Danina's Blog

return trip across the Atlantic Ocean (2013-2015), 3 season's cruise round Bisquay (2015 - 2018), 3 season's cruise in Galicia (2018 - 2021)

25 August 2021 | Ploumanac’h
17 August 2021 | Isle d'Ouessant
23 July 2021 | Bretagne, Marina du Chateau
17 July 2021 | Vilagarcia
21 July 2020 | Ankerbucht östl. der Illa da Toxa (Ria de Arousa)
19 July 2020 | Esteiro (Ria de Muros)
18 July 2020 | Bucht an der Mündung des Rio Tambre (am Ende der Ria de Muros)
17 July 2020 | Bucht an der Mündung des Rio Tambre (am Ende der Ria de Muros)
14 July 2020 | Cabo de Cruz (Ria de Arousa)
13 July 2020 | Combarro (Ria de Pontevedra)
12 July 2020 | Cies (Südl. Ankerbucht)
11 July 2020 | Bouzas, Lyceo Maritimo (Vigo)
10 July 2020 | noch nicht in Vigo
04 October 2018 | Vigo
03 October 2018 | 15NE vor A Corunia
03 October 2018 | 50NE vor Capo Ortegal
03 October 2018
02 October 2018 | 100NE Capo Ortegal

L’écosse, tu dois attendre!

25 August 2021 | Ploumanac’h
Stanzi | manchmal sonnig
Seit Sonntag erforschen Michael und ich die Côte des Bruyères und die Côte de Granit Rose, anfangs für einen Tag mit dem Auto und dann mit der Danina.
Am Samstag, den 21. August verliess uns Michi in Morlaix. Die Fahrt bis dahin war geprägt von Gezeiten und gutem Wind, zuletzt am 19. August, wo wir unter Genacker zur Isle de Baz flitzten, was wirklich ein toller Tagestörn (kommend von l'Aber Wrac'h) war. Von Baz motorten wir pünktlich zu einer Schleusenöffnung bis nach Morlaix, wo uns direkt an der Schleuse François, der Hafenmeister mit "Ich habe ein riesiges Paket von UPS für Euch!" (auf Französisch natürlich) begrüsste. Das war die Winterpersenning von Danina, die Alberto bereits geschickt hatte.

