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The Spice of Life

06 October 2023 | Woburn Bay, Grenada
Heike Volkhart
The Spice of Life

Every time we arrive in a new country, the first thing we have to do is go through customs and immigration. Once cleared, we are allowed to fly the flag of the country. As we pulled out the flag of Grenada, we wondered what the symbol on the flag stood for. It was only a few days later, while visiting the Nutmeg Museum in Victoria, Grenada, that we learned that what we first thought was a flame was actually a nutmeg, alluding to one of the islands' major agricultural exports: the country is the second largest producer of nutmeg in the world, trailing only Indonesia. As a result, Grenada has earned the nickname "Spice Island.

Of course, we have used nutmeg in dishes before, but never thought much about where and how it is grown. Interestingly, nutmeg is not native to Grenada, but was introduced from Asia in the mid-19th century.

A nutmeg tree bears fruit when it is five to eight years old. When ripe, the fruit turns yellow and the fleshy outer shell splits in two, revealing a purplish-brown, shiny seed surrounded by a red aril. The fruits are usually allowed to split and fall to the ground before harvesting. They should be collected as soon as possible, otherwise the underside of the fruit will discolor and the risk of mold will increase. In some areas, a long pole is used to pick open pods directly from the tree. This provides a better quality harvest but can damage flowers and younger fruit.

The fruit is opened by hand and the scarlet aril (mace) surrounding the nut is removed. This is removed by cutting the attachment of the mace to the base of the nut (nutmeg) with a small pointed knife. Care must be taken not to damage the nut. The separated mace is flattened by hand and dried on mats in the sun. This takes two to four hours.

Grenadian mace is cured by storage in the dark for four months. This produces a brittle, pale yellow mace that commands a premium price and is graded by size, the larger the mace, the better the premium.

The nutmegs are dried in their shells in the sun and turned daily to prevent fermentation. The nuts are sufficiently dry when they rattle. This takes about a week. To produce shelled nutmegs, they are cracked by tapping the end of the nuts with a small wooden mallet. If the nuts are tapped on the side, the kernel may be crushed. Once dried, the nuts can be stored for a considerable period of time.

The cracked shells are delivered to workers who remove them from the shells by hand. After cracking, the nuts are sorted. Whole kernels are separated from the broken kernels.
Floating in water is used to remove unsound kernels, which are lighter than water and float to the surface. The sound kernels, which have the most oil, are air-dried for 6-8 weeks and sorted by quality and size. Good quality whole kernels are separated from the lower quality and broken kernels. Sorting is done with sieves of different mesh sizes. The graded kernels are then bagged and labeled.

The pods can be used for organic mulch, and mace is used as a condiment in local cuisine, to preserve salami, sausage and corned beef, and in cosmetics such as lipstick and perfume.
Heavy nutmegs are those used to make cakes, eggnog, rum punches and ice cream. The light ones are used for cosmetics and nutmeg oil.

The museum was small but cute and very educational. Each step of the process, from harvesting to shipping the nuts, was very well explained and visualized. It highlights the social and economic value of nutmeg in Grenada and of course offers a wide variety of nutmeg products for purchase.
Definitely worth a visit and a fun experience!!!!



Before coming to Grenada, the use of nutmeg was limited to a few dishes. That has changed. We now enjoy the warm spice with a slightly nutty, sweet, woody flavor in drinks like rum punch and coffee, on pancakes, and more liberally in all sorts of vegetable dishes. And should we run out of nutmeg, a quick trip to the spice market in St. George's will continue to spice up our lives!


Die Würze des Lebens

Jedes Mal, wenn wir in einem neuen Land ankommen, müssen wir als Erstes den Zoll und die Einwanderungsbehörde passieren. Nach der Abfertigung dürfen wir die Landesflagge hissen. Als wir die Fahne von Grenada herausholten, fragten wir uns, wofür das Symbol auf der Flagge stand. Erst ein paar Tage später, beim Besuch des Muskatnussmuseums in Victoria, Grenada, haben wir erfahren, dass das, was wir zunächst für eine Flamme hielten, in Wirklichkeit eine Muskatnuss war, eine Anspielung auf eines der wichtigsten landwirtschaftlichen Exportgüter der Insel. Grenada ist nach Indonesien der zweitgrößte Muskatnussproduzent der Welt. Infolgedessen hat sich Grenada den Spitznamen "Gewürzinsel" wahrlich verdient.

Natürlich haben wir Muskatnuss schon früher in Gerichten verwendet, aber wir haben uns nie Gedanken darüber gemacht, wo und wie sie angebaut wird. Interessanterweise ist die Muskatnuss auf Grenada nicht heimisch, sondern wurde Mitte des 19. Jahrhunderts aus Asien eingeführt.

