 /lit. Danach verlegen wir zu einem Morgenschwimmen an die Ostseite der Insel in die Zghera-Bay wo wir die Nacht am Anker verbringen.

22.07. Aufbruch nach Malta ist um 07:00 und wir erreichen in Valetta mit raumen Wind um 18kn gegen 14:30 den Grand Harbour wo wir in der Camper & Nicholson Marina einen der selten freien Liegeplätze reserviert haben. Die riesigen Festungsbauten an allen Landzungen und die enge Bebauung der verschiedenen Stadtteile nehmen unsere Blicke gefangen. Die jahrhunderte alten Hafenanlagen zeugen noch heute von er einstigen Blüte der Insel, die sich in den letzten Jahren sehr stark auf den internationalen Tourismus verändert hat.
Die nächsten Tage werden auf Entdeckungstouren mit Beiboot, Fahrrad und Taxiboot zu einzigartigen Erlebnissen. Beim Besuch des Malta-War Museums in einer restaurierten Festung sehen wir die eindrücklichen Bilder und Zeugnisse einer verheerenden Luftschlacht zwischen der deutschen Wehrmacht mit den italienischen Soldaten gegen die kleine maltesische Streitmacht, denen englische und kanadische Truppen und Seestreitkräfte zur Hilfe entsandt wurden. Im Museum selbst kann man noch die originalen unterirdischen, in den Sandstein gehauenen Gänge und Bunkerräume sehen und Küchenanlagen, Wohnräume und sogar einen winzigen Kreissaal finden und den bedrückenden Eindruck mitnehmen. Besonders ist noch hervorzuheben, dass das Marine-Museum direkt an der Marina, die Kathedrale von Valetta und die Kanonen-Batterie besucht werden sollten. Jeden Tag pünktlich um 12:00h wird hier mit einer originalen Kanone ein Salutschuss abgefeuert.

20.07.2013. Damit nicht noch ein weiterer Marinetag in die Buchhaltung ein Loch reißt, werden um 15:30 die Leinen losgemacht mit Kurs Süd und vorbei an unserem letzten Liegeplatz Taormina. Um nach einem weiteren Ankerversuch vor einer Beach-Disco bei Augusta zu fliehen, ankern wir am morgen des 21.Juli um 0:20 hr in der weiten Bucht vor Syracusa.
Die etwas kurze Nachtruhe beenden wir bereits um 12:30 und gehen weiter auf Kurs Süd, da der Hafenplatz in Marzamemi durch Vorauszahlung bereit steht und wir im antiken Ortsteil eine malerische Taverne suchen wollen. Die Taverne La Cialuma bietet uns einmal mehr „cucina italiana“ vom Feinsten.

Sommertoern TR - GR - Italien 2

29 August 2013 | Messina IT
René Hertel
Pünktlich um 08:30 gleitet ein ca.4000 Personen beherbergender Schwimmender Wohnblock an der Marina vorbei und macht ca. 500m hinter unserer Marina am Stadkai fest. Es ist das erwartete Kreuzfahrtschiff. Zum per SMS vereinbarten Zeitpunkt stehen wir am Landungskai und erwarten Dad mit seiner Freundin Ann
aus London, die sich für die kommenden 12 Tage auf diesem Schiff einquartiert haben. Nach einer herzlichen Begrüßung machen wir eine kleine Stadtbesichtigung
die an Bord unserer ARIES DREAM mit einen Champagnerempfang endet. Ein abschließender Lunch in einer typisch sizilianischen Trattoria beendet den Besuch,
weil das Kreuzfahrtschiff wieder ablegt.

Da unser Freund und Trauzeuge Uli am 18.07. in Catania mit dem Flugzeug anreist,
fahren wir mit ARIES DREAM noch am 17. in die Marina des Circolo Nautico di Catania, die uns wie alte Freunde begrüßen. Ein Mietwagen unterstützt uns bei der Verproviantierung und noch am gleichen Tag segeln wir in die zuletzt genutzte Ankerbucht vor Taormina.
Bereits am nächsten Tag heißt unser Ziel : Marina di Nettuno von Messina. Hier bereiten wir uns auf einen Kurzbesuch von Juanitas Dad vor, der am 20.07. mit dem
Kreuzfahrtschiff „SILHUETTE REFLECTION“ aus Rom ankommt und in die Türkei weiterfährt. Wir durchstreifen die ganze Altstadt in der Umgebung der Marina auf der Suche noch einer landestypischen Trattoria und finden nur auf Empfehlung ein Brauchbares Lokal. Allerdings staunen wir nicht schlecht über die üppig gestaltete Kathedrale mit Ihren umfangreichen Uhrsystemen und Glockenspielszenen über mehrere Etagen.