Doch zurück zu Heute. Seit gestern Abend liegen wir in Ploumanac'h, einem Hafenbecken des Flusses Traouïero mitten in der Côte de Granit Rose. Wir kamen von einem Flussankerplatz in der Léguer, dem Fluss, der durch Lannion fliesst. Dort war es mal wieder spannend, ob die Wassertiefe ausreichend sein würde, doch irgendwann wollten auch unsere Gewissen nicht mehr zwischen "reicht und reicht nicht" hin- und herfeilschen, und deswegen assen wir gemütlich abend und lauschten dann den Käuzchen und anderen nachtaktiven Vögeln bei ihren Rufen. Ansonsten Stille - Erholung pur.
Gestern brachen wir um etwa 11.30h vormittags auf, früh genug um gerade noch die notwendige Wassertiefe des ablaufenden Wassers zum Verlassen des Flusses zu haben und hoffentlich spät genug für das auflaufende Wasser im Hafen von Ploumanac'h. Die Strecke sollte nur 14sm sein, aber es kam anders. Es war starker Wind aus NO angesagt, und wir vermuteten, dass wir gegen Wind und Welle kreuzen müssten, also sowieso länger brauchen würden, aber dennoch eventuell etwas zu früh sein, um über die Barre ins Hafenbecken gelangen zu können. Davor gibt es aber Wartemoorings, an denen man sich festmachen und warten kann, bis die notwenige Wassertiefe bzw. eigentlich ja -höhe aufgelaufen ist. So der Plan. Wir verlassen jedenfalls den Léguer und hissen die Segel (Gross im 2. Reff). Es ging flott dahin, Wind aus 50 AWA. Dann rum um die Grand Île nach Ost und anluven. Das ging auch flott, denn es war (noch) kaum Welle, weil wir Wind und Strom aus der gleichen Richtung gegen uns hatten. Angenehmes Segeln...Nur, bei der Wende vor den Sept Îles mussten wir leider feststellen, dass der Strom so stark war (2,5 kn), dass wir keine Meile vorwärts kamen. Wir segelten einfach wieder fast die gleiche Strecke zurück. Ausserdem kamen wir plötzlich in völlig merkwürdige Wellen südwestlich der Sept Îles rein, weswegen wir den Motor anmachten und die Genua bargen. Die Bewegungen der Danina wurden nicht angenehmer und wir hatten noch eine gute Stunde vor uns, bis wir dachten, wir könnten in die Flusseinfahrt des Traouïero. Der Wind war etwa 6-8 Beaufort (wie schauten nicht mehr drauf, nur noch auf die Wassertiefe) immer noch aus NO und mittlerweile der Strom wieder mit uns. Mit 4,5kn drückte uns das Meer in die schmale Mündung. Als Steuerfrau war ich mit den Nerven schon fast am Ende: Überall rosa Granitfelsen, keine ordentlich Betonnung, und dann noch mitten in der Einfahrt 3 Taucher, die da herumplanschten, und die man nur an ihren knallroten Bojen erkennen konnte. Wir dachten zunächst, es seien nur irgendwelche Fischerbojen. Dann ruhiges Wasser, aber immer noch 4,5kn Fahrt. Es wurde seichter. Bei 0,8m Wasser unter dem Kiel, verlor Michael die Nerven (Ich schon längst) und entschied, zu wenden. Der Rückwärtsgang kam kaum gegen die starke Strömung an und die Danina fing an, sich dem Radeffekt zu ergeben und sich langsam gegen den Uhrzeigersinn zu drehen anstaztt rückwärts zu fahren. Ich winselte, Michael übernahm das Steuer und ich drückte im Dauerstress zitternd das Bugstrahlruder. "Nur raus!", dachten wir, "raus auf's offene Meer mit ausreichend Wassertiefe und keinen Felsen..."
Fazit, Wir waren einfach zu früh dran, es war noch nicht genug Wasser in der Mündung, um über die Schwelle am Hafenbecken zu kommen. Als wir wieder draussen waren, rief Michael beim Hafenbüro an, und die meinten, wir sollten noch 2 Stunden warten, bis wir reinkämen. Diese 2 Stunden waren nicht schön, denn der Strom mit bis zu 3kn zwischen den Sept Îles und dem Festland ist beachtlich (und bekannt, wie wir später im Compiler lasen), und dagegen zu motoren bei Böen bis zu 8bft ist nicht witzig. Michael wollte beidrehen und die Genua dafür hissen. Ich wollte nichts mehr und deswegen drehten wir bei. Die Danina rollte unangenehm und trieb etwa 45 Minuten langsam auf die felsige Küste zu. Wir beendeten wieder das Manöver und motorten mehr schlecht als recht vor der Mündung hin und her, bis wir uns um 18.10h trauten, nochmal in den Fluss zu fahren. Immer noch, musste man höllisch aufpassen, weil der Strom einen in die Mündung drückte und wir mit über 4 Knoten zwischen den Felsen durch wollten. Immerhin waren die Taucher weg und der Fluss wesentlich breiter (und das Wasser tiefer), doch dann kam plötzlich so eine besch.... Tagesausflüglerfähre, die gleichzeitig mit uns in den Hafen wollte, also ich nochmal ne Schlaufe gedreht, um dann endlich in ruhigen, unwelligen Bedingungen zwischen den Felsen zu manövrieren. Es ging alles gut, bis kurz vor der Schwelle (die in 1,6m Wassertiefe unter unserem Kiel war), denn da entschied sich diese besch.... Tageausflüglerfähre wieder aus den Hafenbecken herauszufahren - das war nur eine Stippvisite. Nein, und der Kapitänsdepp wich nicht aus (Wohin auch???), er reduzierte auch nicht seine Fahrt..... Wir fuhren tatsächlich so nah aneinander vorbei, dass ich ausgestreckt die Fähre mit der Hand hätte berühren können. Aber, wenn man mit den Nerven schon am Ende ist, dann stört einen sowas auch nicht mehr. Gern hätte ich dem Kapitän nen Vogel gezeigt, aber ich sah das Hafenbecken und wusste, in 10min spätestens ist Alles vorbei.
Und so war es. Nach etwa einer halben Stunde lagen wir fest vertäut zwischen zwei Moorings, in einer "Parklücke" zwischen zwei Seglern und waren nur erleichtert, dass wir den Tag ohne grösseres Malheur überstanden haben. Wir gluckerten einen kleinen Campari, spülten noch ein bisschen das Salzwasser von der Sprayhood und den Luken und machten uns dann (mit dem Dinghy) auf, ein Restaurant für's Abendessen zu finden. In Ploumanac'h waren die Restaurants leider "complet" und deswegen gingen wir "rüber" nach Perros-Guirec, wo wir in einem Restaurant direkt am Strand nach etwa 30 Minute Wartezeit einen Tisch bekamen. Wir wurden mit dem schönsten Sonnenuntergang auf der am schönsten gelegenen Restaurantterrasse am schönsten Strand an der schönsten Küste in der schönsten Gegend belohnt. Es gab für Michael eine sehr schöne Seezunge und ich bekam nicht minder schöne Moules Frites au Chorizo.
Schottland, Du musst warten!

