S/V RELAX - heading west

21 April 2018 | Cape of good hope
19 April 2018 | Kap der Guten Hoffnung
08 April 2018 | Simons Town/ Kapstadt
16 February 2018 | Berlin
14 February 2018 | Simons Towm
11 February 2018 | Simons Town
25 January 2018 | Simons Town
25 January 2018 | Simons Town
31 December 2017 | Richards Bay
23 December 2017 | Richards Bay, Südafrika
12 December 2017 | Maputo, Mosambik
18 November 2017 | Mayotte (Comoren)
17 November 2017 | Dzaoudzi
16 November 2017 | Dzaoudzi
14 November 2017 | Mayotte (Comoren)
01 November 2017 | Port Louis, Mauritius
21 October 2017 | Mauritius, La Balise Marina
14 October 2017 | moon

Ein weiterer Meilenstein unserer Weltumsegelung

21 April 2018 | Cape of good hope
Carmen
Wir waren heute zum 2. Mal in diesen Monat am Kap der Guten Hoffnung.
Diesmal aber nicht mit einem Leihwagen sondern mit unserer Relax.
Um 10.52 Uhr haben wir das Kap der Guten Hoffnung umrundet, ein weiterer Meilenstein unserer Reise!
Wir sind um 8.15 Uhr aus Simons Town ausgelaufen und haben die Windstille ( < 5knoten) genutzt aus der sonst doch sehr Wind-verwöhnten False Bay rauszukommen.
Unterwegs haben wir jede Menge an der Oberfläche dösende Robben gesehen und auch einige Pinguine.
Gegen 16.00 Uhr waren wir dann quer ab von Kapstadt und hatten noch einmal ein wunderschönen Blick auf den Tafelberg und Kapstadt.
Kurze Zeit später haben wir das Vorsegel (unser gutes, altes, passendes!) gesetzt und schieben mit der Maschine mit. Wir schleichen mit 4 Knoten durch die Nacht weil wir nicht im Dunklen in Saldanha ankommen wollen.

Weitere Überraschungen in Südafrika

19 April 2018 | Kap der Guten Hoffnung
Ralph
Bild zeigt uns auf der Aussichtsplattform Kap der Guten Hoffnung bei wenig Wind.

Es war an der Zeit, dass der Unterwasseranstrich unserer RELAX erneuert werden musste. Also raus aus dem Wasser und ans Land gebracht.
Bei Erteilung des Arbeitsauftrages gab es eine böse Überraschung. Hier kostet der Liter Unterwasseranstrich (Anti fouling) 51,- Euro!! Der Liter! Wir brauchen 20 Liter. Macht mal schlappe 1000,- Euro! Und Dafür gibt es hier auch nur eine Farbe: Schwarz, sonst hatten wir immer Blau. Bei vorhergehenden Unterwasseranstrichen hatten wir weit weniger, meist fast nur die Hälfte bezahlt
Eine weitere Überraschung; Der Segelmacher kam nun zum 3. mal mit unserem neuen Vorsegel. Wieder passte es nicht. Schluss mit Lustig, wir fahren nach Kapstadt zum Segelmacher. Dort lassen wir unser altes Vorsegel direkt auf das neue Vorsegel legen. Und siehe da, alle Umstehenden bekommen große Augen. Nun erkennt man den Unterschied. Einen angebotenen Preisnachlass lehnen wir ab. Qualität ist wichtiger als ein paar Euro in der Tasche.
Wir verlangen den Besitzer zu sprechen. Dieser kommt, schaut der Tatsache ins Auge und bietet nach kurzem Gespräch an, ein neues Segel zu erstellen.
Das dauert natürlich Minimum 5 Tage. So lange können wir nicht warten. Die Wetterlage am Kap der Guten Hoffnung bestimmt, dass wir hier weg müssen, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Konsequenz, wir wollen das alte Segel repariert haben, um bei nächster Gelegenheit das Kap Richtung Norden zu umrunden. Dann wollen wir weiter nach Norden segeln und nicht unseren Diesel jetzt schon zu verbraten.
Auch hier stimmt der Firmenbesitzer zu. Man bringt uns das alte Segel hier her. Dann werden wir um das Kap der Guten Hoffnung ca. 200 Km nach Norden zu einem kleinen Hafen segeln
Dorthin wird das neue, hoffentlich passende Segel, transportiert werden. Wir müssen endlich los Richtung Karibik. Die Tiefdruckgebiete wandern der Jahreszeit gemäß nach Norden und bringen somit im Bereich Südafrika/Namibia manchmal für längere Zeit Nordwinde. Wir brauchen SÜDLICHE Winde. Heute hat es seit Wochen das erste mal stark geregnet. Begleitet von nördlichem Wind!
Nach dem Besuch des Segelmachers sind wir mit der Seilbahn auf den Tafelberg gefahren. Ein phantastisches Erlebnis! Das verbesserte unsere Stimmung um einiges und übertraf sogar unseren Besuch am Kap der Guten Hoffnung. Vom Gipfel am Kap der Guten Hoffnung konnten wir die vor uns liegende Strecke aus der Vogelperspektive in Augenschein nehmen. Markanteste Wahrnehmung: Viele Riffe!

