Petra and Alfred at Sea

11 June 2021 | Antigua, Englisch Harbour, Freeman Bay
30 May 2021 | Sint Maarten Simpson Bay
17 May 2021 | Sint Maarten
08 May 2021 | Grenada
01 April 2021 | Grenada Le Phare Bleu Marina
07 March 2021 | Phare Bleu Marina, Egmont, Grenada
15 February 2021 | Grenada Phare Bleu
26 January 2021 | Grenada, St. Davids Bay
20 January 2021 | Grenada Marine, St. David´s, Grenada
17 January 2021 | Grenada
13 January 2021 | Grenada
05 January 2021 | Grenada, True Blue Bay
13 July 2020 | St. Davids Bay, Grenada
03 July 2020 | ST. Davids Bay, Grenada
17 June 2020 | Grenada, Port Louis Marina
15 June 2020 | Grenada, Anchorage St. George's
09 June 2020 | Grenada, Anchorage St. George's
05 June 2020 | Grenada, Grande Anse Bay
01 June 2020 | Le Marin, Martinique

Antigua

11 June 2021 | Antigua, Englisch Harbour, Freeman Bay
Alfred | Hot, some clouds
Der Törn von Sint Maarten nach Antigua war ein wenig anspruchsvollere Segelei als das typische Halb- oder Vorwindsegeln mit dem Passatwind. Denn Antigua liegt etwas östlich von Sint Maarten, und so heißt es "gegenan" segeln. Und das Routing mit unserem Wetterprogramm sagte uns deutlich: ihr könnt nicht direkt zum Ziel segeln, holt euch erstmal ein wenig Höhe, in diesem Fall ca. 25 Seemeilen, die wir fast nördlich an der Ostküste Sint Maartens hochsegeln sollten, bevor wir Kurs Antigua anlegen könnten. Das bedeutete statt 100 Seemeilen würden wir mindestens 130, vielleicht sogar ein paar Meilen mehr segeln müssen, eine Nachtfahrt war damit unumgänglich. Und es würde ordentlich schaukeln, Schlafen in der Koje würde schwierig werden wegen der im Gegensatz zum Wind von hinten sehr viel gröberen vertikalen Schiffsbewegungen, die einen in der Koje immer kurz abheben lassen würden. Wir wollten mal was Neues ausprobieren: häufige Wachwechsel, Einer hält Wache, der Andere schläft im Cockpit für ein oder zwei Stunden, denn länger geht's eh nicht. Das Schlafen auf der zu kurzen Cockpitbank ist ebenfalls ein wenig unbequem, aber die Ablösung kann schnell und unproblematisch erfolgen. Wer müde ist, darf schlafen, wer nicht schlafen kann, geht Wache. Klappte ganz gut, aber es ist sicherlich kein Modell für mehrere Nächte. Petra hat Nudelsalat vorbereitet, so brauchen wir nicht zu kochen. Er half mir interessanterweise neben dem Rudergehen auch über ein leichtes Grummeln im Magen hinweg, eine Plümeranz, die mir zeigte, dass die Schiffsbewegungen schon anspruchsvoll waren. Petra hatte nichts damit zu tun, so fiel ihr diesmal das Logbuchschreiben zu. Alles lief dann problemlos, morgens kam Antigua in Sicht, und gegen Mittag mussten wir noch entscheiden, ob wir die letzten 8 Seemeilen an der Südküste entlang Richtung Osten auf direktem Kurs zum Hafen mit Motor überwinden oder ein bis zwei Kreuzschläge spendieren sollten. Wir hatten Spaß beim Segeln und der Motor blieb bis kurz vor dem Ankerplatz aus.
Das war allerdings dann der Grund dafür, dass wir den "Health Officer" knapp verpassten, obwohl uns eine nette Familie aus Australien alle Informationen zum schnellen Einklarieren aus Ihrem Dinghi heraus mitteilten. Und so mussten wir bis zum nächsten Tag mittags an Bord bleiben, gelbe Quarantäne-Flagge gesetzt. Aber wir waren ausreichend müde, und nach einem leckeren warmen Abendessen und einem Bier schliefen wir wie die Murmeltiere bis zum nächsten Morgen.
Antigua empfing uns mit einer imposanten historischen Atmosphäre (Lord Nelson und sein Team haben ihre Spuren hinterlassen), tollen Restaurants, wunderschönen Wandermöglichkeiten, tollen Stränden, ...Die Aufzählung könnte ich noch ein Weilchen fortführen. Richtig schön war aber, dass wir unsere Segelfreunde Anja und Ralf mit ihrer Lamitye hier wiedergetroffen haben. Endlich mal wieder deutsches Palaver, bei dem nicht alles nur " awesome", "gracious", "wonderful" oder "so beautiful" sein muss. Auch mit Ulf aus Hamburg ergab sich so manch netter und informativer Austausch.
Jetzt heißt es schon wieder Pläne machen für die Weiterreise: welchen Test, welche Quarantäne verlangt Dominica, eine der ursprünglichsten Karibikinseln, die wir sehr gerne besuchen möchten. Wo können wir einen PCR-Test auf Antigua erhalten? Wie wird das Segelwetter? Müssen wir schon die ersten Tropenstürme befürchten? Die Megayacht-Marinas hier sind wie leergefegt, ein recht eindeutiger Indikator für das Ende der Segelsaison. Um keinen Ritt auf der Rasierklinge zu riskieren, werden wir uns spätestens Ende Juni in hurricane-sichere Gefilde begeben. Wieder Grenada wie letztes Jahr oder Curaçao, einer der ABC-Inseln mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit? Ein paar Tage haben wir noch, um es zu entscheiden.