Am 14.07. starten wir um 11:00 mit Ziel Taormina, wo wir in der südlichen Bucht mit Nico, unserem Freund, der ebenfalls aus der Türkei mit seiner Yacht „C’est la vie“ in den Gewässern kreuzt, verabredet sind. Wir liegen in der Bucht vor dem Ort Giardino Naxos und bleiben bis zum 17.07. hier vor Anker. Da hier aus der Strasse von Messina immer noch eine starke Strömung wirksam ist, verbleiben keine Schwebstoffe im Wasser und die Klarheit und 27°Cel. lädt zum Schwimmen ein.

Über einen weiteren Ankestop in Brocoli erreichen wir am 13.07. die Stadt Aci Trezza mit den Schwarzen Lavafelsen (Zyclopensteine) vor der Hafeneinfahrt und ergattern noch den letzten Liegeplatz in dem kleinen Fischerhafen. Hier ist heute Abend das bekannte Schwertfisch-Fest in vollem Gange und die Menschen drängen um die langen Tischreihen um frischen Schwertfisch vom Grill mit Salaten und viel Vino zu kosten. Irgendwann in der Nacht wache ich auf, weil ich Stimmen nahe am Boot höre und weil eine Bewegung im Schiff spürbar ist, stürme ich aus der Kabine. Im Cockpit stehen 3 junge Männer und lassen sich von der Kaimauer aus fotografieren. Als ich mich lautstark bemerkbar mache stürmen sie Hals über Kopf davon und rennen um ihr leben. Der „Fotograf“ steht 30m weit auf er erhöhten Kaimauer und ruft „scusi – scusi“ !!

Wir bleiben noch bis zum 10. 07. hier und fahren in den Hafen von Syracusa. Hier kommen einmal mehr unsere Fahrräder zum Einsatz und wir durchradeln alle Gassen der Altstad, besuchen das alte Fort mit den mächtigen Wällen und den täglichen Markt. In der Trattoria Kalliope essen wir vorzügliche Spaghetti Vongole und trinken einen vorzüglichen sizilianischen Weißwein aus Bügelverschluss – Flaschen. Da der Wirt diese Flaschen nicht verkaufen möchte, bestellen wir für den nächsten Tag 2 neue und dazu 10 lit. Weißwein in einer Kartonverpackung. – Einfach und lecker.

Am 07.07. schaue ich mir noch das Formel 1 Rennen doch gleich danach legen wir ab und erreichen gegen 18:00 die Ortschaft Brocoli. Hier ankern wir in einer weiten Bucht auf 10m Wassertiefe und schwimmen am Schiff. Juanita war vor vielen Jahren
mit dem Wohnmobil hier und wollte das nochmals genießen. Am nächsten morgen starten wir zu einer Beiboot-Rundfahrt in eine befahrbare Flussmündung und enden beim Mittagessen in der Trattoria RIZZARI von Brocoli. Da die Bedienung äußerst freundlich und der Koch bei Pink Floyd Musik seine Inspirationen abruft, genießen wir erstmalig Cucina Siziliana vom Feinsten. Auch für den nächsten Tag haben wir eine Tischreservierung veranlasst. Es gibt frische Austern und Krustentiere, Muscheln und Fisch in allen Varianten.

Die Weiterfahrt mit Ankerstop in Ragusa, Hafenstop in Marzamemi und Syracusa
bringen mich zu der freundlichen Marina des Circolo Navale in Catania. Ich hoffte jedoch leider vergeblich auf Anglerglück und komme mit leerer Kühltruhe an.
In Catania hole ich am 06.07. meine Vorschoterin und Quartiermeisterin mit einem Mietauto vom Flughafen ab. Gleichzeitig wird der Vorrat an Lebensmitteln wieder aufgestockt.

28.06. bis 05.07. 2013
Meine Liebste muss beruflich nach Deutschland und so trennen sich hier unsere Wege. Ich beschließe um die Westseite von Sizilien über Trapani und die Südküste nach Syracusa einhand zu segeln. Im Marinateil von Sciacca bleibe ich eine Nacht und muss noch am nächsten morgen nach meiner Armbanduhr tauchen, die sich beim Anlegemanöver gelöst und am Bug ins Wasser gefallen war.Ich lasse mich in der braunen Suppe an einer vorher ausgebrachten Lotleine auf den Grund sinken und habe bei 50cm Sicht die Uhr direkt vor Augen. Das nenne ich Glück.
24.06. erreichen wir nach 21nm San Nicola la Arena und finden den letzten freien Platz in dem Niedrigwasser-Hafen. Heute scheint ein besonderer Tag zum heiraten zu sein, denn gleich 3 Hochzeitsgesellschaften haben die burgähnliche Villa am Strand gemietet und die geliehenen Porsche Panamera augenfällig davor geparkt.