Ein Muskatnussbaum trägt Früchte, wenn er fünf bis acht Jahre alt ist. Wenn die Früchte reif sind, färben sie sich gelb, und die fleischige äußere Schale spaltet sich in zwei Hälften, wobei ein violett-brauner, glänzender Samen zum Vorschein kommt, der von einem roten Kern umgeben ist. Vor der Ernte lässt man die Früchte in der Regel aufbrechen und auf den Boden fallen. Sie sollten so bald wie möglich aufgehoben werden, da sich sonst die Unterseite der Frucht verfärbt und die Gefahr von Schimmelpilzbefall steigt. In einigen Gebieten werden die offenen Schoten mit einer langen Stange direkt vom Baum gepflückt. Dies führt zu einer besseren Erntequalität, kann aber Blüten und jüngere Früchte beschädigen.

Die Frucht wird von Hand geöffnet und die scharlachrote Muskatblüte, die die Nuss umgibt, wird entfernt. Dazu schneidet man mit einem kleinen, spitzen Messer den Ansatz der Muskatblüte an der Basis der Nuss (Muskatnuss) ab. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Nuss nicht beschädigt wird. Die abgetrennte Muskatblüte wird von Hand geglättet und auf Matten in der Sonne getrocknet. Dies dauert zwei bis vier Stunden.

Die Muskatblüte aus Grenada wird durch viermonatige Lagerung im Dunkeln gehärtet. Dadurch entsteht eine spröde, hellgelbe Muskatblüte, die einen hohen Preis erzielt und nach Größe sortiert wird: je größer die Muskatblüte, desto höher der Preis. Die Muskatnüsse werden in ihren Schalen an der Sonne getrocknet und täglich gewendet, um eine Gärung zu verhindern. Die Nüsse sind ausreichend trocken, wenn sie klappern. Dies dauert etwa eine Woche.
Um geschälte Muskatnüsse zu erhalten, werden sie geknackt, indem man mit einem kleinen Holzhammer auf das Ende der Nüsse klopft. Wenn man die Nüsse seitlich anschlägt, kann der Kern gequetscht werden. Nach dem Trocknen können die Nüsse über einen längeren Zeitraum gelagert werden.
Die geknackten Schalen werden an Arbeiter geliefert, die sie von Hand aus den Schalen lösen. Nach dem Knacken werden die Nüsse sortiert und die ganzen Kerne von den zerbrochenen Kernen getrennt.

Durch das Schwimmen im Wasser werden "ungesunde" Kerne (verwurmt oder verschrumpelt) entfernt, die leichter als Wasser sind und an der Oberfläche schwimmen. Die gesunden Kerne, die das meiste Öl enthalten, werden 6-8 Wochen lang an der Luft getrocknet und nach Qualität und Größe sortiert. Ganze Kerne von guter Qualität werden von den minderwertigen und gebrochenen Körnern getrennt. Die Sortierung erfolgt mit Sieben unterschiedlicher Maschenweite. Die sortierten Kerne werden dann in Säcke verpackt und etikettiert.

Die Schoten können als organischen Mulch verwendet werden, und Muskatblüte wird als Gewürz in der lokalen Küche, zur Konservierung von Salami, Wurst und Corned Beef sowie in Kosmetika wie Lippenstift und Parfüm eingesetzt.
Die guten Muskatnüsse werden unter anderem für die Zubereitung von Kuchen, Eierlikör, Rum Punsch und Eiscreme verwendet, die Zerbrochenen unter anderem für Kosmetika und Muskatnussöl.

Das Museum war klein, aber fein und sehr lehrreich. Jeder Schritt des Prozesses, von der Ernte bis zum Versand der Nüsse, wurde sehr gut erklärt und visualisiert. Es hebt den sozialen und wirtschaftlichen Wert der Muskatnuss in Grenada hervor und bietet natürlich eine große Auswahl an Muskatnussprodukten zum Kauf an. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall !!!!

Bevor wir nach Grenada kamen, war die Verwendung von Muskatnuss auf einige wenige Gerichte beschränkt. Das hat sich geändert. Heute genießen wir das warme Gewürz mit dem leicht nussigen, süßen und holzigen Geschmack in Getränken wie Rumpunsch und Kaffee, auf Pfannkuchen und großzügiger in allen möglichen Gemüsegerichten. Und sollte uns einmal die Muskatnuss ausgehen, wird ein kurzer Abstecher zum Gewürzmarkt in St. George's unser Leben weiter aufpeppen!


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Vessel Name: Makaan
Vessel Make/Model: Hallberg-Rassy 42E
Hailing Port: Chicago
Crew: https://www.marinetraffic.com/en/ais/home/shipid:447216/zoom:10