Sint Maarten

30 May 2021 | Sint Maarten Simpson Bay
Alfred, Petra w comments to Hydrogenerator | Hot
Zwei Wochen sind wir jetzt auf Sint Maarten. Von der Insel haben wir allerdings bisher noch so gut wie nichts gesehen. Einmal sind wir mit dem Taxi auf die französische Seite gefahren, in die Bucht Grand Case zu einem Restaurant, bei dem alles stimmte: das Essen, die Bedienung, die Aussicht, die Atmosphäre. Ein anderes Mal besuchten wir das Restaurant des Sint Maarten Yacht Clubs direkt an der Hebebrücke, die vom Meer in die Simpson Bay führt. "Wie in Husum", meinte Petra. "Das Wetter ist irgendwie anders," meinte ich ergänzen zu müssen. Denn in Husum ist es selten auch abends um acht Uhr noch 30 Grad warm, oder? Dies waren unsere einzigen beiden Ausflüge bisher, wenn man von den Spaziergängen zum Geldautomaten und zum super Supermarkt Carrefour absieht. Allerdings gibt es direkt an der Marina eine sehr nette Bar, in der man leckere kalte Zitronenlimonade trinken oder eine kleine Speise genießen kann in den Pausen. Zweimal in der Woche wird sogar Live-Musik geboten: Donnerstags spielt ein Folksänger, der all die Lieder professionell vorträgt (Layla, Green Eyes, Californication, Wish you were here, While my Guitar...), die ich auch immer wieder übe - ohne allerdings auch nur annähernd in die Nähe dessen zu kommen, was er bietet. Und Freitags spielt eine kubanische Band a la Buena Vista Social Club. Voller Bewunderung schauen wir denen zu, die all die passenden Tänze beherrschen. Das Virus findet an solchen Abenden wenig Beachtung.
Den Rest der Zeit (so um die 90%) haben wir am Boot gearbeitet oder Arbeiten der Handwerker überwacht, beauftragt und bedient. Denn wir haben ja unseren Mast bzw. das gesamte Rigg überprüfen lassen, wozu der Mast aus dem Boot gezogen und an Land gelegt werden musste. Das muss vor- und hinterher auch nachbereitet werden, was wir selbst erledigen. So müssen die Segel abgeschlagen, alle Fallen, Schoten und alle Kabel, die durch den Mast laufen gelöst werden und der Baum mit Rodkicker abgebaut werden. Dabei fallen dann viele Reinigungs- und Wartungsarbeiten an, alles ist ein wenig rostig, verschmiert und auch abgenüdelt, was dann gereinigt, blank geputzt oder eben erneuert werden muss. Toll war das Angebot der Rigger-Firma F.K.G., wegen dessen gutem Ruf wir ja extra die weite Reise nach Sint Maarten unternommen haben. Denn sie geben zur Zeit 20% Rabatt auf alle Leinen, gute Dyneema/Polyester-Leinen von Gleistein. Da sich durch die nicht-destruktiven Risstests (Farbeindringtest) aller relevanten Riggteile herausstellte, dass unser Rigg sich noch in sehr gutem Zustand befindet, und damit die Kosten der Riggprüfung geringer ausfielen, als wir vorher angenommen hatten, haben wir bei den Leinen ordentlich zugelangt. Ein neues Groß (gelb)-, Genua (blau),- und Spifall (lila) erfreuen unser Herz jetzt jedes Mal, wenn wir im Cockpit sitzen oder vorn am Mast vorbeigehen und die bunten Leinen uns entgegenlachen. Und wir haben gleich die Chance dieser Arbeitsatmosphäre genutzt, um sechs weitere kleine Projektchen anzugehen: 1. Der Kabelanschluss des Radartopfes war korrodiert, und das gesamte Kabel musste ausgetauscht werden (leider ist es eine neue Generation Kabel, die nicht mehr an die Anschlüsse des alten Kabels passt, so dass im Boot jedes Einzellitzchen des Radarkabels in einer Kabelbox angeschlossen werden musste; immerhin 10 Stück!). 2. Die Halterung der UKW-Funkantenne war gebrochen, wir hatten eine Ersatzhalterung an Bord. Gut, dass der Mast gelegt worden ist und wir diese beiden Punkte entdeckt haben! 3. Einbau eines Wasserfilters in die Trinkwasseranlage. Die hatte Petra schon vor zwei Jahren in Großenbrode angeregt, der Einbau war damals aufgrund der Vielzahl der Aktivitäten unterblieben. 