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CUBA und der Kommunismus

20 May 2010 | Santigo de Cuba
Naima
Wir sind jetzt in Cuba, aber nicht auf unserer Libellule, die wir in Puerto de Vita gelassen haben, sondern in Santiago de Cuba, weil wir den Sueden von Cuba mit dem Auto besuchen wollten. Mit dem Boot waere es zu kompliziert gewesen wegen der Buerokratie - wir haben schon so einen ganzen Tag gebraucht, um in Puerto de Vita einzuchecken, inklusive ca 8 verschiedenen Officiales und einem stinkigen Hund, die alle unser Boot kontrolliert haben. Und eigentlich planten wir 10 Tage zu reisen, aber weil das Essen hier so schlecht ist, gehen wir morgen (nach 6 Tagen) schon wieder auf die Libellule zurueck. Also, zu Cuba:

In Cuba gibt es etwa 11,3 Millionen Einwohner, davon etwa 65% Weisse, 24% Mischlinge, 10% Schwarze und 1% Chinesen. Cuba ist 110,860 Quadratkilometer gross und die Hauptstadt heisst Havana. Und jetzt kommt ein bisschen Geschichte:

Cuba wurde im Jahr 1902 unabhaenging von Spanien und den USA. In den 40er und 50er Jahren war Batista der Praesident von Cuba. Er war ein Diktator und gemein zu den Leuten, denen es sehr schlecht ging. Die meisten waren ganz arm. Doch ein gewisser Fidel Castro wollte eine kommunistische Revolution organisieren. Er suchte alle Armen auf, die gegen Batista waren und seine revolutionaeren Ideen gut fanden. Und dann, im Jahr 1959, begann die Revolution. Fidel kaempfte gegen Batista und gewann den Kampf. Dann fuehrte er den Kommunismus ein. Kommunismus ist, wenn alle gleich viel haben.

Meine Meinung zum Kommunismus:
- Das gute an Kommunismus ist, dass es keine ganz Armen und keine ganz Reichen gibt. Alle sind etwa gleich arm. Auch war die Idee gut, dass alle gleich viel besitzen, alle gleich behandelt werden und sich keiner um etwas streiten muss. Ich finde auch noch gut, dass vieles gratis ist. Dann muessen die Leute nicht auch noch Geld fuer WC Papier, Arztbesuche, Schule oder so etwas ausgeben.
- Nicht gut finde ich, dass es allen Leuten nicht besonders gut geht. Sie sind aermer als wir und manche betteln, weil sie fast nichts haben. Sie duerfen kein Haus fuer sich besitzen und alles Geld gehoert dem Staat. Die Laeden, in denen sie einkaufen duerfen, haben nichts drin und sehen sehr dreckig und traurig aus. Sie koennen sich fast nichts kaufen. Die meisten Leute in der Schweiz verdienen hundert Mal mehr als sie. Egal ob sie Aerzte oder Toilettenputzer sind, verdienen sie genau gleich viel wenig Geld. Der Staat bestimmt und kontrolliert alles. Hier gibt es keine Freiheit.
- Ich finde die Idee, dass alle gleich sind, zwar interessant, aber Fidel Castro haette damals nachdenken sollen, ob es auch spaeter fuer die Leute gut sei. Damals waren die Leute viel aermer und Kommunismus brachte ihnen vieles, aber ich sehe, dass dieses System jetzt nicht mehr so wirksam ist.

Die Reise in Cuba hat mir gezeigt, dass nicht alle so viel Glueck haben wie ich. Ich bin froh, dass
1. ich reisen kann, wohin und wie ich will,
2. ich sagen kann, was ich will, ohne Angst zu haben (die Cubaner duerfen zum Beispiel nicht einmal etwas Boeses ueber Fidel Castro sagen),
3. ich viele Buecher lesen und auf dem Internet surfen kann,
4. .... und dass ich viel, viel, viel besser Spaghettis kochen kann als die Leute hier!!!!! 

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Vessel Name: Libellule
Hailing Port: Switzerland
Crew: The Cottier family on s/v Libellule
Extra: Caribbean - Greenland/Iceland - NW Passage - South Pacific - Antarctic Peninsula - Svalbard
Libellule's Photos - Main
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