Während der Anfahrt nach Palermo kommt in niedriger Flughöhe ein Grün-orange farbiger Kleinhelikopter von achtern auf und begleitet uns auf Augenhöhe einige hundert Meter weit im Abstand von ca.50m. Auf der Seitenfläche erkennen wir die Buchstaben GdF = Guardia di Finanza. Da 2 winkende Touristen nicht auf ihrer Fahndungsliste stehen, setzen die Finanzwächter ihren Flug fort.
Am Dienstag den 25.06. landen wir bereits um 14:00 uhr in der Nautica F. Gallizzi
in einem Seitenarm des Hafens von Palermo nachdem die Marina Salpancore weder per Funk oder Telefon erreichbar war. Unser Plan war, das Schiff für einige Tage an
Land zu stellen und die WC-Seeventile zu tauschen, nachdem eine große türkische
Servicefirma in Didim nicht in der Lage war, die bestellten Bronce-Ventile nach 3 Monaten Lieferzeit zu montieren und billige Stahlteile einsetzte. Der Erfolg war, nach 1 ½ Jahren waren die Ventile nicht mehr beweglich. Das Angebot der italienischen Werft, das Schiff an Land zu stellen , haben wir aufgrund unzumutbarer Kosten dankend abgelehnt. Aber Palermo ist alt und sehenswert, also bleiben wir bis zum 28.06. um die Wäscherei zu finden und Restaurants mit örtlichen Weinen zu testen.

Bereits um 08:30 am Folgetag gehen wir wegen ungemütlichem Schwell Anker auf nach Westen wo wir i Porto Novo der malerischen Stadt Cefalu um 14:00 festmachen. Halb Palermo scheint an diesem Sonntag den Ausflug hierher zu machen, denn die schmalen Gassen der Altstadt bersten ob der vielen Menschen.
Obwohl uns die Romantik des Stadtbildes ganz gefangen hat, bewegen wir uns nach einem kleinen Bierchen wieder in Richtung Hafen.

Am 22.06. fahren wir entlang der Nordwestküste der Nachbarinsel Vulkano vorbei an dampfenden Feldern zur Nordküste von Sizilien wo wir vor Capo d Orlando auf 8m
Tiefe ankern können.

20.06. auslaufend Marina Santa Maria zur 10nm entfernten Insel Lipari. An der Ostflanke der Bucht vor dem Städtchen Lipari finden wir in der Marina di Pignataro
einen geschützten Platz für die nächsten Tage. Endlich kommen mal wieder unsere Fahrräder zum Einsatz, da der Weg in die Stadt ca. 2 Strassen-km lang ist. Juanita nimmt ihr E-Bike in Besitz und testet die Wirkung des elektrischen Naben-Motors indem sie mir beim bergauf- fahren mühelos davonfährt. Am Ortseingang ketten wir die Fahrräder in einem Blick-geschützten Bereich zusammen und gehen per Pedes
auf Erkundungstour. Auf dem „Burgberg“ der Stadt ist in einem ehemaligen Schloss und Klosterbezirk ein interessantes archäologisches Museum untergebracht was viele frühzeitlichen Fundstücke beherbergt. Auf dem Rückweg erleben wir noch einen kleinen Oldtimer – Autokorso mit bis zu 80 Jahre alten Fahrzeugen.

Am 19.06. geht um 13:30 unser Anker auf und wir erreichen nach 12nm die Insel Salina wo wir um 16:00 im Porto Santa Maria festmachen können. Hier liegt auch heute die 50m WALLY - Segelyacht „ESENSE“ in Graphit-Schwarz mit einem gleichfarbigen Beiboot von ca. 10m Länge und starken Motoren. Ein Besuch des Städtchens und ein Dinner in einer typischen Trattoria beenden den Tag.

18. 06. Nach einem guten Frühstück starten wir um 10:00 zu einem Ausflug zur Felsenklippe Stromboliccio den wir in 10 m Abstand umrunden. Eine abenteuerliche Treppe führt hinauf zum Leuchtturm, der schon in grauer Vorzeit den Seemännern diente. Unser Kurs führt uns zur 16nm entfernten Eolischen Insel Panarea. In der Cala Zimmari an der Südwest – Seite finden wir einen ruhigen Ankerplatz. Weil in diesem Jahr das Schiff nicht an Land stand, hat sich am Rumpf ein 2cm langer Bewuchs im gesamten Unterwasserschiff festgesetzt. Mit Flossen, Schnorchel und Taucherbrille gehe ich mit einer harten Wurzelbürste und einem Malerspachtel dieser Speed - Bremse ans „Leder“. Nach einer Stunde Arbeit ist ca. 40% vom Bewuchs freigelegt und da meine gesamte Körperoberfläche beginnt zu jucken, beende ich dieses Tagewerk. Später lese ich im Küstenhandbuch, dass die Taucher der Unterwasser- Archiologie hier die selben Symptome hatten – weil Schwefelsäure unter Wasser austritt und diese Hautreizung erzeugt. Mit Süßwasser und Shampoo gewaschen, ist dieser Effekt gleich vorbei. Das Abendessen im Restaurant Zimmari
Ist wieder ein italienisches Erlebnis und wir fahren mit dem Dingi zurück zum Schiff.