4. Einbau einer Seewasserpumpe. Identisch zu Punkt Drei. 5. Neue Halterung und Verbesserung der Hebemechanik des Hydrogenerators: nachdem wir die zweite Generation der Herstellerfirma Watt&Sea im Einsatz hatten, die sie uns kostenlos auf Kulanz zur Verfügung gestellt hatten und diese erwartungsgemäß nicht funktionierte - sie erinnert eher an Teile aus einem Playmobil-Baukasten für Kinder - haben wir jetzt zusammen mit F.K.G. eine dritte Generation in Eigenregie entworfen. Diese wird halten, mit Schrauben-Implantaten (wie beim Zahnarzt) und einer soliden Stahlplatte. Denn - oh, Schock - wir wollen nicht noch einmal unseren 5000 € Generator an zwei dünnen Leinen hinter dem Schiff herziehen. Als ich (Petra) nachts um 2:00 in meiner Nachtwache mal wieder einen Sargossa-Check machen wollte (man befreit den Hydrogenerator, der normalerweise am Heck des Bootes befestigt ist, vom Seegras), war ich schockiert und rief laut "Oh!", als ich sah, dass der Hydrogenerator hinter dem Boot an den Leinen schwamm und hin- und herbaumelte. Die Sicherung der kostenlos erstatteten brandneuen Ersatzteile hatte nicht gehalten! Obwohl Noel (der Schweizer Bootsbauer) und ich nach gründlicher Betrachtung nach dem Einbau uns einig waren, dass es halten müsste.
6. Teilsanierung des Teakdecks. Die überstehende Dichtungsmasse der Fugen wurde mit dem Cuttermesser wieder auf Teakholzhöhe abgeschnitten (ca. 300 m). Aus den Fugen, die bereits Undichtigkeiten zeigten, wurde die Dichtungsmasse entfernt und neue Dichtungsmasse eingespritzt. Haben wir übrigens beides machen lassen.
So hatten wir zeitweise fünf Handwerker gleichzeitig an Bord, und um die Schläuche für die Seewasserpumpe zu verlegen, mussten wir die Bodenplatten des Salons abnehmen, wozu wir wiederum den Salontisch ausbauen mussten. Die Verlegung der Schläuche haben wir selbst ausgeführt, worauf wir ziemlich stolz waren, da wir dazu auch noch den Kühlschrank ausbauen mussten und Petra in den dafür vorgesehenen Raum hineinklettern musste. Das sah lustig, aber auch irgendwie akrobatisch aus, "Schlangenmensch", fiel mir dazu ein.
Jedenfalls hatten wir eine Menge Spaß, und das Feierabendbier schmeckte umso besser. Happy hour von 5 bis 6, 1 $/Flasche.
Der Spaß wurde noch gesteigert durch das mehrfache Verholen vom Kranplatz zum Marina-Liegeplatz. Und der Marina-Liegeplatz hat es in sich. Zwei Bootsbreiten (weniger als 10 m) hinter ihm wird's flach. Zwei- von dreimal ging das auch gut, aber das Mal nach dem Mastsetzen habe ich ein klein wenig zu weit ausgeholt und plötzlich ging nichts mehr, auch nicht mit voller Kraft voraus. Was wir nicht beachtet hatten: die Tide, die den Wasserstand zu dem Zeitpunkt ca. 40 cm absenkte. Ich hatte richtig Angst um das Ruder, aber es berührte wohl nur sanft den weichen Modder. Unser Hafenchef kam dann mit seinem Dinghi und schob uns seitlich in tiefere Gefilde. Üblicherweise ist er bei den Anlegemanövern immer dabei, aber wir hatten Zeitdruck von der Riggerfirma, die uns vom Hof haben wollte. Gleichzeitig wollte unser Hafenchef einfach nicht von seiner wohlverdienten Mittagspause zurückkehren, was er uns zugesichert hatte. Um halb vier entschlossen wir uns dazu, es ohne ihn zu versuchen, was neben der Tiden-Nichtbeachtung unser zweiter Fehler war. Naja, als er uns dann von unserem Grounder befreite, klappte es im zweiten Anlauf dann wunderbar, und wir bekamen sogar ein Lob von ihm ("well done").
Jetzt sind wir also wieder bereit für neue Segelabenteuer. Verpflegung für drei Wochen haben wir gestern gebunkert, jetzt müssen wir nur noch die Covid-Einreisebedingungen der einzelnen Inseln studieren, um diejenige auszuwählen, die uns am Machbarsten erscheint. Im Moment sieht Dominica ganz gut aus, eine Insel, die uns auch wegen Ihrer vielen unberührten Natur interessiert. Aber vielleicht ankern wir auch erstmal ein paar Tage irgendwo, ausspannen, relaxen, baden, schnorcheln, lesen, Gitarre spielen, leckere Gerichte kochen und Abwaschen.

