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Ecuador

07 August 2010 | Quilotoa, Ecuador
Naima
Wie ihr wisst, sind wir jetzt in Ecuador. Ecuador ist 272'0454 Quadratkilometer gross und hat 13,5 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt heisst Quito, und wir waren mehrere Tage dort. Die Hauptsprache ist Spanisch, aber ein paar Leute reden Quichua. Der hoechste Berg heisst Chimborazo und ist 6310 Meter hoch. Papi ist jetzt gerade auf ihm und klettert. Der groesste Fluss heisst Rio Guayas. Die Landschaft hier ist ganz variiert: hier gibt es Kuesten-, Berg- Steppen- Vulkan- und Regenwald- Landschaften. Der Kondor ist Ecuador's Flaggentier und lebt in den Bergen, wo es Schnee und Eis gibt. Die Berge sind auch Heimat fuer die Bergtapiere. Die Nordpudus sind eine der kleinsten Hirscharten der Welt. Hier leben auch 1500 Arten von Voegeln, davon sind 130 Arten Kolibris!

Jetzt erzaehle ich euch die Geschichte von Ecuador: Das Hauptthema sind zwar die Inkas, aber zuerst lebten hier andere Indianervoelker, wie die CaƱaris, ab etwa 2700 v. Chr. Diese hatten schon Lamas, viel Gold und bauten schoene Bruecken und kleine Strohhaueser! Dann kamen die Inkas. Das ist ein ganz grosses Indianervolk, welches von 1463 bis 1533 n. Chr. sehr stark war. Sie kamen von Peru und eroberten die ganze Anden (das groesste Gebirge in Suedamerika) - das heisst Peru, Ecuador, Bolivien, Chile und noch mehr. Ausserdem waren sie sehr klein, nicht groesser als 1 Meter 50 Zentimeter. Die Inkas sind fuer die vielen Wasserkanaele, Terassen, Tempel und Statuen bekannt. Aber am Bekanntesten ist Machu Picchu, eine Inka Stadt in Peru mit vielen uralten Tempeln und Hauesern. Die Inkas sprachen frueher Quechua, welches jetzt noch von vielen Ecuadorianern gesprochen wird. Ausserdem schrieben sie kein Alphabet, sondern verwendeten die Knotenschrift Quipu. Das geht so: erst macht man einen Knoten in ein Seil und schneidet dann den Knoten ab. Nachdem klebt man den Knoten irgendwo auf. Und jeder Knoten bedeutet irgend etwas anderes. Die Inkas hatten viele Goetter, der groesste war der Sonnengott. Damit er zufrieden war, beteten die Inkas in Tempeln und brachten ihm sogar tote Tiere, um zu zeigen, dass sie hart arbeiteten. Die Inkas waren schon sehr weit entwickelt. Doch im 16. Jahrhundert kamen dann ploetzlich die Spanier. Pizarro war ihr Fuehrer. Er und die Conquistadores (Spanier) toeteten fast alle Inkas. Die Inkas, welche ueberlebten, musssten all ihr Gold den Spaniern geben und mussten auch mit ansehen, wie Pizarro und seine Gruppe ihre schoenen Tempel zerstoerten. Dann wurde ihnen befohlen, nicht mehr an den Spnnengott zu denken sondern nur noch an den christlichen Gott zu glauben. Ausserdem wurden die restlichen Inkas zu Sklaven und mussten mit ihrem Gold christliche Kirchen bauen! Im Jahr 1830 wurde Ecuador unabhaengig von Spanien.

Ecuador ist heute ein Gemisch von Menschen: Indianer, Spanier, Schwarze. Das Bloede aber an Ecuador ist, dass es hier viele ganz arme Familien gibt. Die Kinder haben nur ganz wenig oder kein Spielzeug. Die Familien, die in den Bergen leben, haben oft kein Geld und schlechte Kleider. Dafuer haben sie aber zum Glueck Beete und Felder, wo sie vieles anpflanzen koennen. Ausserdem essen sie in Ecuador auch Hamster (Waeh!). Das finde ich ueberhaupt nicht nett, in der Schweiz werden sie ja als Haustiere gehalten. Was mir an Ecuador nicht gefallt, ist dass alle Autos und Busse extrem stinken! In Quito musste ich mir viel die Nase zuhalten. Mir gefaellt Ecuador, ich finde es super, dass es hier so viel Natur gibt. Die Leute hier sind sehr freundlich, viel freundlicher als in der Schweiz und auch viel weniger gestresst.
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Vessel Name: Libellule
Hailing Port: Switzerland
Crew: The Cottier family on s/v Libellule
Extra: Caribbean - Greenland/Iceland - NW Passage - South Pacific - Antarctic Peninsula - Svalbard
Libellule's Photos - Main
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