Die Rollmöpse von Ouessant

17 August 2021 | Isle d'Ouessant
Stanzi | bewölkt, bißchen Sonne
Die Abfahrt aus Brest war lässig erst nach 10h vormittags, und wir hatten einen gemütlichen Törn bis ans Ende der Rade. Michi steuerte, ich zippte an den Schoten und Michael kümmerte sich um die undichte Dorade am Bug. Dann war die Rade zu Ende, und die Gemütlichkeit auch. Obwohl wir viele Seemannslieder laut aus der Boom-Box dröhnen liessen, verlor ich mein Wohlbefinden in den undefinierbaren Wellenformationen aus Altwelle, Gegenstrom und böigem Wind, der dann auch noch einschlief. Ich schlich mal wieder unter Deck und litt. Die Michaels mussten sich ziemlich konzentrieren, denn die Wellen erreichten 3-4 m und überall spritzte Wasser. Dabei schlief der Wind auf 6kn ein und die Danina nickte bockig durchs Wasser. Motor an. Ich litt noch mehr. Irgendwann um 17h schlich Michael bei mir vorbei und meinte "Wir haben es in etwa einer Stunde geschafft!" Ich versuchte, zu entspannen, aber dann mussten wir vom NW auf NE in die Bucht bei Ouessant. Da wurde es dann richtig scheusslich. Das Daninchen hoppelte stampfend durch den Strömungsengpass, und ich dachte ich sterbe. Wenn man verkrampft auf der Salonbank auf der Seite liegt, bei jeder Seitenbewegung der Danina nach vorne und hinten rollt, und dann noch gelegentlich beim Stampfen in den Wellen abhebt - Leute, das ist kein Spass. Aus der einen Stunde sind leider fast zwei geworden, bis die Beiden an der Boje fest gemacht haben. Gleich wurde noch das Dinghi aufgeblasen und gegen 19h sind wir an Land getuckert.
Es gibt hier wesentlich mehr Infrastruktur als wir dachten: Autos fahren rum, Urlauber radeln, ein paar Kneipen und Restaurants gibts, eine Kirche und ein paar Geschäfte. Wir haben uns in einem Lädle inseleigene Erdbeeren fürs Müsli am nächsten Morgen gekauft (die sehrsehrsehr gut waren, wie Walderdbeeren), und haben ein Sundowner-Bier mit Aussicht auf das Meer genossen. Langsam ging's mir auch besser. Zum Abendessen fanden wir eine Kneipe, in der ich (endlich) Moules Frites bekam, und die beiden Michaels Garnelen, Langoustines, Conquilles St. Jacques, usw.usw - das Üblich halt.
Im Dunkeln sind wir zurück zur schaukelnden Danina, und seitdem rollen wir von links nach rechts, von rechts nach links, im stetem Gerolle bis sie sich verollt hat, abrupt aufhört, um dann wieder langsam loszurollen. JEDER Segler, der in Strömung ankert oder an einer Boje hängt, kennt's: Es ist supernervig, aber man kommt dem nicht aus. Die ganze Nacht, der nächste Morgen, und die Gangart wird lustig: schnelle Schritte solange es geht, innehalten, Gleichgewicht wieder finden, und weiter. Elegant sieht es nicht aus, aber um so lustiger.
Jetzt trinken wieder noch ein Ründchen Tee und dann wollten wir, Rollmöpse, uns ans Land aufmachen, um Ouessant per Rad zu erkunden.