Die Sehne des (Antillen)-Bogens

17 May 2021 | Sint Maarten
Alfred | Hot and sunny
Wir haben uns bewegt! Aber warum Halt machen auf St. Vincent, St. Lucia, Martinique, Domenica, Guadeloupe Antigua oder St. Kitts and Nevis, wenn wir so schön direkt nach Sint Maarten fahren können? Hier wollen wir unser Rigg prüfen und erneuern lassen, eine notwendige Maßnahme, wenn wir weiter um die Welt segeln wollen. Heute morgen sind wir nach 2 Tagen und 3 Nächten und wunderschöner entspannter Segelei auf Sint Maarten angekommen.
Ab Morgen heißt es dann wieder lustig am Boot werkeln. Der Mast wird ausgebaut, und wir dürfen alles vorbereiten. Wir freuen uns.
Später mehr. Haben gerade das WLAN des Immigration Office genutzt, um diesen kurzen Bericht zu schreiben. Eigentlich hätte er auch länger werden können, denn wir verbringen hier schön viel Zeit.
Bis bald,
Alfred und Petra

Video Review

08 May 2021 | Grenada
Alfred+Petra | Wind and rain and sun
Wir haben unsere Zeit auf Grenada mal per Video versucht darzustellen, hier der link dazu:

https://vimeo.com/546724106

Das Video verlangt ein Kennwort:
GnS-Alfred

Wir hoffen, Euch damit unsere Situation etwas näher zu bringen, die ja durch das Aufklaren unserer Milena Bonatti (Batterien...), die Pandemie und Alfreds Reise nach Deutschland bedingt war. Grenada ist aber auch schrecklich...