Am 17.06. starten wir um 09:30 mit Kurs auf die Vulkaninsel Stromboli die wir gegen
22:00 Uhr erreichen. Im klaren Mondlicht können wir die glühenden Lava-Auswürfe der Krateröffnung sehen und hören wie sich die leuchtenden Lava-Brocken den Weg zum Meer suchen. Gegen 01:10 des kommenden Tages fällt unser Anker am einzig nutzbaren Ankerplatz vor dem Ort Stromboli der Vulaninsel auf 5 m Wassertiefe.

16.06.2013 um 10:30 Leinen los Sorrento Marina picola in Richtung Capri vorbei an der blauen Grotte umrunden wir die westliche Inselküste mit Kurs auf die Südküste.
Wir passieren die Durchfahrt der Fragolini Felsen gegen 16:00 und erreichen Paestum an der Italenischen Festlandküse und bleiben die Nacht vor Anker bei Agropoli.

Sommertoern TR - GR - Italien

15 July 2013 | Taormina Sizilien
René Hertel
15.06.`13 Cabrio - Tour zur Amalfiana und die Entdeckung des Tages >ein Italienisches faltbares Pedelec (Elektro-Fahrrad) ohne KettenantriebNach der Herkunft befragt, gab uns der Wirt eines Restaurants – vor dem dieses Fahrzeug stand- die Auskunft einer Fa. AMBRO Moto in Piano di Sorrento. Somit stand unser nächstes Ziel fest und wir begaben uns auf die Erkundung der Umgebung der Stadt.
Nach diversen Fragen bei Tankstellen und Autoshops standen wir um 13:30 endlich vor dem geschlossenen Ladengeschäft und da ein Samstag, erhielten wir von der benachbarten Polizeistation die Info, dass er gegen 16:30 das Geschäft wieder öffnet. Wir drehen mit dem Peugeot-Cabrio noch eine große Runde an die Steilküste
und stehen um 16:30 vor dem noch immer geschlossenen Ladengeschäft. Da wir beide nicht die Typen sind, die so leicht aufgeben, wird nach weiteren 20 Warteminuten unsere Geduld belohnt. Die Auswahl zwischen 3 verschiedenen Typen fällt nicht ganz leicht, aber nachdem der Preis für das Top-Modell nach unten korrigiert war wurde der Deal perfekt mit Packtasche und Einkaufsbeutel am Lenker gemacht. Zusammengefaltet hatte das E-Bike gerade platz auf den spärlichen Rücksitzen des Cabrios.
14.06.`13 Stadtbesichtigung und Einkaufsbummel in der Fussgängerzone von Sorrento.
13.06.´13 um 09:15 geht unsere Schnellfähre von Sorrento nach CAPRI. Dies folgt der Entscheidung, lieber € 70,- für 2 Fähretickets hin und zurück zu buchen anstatt € 180.- für eine Nacht Liegegebühr im Hafen von Capri zu bezahlen. Dafür haben wir
einen wunderschönen Spaziergang bis zu einem Aussichtspunkt zur Südküste und einen exquisiten Lunch auf einem Mini Balkon für 2 Personen geniessen können.

12.06.2013 um 10:30 lösen wir nach einem Frühstück mit Cornettos con Crema (mit Pudding gefüllte Hörnchen) unsere Landverbindung und fahren unter Maschine dicht unter der malerischen „Amalfiana“ über Positano und um die Westhuk herum nach Sorrento, wo wir nach 22nm um 14:15 im Porto Piccolo festmachen.

Am 11.06. 2013 lösen wir die Leinen in der Marina di Arechi mit Kurs auf das pitureske Städtchen Amalfi an der gleichnamigen Küste. Ganz malerisch kleben hier die z.T: alten Gebäude wie auch die altehrwürdigen Hotels an den Berghängen und vermitteln einen einzigartigen Eindruck. Drei Yachten warten vor uns, um in der winzigen Marina einen Platz zu bekommen, da winkt uns ein Fischer unmittelbar neben der Tankstelle an der westlichen Kaimauer heran und schnurstraks hatten wir unseren Liegeplatz für die nächste Nacht gefunden. Kaum waren die Leinen an Land
belegt, sprang sein Sohn vom Nachbarboot mit einer Mooringleine auf unser Schiff und half Juanita beim belegen der Klampen. Der Vater drückte mir gleich 2 faustgroße Zitronen in die Hand und meinte in Deutsch: „Aus meinem Garten“. Willkommen in Amalfi. Hier ist jede Ecke auf den Tourismus ausgerichtet und das bunte Treiben in den Gassen ist der Pulsschlag der Stadt. Eine riesige Treppe führt von der Piazza hinter dem Stadttor hinauf zu einer prächtigen Basilika mit wunderschönen Mosaiken. Ein einheimisches Lokal für den Abend zu finden ist Utopie, aber die Wirte geben sich Mühe ein wenig italienisches Colorit zu vermitteln.