Ata logo, Galicia - Demat di, Breizh

23 July 2021 | Bretagne, Marina du Chateau
Stanzi
Am 21. Juli gegen 10h sind wir im Stadthafen von Brest (Marina du Chateau) angekommen und wurden prompt gebeten uns ein paar "minute patienter", der Marinero würde gleich kommen und uns einweisen. "Verflixt, die Croissants schmecken hier einfach zu gut, sonst würde sich der Typ eher hierher bewegen !"dachte ich mir, und liess Danina langsam im Hafenbecken kreisen. Der Typ liess sich echt noch mindestens 10 Minuten Zeit und wir besichtigten inzwischen zwei unglaublich edle alte Holzregattajachten und einen riesigen Renn-Tri, die alle am Besuchersteg festmachten. Edle Boote!
Etwa eine halbe Stunde später haben wir in einer Box (F16, Haha :-D ) neben Uwe aus Köln, der uns auch gleich sehr nett half, festgemacht. Dann begann sofort das Unternehmen Michi: Danina von allen Salzkrüstchen befreien und Schoten in Süsswasser baden. Michi bewundert uns für diesen Ankommaktionismus immer wieder gerne :-D
So cirka um 13h sassen wir frisch geduscht und in sauberen Zwirn in einem Restaurant am Quai und b(g)eg(n)ossen unsere geglückte Überfahrt mit Champagner und Austern. Die Unwirklichkeit des Moments wurde uns da voll bewusst: Noch vor etwa 20 Stunden sassen wir an Bord, Land war noch nicht in Sicht, der Wind definitiv zu schwach und blöd (direkt von vorne), um segeln zu können, und um uns herum immer wieder auftauchende Delfine. DAs lag vermutlich an der plötzlich abnehmenden Wassertiefe von mehreren 1000 Metern auf rund 150 Meter. Die Delfinanimation dauerte bis in die Nacht hinein. Immer wieder kam eine Gruppe Delfine (bis zu 10-15 Stück) bei Danina vorbei, schwimmte mit und unter ihr bis zu 20 Minuten lang. Dabei waren grosse Delfine, aber auch eine viel kleinere Rasse. Zum ersten Mal hörten wir sie auch richtig quietschen, bevor sie wieder abtauchten. Zu diesem Spass sahen wir in der Ferne auch immer wieder Tiere, die Parabeln aus dem Wasser sprangen, als würden sie unsere Ankunft in der Bretagne feiern. Das war schon sehr herzerwärmend.
In der Nacht versuchten wir abwechselnd auf Wache zu gehen, um die immer mehr befahrene Route besser im Auge zu haben. Wir nahmen es allerdings sehr entspannt.
Nun liegt Danina für 10 Tage auf Platz F16 und wartet auf Michael, der in spätesten einer Woche wieder bei ihr sein will. Ich werde mitte August dazukommen und dann beginnt der Bretagneteil unserer Segelsaison 2021.

Stille, stille, still, wei-eil's Windlei-in schlafe-en will...

20 July 2021 | Biscaya
Constanze
Seit 8h vormittags sind die Segel wieder voll gesetzt und der Motor aus. Michael hat
wieder Alles alleine gemacht und ich mich auf der Bakcbord-Salonbank noch einmal
umgedreht und weitergeschlummert. Es wurde endlich still an Bord und die Danina
schaukelte nun mit 4-5kn fast hoch am Wind (13-15kn aus NE) Richtung Brest. Wir
haben uns jetzt wegen logistischer Erwägungen entschieden, nach Brest und nicht bis
nach Morlaix zu segeln. Die ETA für Morlaix wäre Donnerstag Mittag gewesen, und am
Freitagfrüh wollen wir bereits den Zug nach Deutschland nehmen. Nach Brest hingegen
erwischen wir auflaufendes Wasser morgen Früh um ca. 5h und hoffen, uns in die Rade
de Brest quasi reinschwappen lassen zu können. Dann haben wir noch eineinhalb Tage,
um die Danina parkklar zu machen und vielleicht ein bisschen Landlogistik (Wäsche
waschen etc.) zu erledigen.
Jetzt gerade (14:45h) sitzen wir beide im Windschatten der Sprayhood im Cockpick mit
einer Tasse "cafe con leche" - nix, jetzt isses "café au lait" -, die Sonne knallt aufs Boot
und wir hoffen, dass uns der Wind nicht demnächst einschläft, so wie vorhergesagt.
Momentan sind�'s 8-9kn und ein freundlicher �"mit-uns-Strom�" schiebt uns mit 0,5kn und
4,3kn SOG (speed over ground) durch die flache See richtung Brest.