Südafrika ist immer für Überraschungen gut

08 April 2018 | Simons Town/ Kapstadt
Ralph


Nach der Landung in Kapstadt ging es mit dem Taxi zur Marina. Von außen sah unsere RELAX ganz gut aus. Im Salon sah das dann anders aus. Mein Blick auf die Bordspannung lies erkennen, alles dunkel keine Anzeige. Mit böser Vorahnung maß ich dann mit dem Spannungsprüfer die Batterien.
Oh jeh, 2,8 Volt! Das bedeutet mit 99,9 % Sicherheit, dass die Batterien hinüber sind. Kurz das Batteriewasser gecheckt, alle ziemlich trocken. 100% Batterieverlust. Das heißt, dass alle 12 Voltsysteme wie Wasserpumpe, Lichter, Toiletten, Kühlschrank und Herd nicht zur Verfügung stehen.
Schneller Anruf beim Marina Elektriker und dieser bringt uns netterweise eine kleinere 12 Volt Batterie. Die würde natürlich nicht lange halten. So schließen wir die 220 Volt von der Steganlage an und können damit das Batterie Ladegerät betreiben und somit die Spannung der kleinen Batterie aufrecht erhalten. Sowie die 12 Volt angeschlossen waren, sprang eine Lenzpumpe an und ging nicht mehr aus, bis wir die Sicherung zogen. Augenscheinlich hat der Kurzschluss der Lenzpumpe die Batterien leer gesaugt.
Also, Bestellung von 6 neuen Trojan Batterien, schlappe 1200,- Euro.Der Elektriker schloss auch neue Digitalanzeigen für das 12 Volt System an. Die hatten auch den Geist aufgegeben.
Den neuen Kompressor, welchen Carmen aus USA (in Südafrika nicht erhältlich!) nach Deutschland mitgebracht hatte, bauten wir selbst ein. Der Kompressor, nach Hersteller kein „dangerous good,“ war unbeanstandet nach Frankfurt gekommen, ohne Probleme. Beim Weiterflug nach Kapstadt wurde es nun bei der Security beim Durchleuchten des Handgepäcks interessant. Der Kompressor sorgte für Aufregung. Schlagartig standen 3 Polizisten mit Gewehren um uns herum. Erklärung was das sei! Unsere Beteuerung, ein KOMPRESSOR fand augenscheinlich keine Glaubwürdigkeit. Auch der Hinweis dass die amerikanische Security nichts beanstandet hatte, bzw. die Security beim ersten innerdeutschen Flug keinen Einwand hatte, verhallte ungehört. Nachdem wir 2 Polizisten die gleiche Aussage gaben, erkannten sie endlich, dass nur ihr Vorgesetzter die Entscheidung treffen könnte. Gute Idee! Dann kam ein weiblicher Oberkommissar und wir
erzählten zum xten Mal die Geschichte. Für die anderen Passagiere war das sehr interessant. Jetzt von 4 Polizisten und 2 Mann der Security, in der Mitte unsere Tasche mit dem hoch verdächtigen Gegenstand.
Wir zeigten der Oberkommissarin die Unbedenklichkeits-Bescheinigung des Herstellers. Die hatte ich vorsorglich besorgt. Die war natürlich in Englisch!
Nach langer Diskussion durften wir durch die Security. Den jungen Polizisten, welche die ganze Zeit ihren Finger dicht am Abzug des Gewehres hatten, war die Enttäuschung anzusehen, dass sie nicht in Aktion treten konnten.
Naja, und diesen Gegenstand haben wir dann in unserer RELAX eingebaut. Nun läuft der Kühlschrank wieder einwandfrei!

Weitere Überraschung in der Marina, das Wasser wurde noch mehr rationiert. Waschen des Bootes verboten.
Nachdem die elektrischen Probleme gelöst waren, erschien am nächsten Tag der Segelmacher mit unserem neuen Vorsegel und neuem Spinnaker. Da es stark windete konnten wir nur das Vorsegel halbwegs hissen. Aber bereits hier zeigte sich, das die Passform nicht in Ordnung war.
Den Spinnaker zu überprüfen ging schon gar nicht bei dem starken Wind. Der Segelmacher meinte, das mit dem Vorsegel sei nur ein kleines Problem und entschwand.
Am nächsten Tag Windstille, das Vorsegel wird richtig gesetzt. Mit Ärger erkennen wir, dass hier kein kleines Problem vorliegt. Irgendwie hat der Segelmacher seine eigene Innovation angebracht, anstatt einfach unser altes Segel als Vorlage zu nehmen! Ein absolutes NO GO!
Der neue Spinnaker kam als nächstes ran, es ist ein sogenannter „Asymmetrical“ den man einrollen kann. Schon beim Anschlagen bekamen Carmen und ich große Augen. Irgendwie stimmt da auch was nicht! Wir versuchen es trotzdem und müssen erkennen, dass die Segelmacher das Konzept der FACNOR Rollanlage nicht erkannt haben. Noch schlimmer als beim Vorsegel! NO GO!
Wir sind stinksauer, waren die Segel nicht gerade ein Schnäppchen.
Viel schlimmer aber, jetzt kommt unser Zeitplan durcheinander, denn eigentlich wollten wir am Ende der Woche los. So schnell werden die neuen Segel nicht fertig. Zudem kommt es garantiert erst mal zu Diskussionen.
Die Woche wird interessant.