27.05.2013 auslaufend M.di Camerota mit Ziel Salerno, wo wir in der noch im Bau befindlichen Marina di Arechi für die nächsten 2 Wochen liegen wollen. Damit man sich ungezwungen bewegen kann stehen Marina-eigene Fahrräder für die Gastlieger kostenlos zur Verfügung. Mit ein wenig Verhandlungsgeschick kann man damit auch in die quirlige Innenstadt von Salerno fahren und wir besuchen die Altstadt mit einem riesigen Dom und einer kunstvoll gestalteten Krypta.
Während der Liegezeit werden einige Arbeiten durchgeführt: Öl und Filterwechsel des Motors, Austausch der Bowthruster- Propeller, Reparatur der UKW-Antennenanlage, da das Antennenkabel durch fehlerhafte Installation der Servicefirma in Bodrum innen stark korrodiert ist.Und nicht zuletzt ein neues Element für den Vorschoter: eine Fernsteuerung für die Ankerwinde und den Bowthruster in einem Gerät. Hier hilft uns ein langjähriger Kollege aus Italien, die etwas komplizierte Schaltung der Motoren mit viel Geduld und Wissen, ordentlich zu installieren.

25.05. 2013 Leinen los in Vibo mit Kurs auf Marina di Camerota wobei die Warnung in unserem Küstenhandbuch eine versandete Einfahrt bezeichnete. Nach 85nm standen wir gegen 13:00 vor der Einfahrt und die Marina sendet uns einen Lotsen, um die Einfahrt ohne Grundberührung zu schaffen. Im Hafen selbst war dann die Wassertiefe wieder bei 4m ohne Probleme schiffbar. Der Ort selbst ist ein kleines, malerisches Städtchen mit einem Schlossähnlichen Gebäude, in dem irgendwann einmal begonnen wurde, Appartements einzubauen – aber seit Jahrzehnten auf eine
Vervollständigung wartet.

22.05. um 07:00 auslaufen aus dem engen Hafen gestaltet sich Dank der Umsicht
meiner inzwischen ausgezeichneten Vorschoterin problemlos und wir segeln bis zur Engstelle der Strasse von Messina auf einem Bug an der Ostseite der Strasse entlang. Hier zwingen uns unangenehme Wasserverwirbelungen die Maschine zur Hilfe zu nehmen und kommen ohne Vorfall zur Ausfahrt nach Norden. Viel Frachtschiffverkehr mit Mega-Motoryachten dazwischen kommen uns entgegen und alle AIS - Signale deuten auf dieses Nadelöhr. Einsetzende Fallböen aus SO treffen uns mit bis zu 52kn. aber wir waren vorbereitet und schossen mit gerefften Tüchern
nach Vibo -Valentia wo wir in der Marina STELLA einen ruhigen Platz für die nächsten 2 Nächte finden konnten. Es war mal wieder Waschtag angesagt und mit 2 Rucksäcken bepackt stiefelten wir in den Ort. Gleich am Ortseingang ein gut sortierter SPAR Markt und eine Lavanderia war auch gleich gefunden. Die Recherche nach einem ansprechenden Lokal fiel auch nicht positiv aus, so dass wir entschieden, die Kochkünste der Co-Skipperin an Bord zu genießen. Der Supermarkt bot alles wonach uns der Sinn stand.
.
21.05. 13 um 06:00 Ankunft in der Marina di Reggio nach 120,3nm mit Heck an Pier
und Mooringleine bei grauem Himmel. Die beste Gelegenheit auszuschlafen. Am Nachmittag ein ausgedehnter Bummel durch eine ellenlange Fußgängerzone mit prachtvollen Gebäuden aus dem letzten Jahrhundert. Welche Bedeutung hatte diese Stadt vor 2-300 Jahren?? Das Essen in einem ehemaligen Duce Palast war eine ausgemachte Katastrophe. Danach zurück an Bord und einen edlen Chianti zum spülen hatten den Abend wieder abgerundet.

Am 20.05. tanken wir in Crotone noch 220lit. Diesel für €1,76/lit.
Wir starten um 10:15 zu unserem längsten Törn mit 120nm nonstop nach Reggio di Calabria, da unterwegs kein geeigneter Hafen oder Ankerbucht bei auflandigem Schwell zur Verfügung steht.