Blau, blau, blau glänzt der Ozean...

19 July 2021
Constanze
Seit etwa 11h Vormittag brummelt unser Diesel mit 1500 Umdrehungen auf 30 Grad
Richtung Brest. Gerade haben wir die spanisch - französische Grenze überfahren und
haben damit die Hälfte der Biskaya geschafft. Es knallt die Sonne, kein Wölkchen am
Himmel und der Wind leider beständig unter 9 kn aus der völlig verkehrten Richtung,
nämlich von vorne. Wir könnten zwar kreuzen, aber wer will das schon, wenn man noch
ca. 270 Seemeilen vor sich hat. Ausserdem ist die Motorerei erträglich, da es kaum
Welle (< 1m) gibt. Ein zartes Geruckel während wir mit 5,4 kn dahinschippern.
Gestern sah es komplett anders aus: Die Bewölkung wollte den ganzen Tag nicht
verschwinden, es gab blöde, kappelige Wellen (alte aus Ost und neue aus West) und
der Wind war achterlich aus West, jedoch zu wenig, um die Danina aus ihrem trägen
Stampfrhythmus rauszubuxieren. Also motorten bis etwa 21h mit einem zarten
Dieseldüftlein im Cockpit, was mich den ganzen Tag in die Waagrechte in den Salon
verbannte. Mir war elend. Ab 21h hisste der Michael die Segel und machte den Motor
aus. Die Danina glitt dann mit 4-5kn bei 12kn Halbwind aus Ost 12 Stunden lang durch
die Nacht. Mir ging es sofort besser, schlürfte noch ein bisschen Hühnersuppe und
schlief gemütlich und beruhigt ein. Seit heute morgen geht es mir wieder gut.
Ich bin echt froh, dass der Michael die Danina in solchen Situationen einhand managen
kann. Segel rauf, Segel runter, Windfahne rein, Windfahne raus, Autopilot ein, wieder
aus, Positionsberichte verschicken, usw, usw., während ich ein Totalausfall bin. Das zahl
ich ihm dann gerne heim mit schmackhaften Produkten aus der Kombüse :-) Heute
gab�'s zum Frühstück einen Rest Aprikosentarte, spätvormittags ein Hühnersüppchen (die
wirkt Wunder an Bord), und vorhin vietnamesische Sommerrollen.
Die Spätnachmittagssonne knallt uns ins Cockpit und wir segeln glücklich über die
umkomplizierte Fahrt in die zweite Hälfte unserer Überquerung.

Leinen los

17 July 2021 | Vilagarcia
Michael
Nach langer Zeit geht es heute wieder los auf Langfahrt: von Vilagarcia in der Ria Arousa auf in die Bretagne - vielleicht bis Brest, oder bis Roskoff oder gleich ganz bis Morlaix. Die Wettervorhersage is in sofern günstig, als dass wir keine Starkwinde erwarten, aber vielleicht viel Motoren bei leichtem Wind von gegen an. Heute früh haben wir Eve & Claus verabschiedet - das Taxi ging schon um 7:00 zum Airport Vigo, und wir haben den Tag lässig damit verbracht alles für die Abfahrt vorzubereiten: an Deck wie auch in der Kombüse. Constanze hat Hühnersuppe für die kalten Nächte vorgekocht. Zur Zeit ist es allerdings von 30 Grad und windstill: wir werden um ca. 18:00 die 20 Seemeilen aus der Ria rausmotoren & dann mal sehen, was uns auf dem Atlantik erwarten. Die Anspannung ist vorhanden, doch die Stunden der Vorbereitung verlaufen recht gemütlich. Gleich ein letztes Mal noch richtig duschen, und dann Leinen los.
Vessel Name: Danina
Vessel Make/Model: HR 36
Hailing Port: Hamburg, Germany
Crew: Michael, Constanze, Michi
About: Asterix & Obelix, Gutemine
Danina's Photos - Azoren
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Horta Marina
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