Winter in DE mit Klinikaufenthalt

16 February 2018 | Berlin
Ralph
Bild oben zeigt RELAX bereits stark gerefft beim Verlassen des Hafens von Durban

Nach meiner Achillessehnen Operation letzten Sommer war die Reha Phase nur auf das absolute Minimum beschränkt, da wir unser Schiff von Mauritius vor Beginn der Hurrikan Saison nach Südafrika bringen mussten. Die Folge war, die Unterschenkelmuskulatur war relativ schwach aufgebaut.
Wir hatten ja einige heftige Seetage (Wetter), die immer einen stabilen Stand und komplexe Bewegungen an Deck erforderten. So begann mein Knie zu schmerzen und schwoll stark an. Die letzten drei Wochen hatte ich Schwierigkeiten normal zu laufen.
Es fiel der Seglergemeinschaft auf, dass ich im Hafen nicht an Land ging. Carmen musste alles erledigen. Unsere Mitsegler von der Yacht "GEMSBOCK" (Franzosen) überbrachten mir zwei Gehhilfen, die sie an Bord hatten. Die konnte ich gut gebrauchen und konnte so auch besser an Deck und Land laufen.
Da ich meinen Körper ganz gut kenne , war mir klar, dass da irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Aus diesem Grund beschlossen wir Relax zwischen zu parken und nach Deutschland zu fliegen.
Bereits in Südafrika durchforstete ich das Internet nach guten Fachärzten in unserer Region. Nachdem ich fündig geworden war, vereinbarte ich bereits in Südafrika einen Termin direkt nach unserer Ankunft. Untersuchung des Knies, gefolgt von MRT. Das Ergebnis war (nicht so überraschend) ziemlich niederschmetternd. Als mir der Professor den Befund vorlas, fragte ich ihn, ob er mich auf den Arm nehmen wollte (Mein Wortlaut: Verarschen Sie mich?!) Die Einzelheiten waren echt nicht ermutigend.
Nun werde ich bereits ‪am kommenden Montag‬ operiert.(Arthroskopie). Damit sind dann beide Knie arthroskopiert.
Ich bin dann wieder mal für ein paar Wochen außer Gefecht gesetzt. So kann ich dann aber unsere Atlantiküberquerung in Ruhe planen. Unser geplanter Stopp in St. Helena ist bürokratisch problemlos. Anders der Stopp in Ascension. Da muss ein VISA mit einigen Auflagen beantragt weiden, z.B Nachweis, dass man eine Versicherung hat, welche Rückflüge von Ascension nach Hause gewährleistet.
Ein weiterer Stopp auf der brasilianischen Inselgruppe Fernando de Noronha ist nicht sicher. Dort verlangt man pro Tag vor Anker um die 140,- Euro.
Das Festland von Brasilien werden wir wahrscheinlich nicht besuchen. Zuviele Überfälle auf Segler an Land und auf dem Boot. Im Moment ist geplant,dann lieber in Surinam zu stoppen.
Unsere Freunde vom Katamaran MANGO wollen sogar direkt von Südafrika nach Trinidad segeln, um all diesen Querelen aus dem Weg zu gehen. Das wären dann 5500 Seemeilen nonstop. Das wäre uns zuviel!
Unser Etappenziel ist z.Zt. Trinidad. Bevor es aber wieder losgeht, müssen wir in Kapstadt ein neues Vorsegel, einen neuen Spinnaker, neuer Kunststoffschutz (enclosures) für das Cockpit und Rumpfreinigung absolvieren.
Soweit der Blick in die nähere Zukunft. Aber erstmal meine Knie-Operation über die Bühne bringen......

Vessel Name: RELAX
Vessel Make/Model: Catamaran MANTA 42
Hailing Port: Hamburg
Crew: Ralph & Carmen
About:
Skipper/Captain Ralph: Beruflicher Werdegang, Jahrgang 1948. Nach Schulabschluss Eintritt in die Luftwaffe mit Aufnahme der fliegerischen Ausbildung. [...]
Extra: Der Skipper trat im August 2008 in den endg�ltigen Ruhestand. Dann ging es los Richtung Westen.
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