19.05.13 Wir starten um 06:00 und erreichen unter Maschine um 16:30 den Porto Novo von Crotone nachdem wir wegen Überfüllung des Porto Veccio und einem Menschenauflauf flüchten müssen. Wir liegen Still und friedlich an der Tankstelle für steuerpflichtigen Treibstoff vor einer kanadischen Motoryacht. Wir machen uns zu Fuss auf den Weg in die Innenstadt wo sich an diesem Abend Tausende auf der Promenade bewegen und die Kinder zwischen Zuckerwatte und Luftballon entscheiden müssen. Es ist mal wieder ein großes Feuerwerk für den Abend angemeldet und da in Italien immer Geld für großartige Festivitäten vorhanden ist,
sind die Restaurant - Sitzplätze im ARCHITO zum Beginn des Spektakels leergefegt. Wir können in Ruhe bestellen und werden zuvorkommend bedient.

Am 18. Mai waren wir mit einem guten Freund und seiner Familie verabredet, die uns besuchen wollen. Fabio und Monica leben in Lecce und kamen mit ihrem Sohn (2J) und Tochter (4) und einem Kindermädchen im Auto direkt in die Marina.
Wir hatten beide auf einem 3-wöchigen Segeltoern mit dem Regisseur F.F.Coppola im Jahr 2006 kennengelernt. Zu dieser Zeit war ich noch beruflich als Yachtskipper auf der SY AURASTEL (30m) tätig. Fabio hat einen Bekannten, über den wir ein phantastisches Lokal in Leuca finden konnten. Direkt unter dem Sarazenenturm Torre dell`Omo Morto im Westen von der Marina liegt ganz versteckt die Trattoria LOQUITA Cell: 3283718687, die uns sehr überraschte. In ganz einfachem Ambiente
unter einem Brückenbogen der darüber führenden Strasse wurde uns ein Feuerwerk für Gaumen und Auge geboten. Für jeden Gast wurde eine Pyramide aus kleinen Porzellanschalen mit über 20 verschiedenen Köstlichkeiten aus Meer und Garten geboten. Dazu ein frischer Chardonnay ließ uns in die italienische Genußwelt eintauchen.
Fabio hat sich ein Aluminium Segelschiff gekauft und hat es vollkommen entkernt, den Rumpf von innen mit einem Isolationsanstrich versehen und eine PU-Beschichtung gegen Kondenswasserbildung aufgebracht. Alle Leitungen für Wasser, AC+DC Stromleitungen und Navigationskabel neu verlegt. Er will in diesem August in See stechen und verbringt jede freie Minute in seinem Schiff. Wir wünschen Ihm viel Glück und Erfolg.

17.Mai. LEUCA Hafentag.
Nachdem wir in der Morgenruhe den uns zugewiesenen Liegeplatz gefahrlos aufsuchen konnten, machten wir uns auf den Weg, das Städtchen zu besuchen.
Außer einer recht schmucklosen Kirche und einiger pompös gestalteten maurischen Paläste gab es nichts besonderes zu sehen, einzig das brandende Meer an der Felsenküste bot ein faszinierendes Schauspiel.
16.Mai um 05:30 Start Korfu über die Nordküste queren wir das Ionische Meer nach Leuca am südlichen Fersenende der Italienischen Provinz Puglia. Auf 39°47’961N,
018°35'552E, hält aus Süd ein großes Kreuzfahrtschiff einen direkten Kurs auf uns.
Kein AIS Signal erkennbar.Nachdem wir mit dem Fernglas den Schiffsnamen ORIANA lesen konnten, wurde auf Anruf-Kanal 16 der Kurs geändert, da wir unter Segel unseren Kurs halten wollten. Daraufhin erfolgte unser Hinweis auf das fehlende AIS – Signal. Um 18:10 erreichten wir bei starkem Seegang aus Süd die
Hafeneinfahrt des Porto touristico di Leuca wo wir kurz auf dem versandeten Grund
aufsaßen, uns aber wieder selbst befreien konnten. Ein uns zugewiesener Liegeplatz
konnten wir nicht erreichen, da starker Wind - Seitendruck und querlaufende Mooringleinen der festgemachten Boote ein gefahrloses Einparken unmöglich machten. Also legten wir längsseits an der reservierten Fischerboot – Kay an,
obwohl dort Schilder angebracht waren, dass dies unter Strafe verboten war (wir hatten gerade 75nm mit starkem Seegang und Wind hinter uns). Die Guardia Costiera kam dann auch eine Stunde später und wies uns auf die Schilder hin und ermahnte uns, schnellstmöglich den Liegeplatz zu verlassen. Ich bestätigte dies, wenn es mir gefahrlos möglich ist, zu tun – worauf sie sich freundlich verabschiedeten.
15. Mai 2013 Leinen los Levkas Marina um 06:30 denn um 07:00 öffnet die Drehbrücke zur Weiterfahrt nach Norden. Mit voller Fahrt schieben sich 4 Yachten aus Süd und 2 Yachten aus Nord durch die enge Passage und Juanita bekommt ganz glänzende Augen. Die alten Befestigungsanlagen stehen düster vor der alles verzeihenden aufgehenden Sonne und der Duft von geschnittenem Gras und Blüten weckt alle Sinne. Unser Kurs ca 315° zur Insel Korfu. Viel Fährverkehr zwischen Igoumenitsa am griechischen Festland und der Insel quert unseren Kurs vorbei an der Alten Festung von Korfu und der Marina Gouvia zu der Ankerbucht Ag. Stefanos gegenüber der albanischen Küste. Nachdem ich den Anker tauchend kontrolliert hatte, konnte ich noch die Zinkanode am Maxprop tauschen. Mit einem 5-er Inbus war das durch lösen von 3 Schrauben schnell erledigt. Gleichzeitig noch den Propeller mit der Drahtbürste von kleinen Seepocken befreit. Am Ufer locken uns einige Lokale zum letzten Dinner in Griechenland. Ein Risotto alla Marinara und ein
Rotwein aus Korfu lassen den Tag ausklingen und das Dingi wird mit Ruderantrieb wieder zur Fähre zum Boot.

Dienstag 14.Mai In einem ALLERWELTSLADEN für Yachties in der Fussgängerzone finden wir lang gesuchte Türchen-Scharniere und einen Belegriegel für unserer Herd-Abdeckung, ausserdem 2 LED-Leselämpchen (Made in China).Hier bekommen wir auch eine gute Restaurant Empfehlung (wo gehen die Levkasier zum Essen hin?)
Sehr empfehlenswert: Restaurant MARGARITA am alten Stadthafen Außenmole.
Unsere Wäsche ist auch fertig und die Liegegebühr €126,20 für 2 Nächte entrichtet.

Um 17:30 haben wir bei 18kn Wind am Schwimmsteg der Marina Levkas nach 65nm
unsere ARIES DREAM festgemacht und das Cockpit gegen Wind und Sandstaub
mit der „Kuchembude“ dicht. Jetzt wird die Wäscherei mit fast 15Kg Wäsche versorgt, die am nächsten Tag wieder abgeholt werden soll. Im Nautic Shop finden wir noch eine fehlende IMRAY Chart zum queren des Ionischen Meeres nach Italien
und eine Flasche Camping-Gas für unseren Kombüsen–Herd.

Um 05:30 am Montag 13.05. gehen wir Anker auf und unser Tagesziel soll Levkas sein. Bei starkem Westwind motoren wir in Lee der Insel Kephalonia nach Norden.
Beim Queren der Strasse von Ithaka haben wir nun den erwarteten NW Wind.
Unter Vollzeug rauschen wir gen Norden mit bis zu 8kn speed und müssen in die Einfahrt nach Levkas wieder den Jockel anwerfen. Die ca. 2nm lange Levkas- Kanaldurchfahrt lässt manchmal nur eine Breite von 8 m zu, was bei Gegenverkehr
recht eng wird und einmal wurde (ohne Grundberührung) der Tiefenalarm ausgelöst

11.05.13 um 07:00 Anker auf nach Zakynthos 23 nm , wo wir bereits um 10:45 vor Anker am Stadtkai festgemacht haben. Hier Kommt der neue Tankwagen direkt zum Schiff und wir tanken Diesel für € 1,34/lit.
Wir suchen in den kommenden 2 Tagen nicht ganz erfolglos eine brauchbare Taverne (SPARDAKOS), die sich Mühe gibt, ein ordentliches Dinner zu zaubern und schlendern durch die Fußgängerzone hinter dem Verwaltungsgebäude, wo sich sehr viele junge Menschen in den Cafe`s bei Handy mit Wasser aufhalten und ihre Arbeitslosigkeit feiern. Am Sonntag können wir noch einen Reiter-Umzug zu Ehren des hlg. St. Georg beobachten.

10.05.13 Anker auf in Methoni und mit Frühstück unter Maschinenvortrieb bis 17:30 nach Katakolon 49nm. Hier beim Hafenmeister Leoni(das) die Schlüssel für Dusche und WC abgeholt und danach zu einem leckeren Abendessen bei KAROUSOS mit frischem Fisch und Wein.

09.05.2013 auslaufend 07:00 nach Methonis. Unterwegs kommt uns der deutsche
Hochseeschlepper „Eisvogel“ entgegen, mit der türkischen Fähre „REDUAN“ am Haken auf dem Weg nach Istanbul. Unser Anker fällt vor der Festung Methonis um
15:00 und es gibt mal wieder ein köstliches Dinner von Juanita am Grill zubereitet.
Filetsteak mit Kartoffelchips und gegrillte Auberginen. Dazu einen gekühlten Rotwein von der Insel Naxos.

08.05.13 Leinen los zur östlichen Schutzbucht am „Mittelfinger“ mit Namen Kagio,
wo wir vor Anker liegen können, da ein starker Westwind mit starkem Schwell eine
längere Weiterfahrt ungemütlich gestalten würde.

07.05.2013 geht der Anker auf in Richtung Peleponnes Südspitzen. Nach 13 Motorstunden ohne Wind erreichen wir ohne Zwischenfall den ersten Hafenplatz in Palaiokastro am ersten östlichen Finger der Halbinsel. Ganz alleine und ohne Schwell liegen wir in diesem kleinen Fischerhafen ca. 3 Meilen südlich der Stadt Neapolis.
Sonntag 5. Mai 15:30 Kos Stadthafen: Leinen los mit Kurs Santorini. Bis zur Südwesthuk von Kalymnos unter Motor doch dann konnten die Segel gesetzt werden. Anliegerkurs auf Astipalaya Nord mit bis zu 9,5kn Fahrt in die Nacht hinein.
Die Schleppangeln waren längst ausgebracht und in Santorini am 06.05.
um 06:20 als der Anker sich in den weichen Sandgrund vor Akrotiri eingegraben hatte, war noch immer nichts am Haken. Und das nach 103 gefahrenen Meilen.
Der Tag wird zum Schwimmen und Ausschlafen genutzt, denn bereits um 05:00 am
Am Samstag 4.Mai fuhren wir bereits um 07:00 durch die Hafenausfahrt Kalymnos in Richtung Kos Stadthafen, wo wir bereits um 09:15 an der Kaimauer vor dem Kastell
fest machten. In Kos wird die Einklarierung minutiös genau durchgeführt und um 11:30 waren alle Stempel in den Papieren.

SOMMERTOERN GR – IT – MALTA – Kreta – TR
Das Ausklarieren am 03.05. wurde uns von der Agentur SELMAR mit Herrn Uveys in Turgutreis problemlos abgenommen und wir konnten gegen 13:00 die D-Marin verlassen. Unser Kurs soll uns nach Kalymnos bringen, aber wir wollten vorher noch
In der malerischen Ostbucht Ormos Vathi die Nacht verbringen. Nach dem Einlaufen stellten wir fest, dass wegen einer lokalen Festlichkeit Böllerschüsse abgegeben wurden was uns anregte, der Bucht wieder unseren Heckspiegel zu zeigen.
Auf direktem Weg motoren wir in den Stadthafen von Kalymnos und gerade als wir vor Anker liegend, die Heckleinen an der Pier belegt hatten, erschütterte ein Kanonendonner die ganze Hafenbucht. In unregelmäßigen Abständen wiederholte sich dieser Spektakel in einer so unglaublichen Lautstärke, dass Alles vibriert und die Druckwelle der Detonationen diverse Alarmanlagen in der Stadt auslöst. Für uns Fremde entstand der Eindruck, alls wolle man die Menschen an realen Kriegslärm gewöhnen.
Nun wollte ich für unseren Törn durch Griechenland hier einklarieren. Die Hellenic Costguard war etwas konsterniert über unser Ansinnen und nun musste erst einmal mit einer übergeordneten Dienststelle telefoniert werden. Fazit: „SOORY YOU HAVE TO GO TO KOS“. In Kalymnos kann nur in der Saison Juni-August diese Prozedur als „Port of Entry“ durchgeführt werden.
In einer kleinen Taverne erfuhren wir vom Gastwirt den Grund des Kriegslärms:
Es war der orthodoxe Osterbeginn.
Vessel Name: ARIES DREAM
Vessel Make/Model: Jeanneau S.O. 52.2
Hailing Port: Bodrum
Crew: Renato Hertel
About: ......next step into a new life at sea!
Extra: Circumnavigation started in May 2014 - with open end..........
ARIES DREAM's Photos - Main
3. - 08.Mai 2014
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Created 6 June 2014
out of D-Marin Didim
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2. Refit ok.
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Many jobs for a short winter
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Besanschot an und Captains Dinner.
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Nordwestlich der Canareninsel Lanzarote
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Rahsegler-feeling
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Endlich mal Vollzeug
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..auf Hoher See qerab Gibraltar
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Created 27 December 2012
auf hoher See querab Gibraltar
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Created 27 December 2012
mit Kurs SSW
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Created 27 December 2012
viele Eindrücke lassen den ersten Seetag sehr kurz werden
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Created 27 December 2012
1. Tag an Bord
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1. Etappe
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Created 20 November 2012
Der Kreiskurs schliesst sich
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Created 21 September 2012
Thasos - Athos - Skyros -Tinos
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Von Boscaada nach Thassos
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Toern zu Zweit
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Created 21 September 2012
Juli 2012 zu zweit
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Created 19 July 2012
Sailing season 2012
13 Photos | 1 Sub-Album
Created 30 June 2012
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Created 27 June 2012
WORKS AT SEA and LAND
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Created 7 April 2012

ARIES DREAM

Who: Renato Hertel
Port: Bodrum