Carriacou

01 April 2021 | Grenada Le Phare Bleu Marina
Alfred | Hot and windy
7 Wochen warten. Eine lange Zeit. Letzten Mittwoch wurden die Batterien angeliefert, Donnerstag eingebaut. Kleinere Verbesserungen an der Verkabelung wurden ebenfalls von dem ortsansässigen- Elektrik-Zauberer Aaron (Clarity Marine) ausgeführt, so dass es durchaus ein wenig spannend war, wie das ganze System arbeiten würde. Es war perfekt, und so viel sei vorab verraten, es hat sich auch auf dem Törn nach Carriacou bewährt. Gerade als wir das Boot für den Törn klarmachten, fiel Petra eine große Wasserlache in unserer Kühlbox auf. Merkwürdig. Auch die dünne Eisschicht auf dem Kühlaggregat war verschwunden. Als dann noch die Lichter auf dem Thermostat der Kühlbox wie wild anfingen zu blinken wurde klar: Houston, wir haben ...
"Na, wann legt ihr ab?", fragte uns dann so ziemlich jeder in der Marine, den wir trafen. Wir erklärten kurz die Situation: wir hätten mal gehört, dass es möglich sein soll, auch mit nur einem Kühlschrank segeln zu gehen (wir haben eine große Kühlbox und einen Standard-Kühlschrank: Letzterer wurde übrigens gerade vor kurzem repariert ...), also wenn wir keine kurzfristige Lösung fänden, würden wir trotzdem nach Carriacou segeln. Übrigens unser Traumziel seit knapp drei Monaten. Ein wenig pandemiebedingt zwar, da die Insel noch zu Grenada gehört, und keine Einreisebedingungen erfüllt werden müssen. Und alle haben uns erzählt, was für tolle kleine Inseln und Strände dort zu finden sind: Sandy Island, Paradise Beach, La Playa, allein die Namen klingen vielversprechend. Die Jungs vom Kühlschrankreparaturservice kamen noch an Bord, als der Elektrik-Zauberer Aaron noch da war. Es wurde langsam voll unter Deck. Schnell wurde das Problem identifiziert, das Kühlschrank-Steuergerät war abgeraucht, roch zumindest so. Mit ein paar neuen Kabeln schien der Kühlschrank wieder zu kühlen. Als dann abends das Bier immer noch warm war, bestellten wir Stuart's Iguana Marine-Service erneut. Aaron sagte schon, the chances such control unit will be on the Island are less than zero. Am nächsten Morgen um 10:00 Uhr wollte Iguana Marine kommen, sie schlugen bereits um 09:20 auf und, was noch phantastischer oder besser ähnlich phantastisch war: sie hatten diese control unit dabei. Um 10:00 Uhr tat die Kühlbox dann endgültig wieder das, wozu sie erschaffen war. So ein Glück! Kurz noch das Boot weiter klar machen, den Hafenmeister für 13:00 Uhr bestellen, damit er Stromkabel freigibt und unsere Mooringleinen freigibt (wollte erst "freischneidet" schreiben, was er dann am Ende tatsächlich getan hatte, weil er den Knoten nicht mehr lösen konnte), und plötzlich befanden wir uns mitten in der Bucht, Boot weiter klarmachen mit Heck zum Wind und dann motorend durch die Riffs auf den Atlantik raus. Was für ein berauschendes Gefühl. Endlich wieder segeln!
Bis Carriacou sind es ca. 40 Seemeilen, ein wenig viel für den späten Start, wenn man noch vor Eintritt der Dunkelheit ankommen möchte. Aaron, selbst Segler, gab uns den Tipp, einfach Zwischenstation in Halifax zu machen, einer Bucht im Westen von Grenada ca. 10 Seemeilen entfernt. Dort sei zwar die Müllhhalde von Grenada, aber wenn der Wind günstig stehen würde, merke man davon nichts. So war es auch. Es waren schon ein paar Boote dort, und wir fanden mühelos einen schönen Ankerplatz, den Anker konnten wir auch im ersten Versuch gut "verankern".
Was für ein tolles Gefühl! Unterwegs sein. Draußen. Sonnenuntergang inclusive. Und die Vorfreude auf einen echten Segeltag am nächsten Morgen. Da die Strecke bis Carriacou sich jetzt ordentlich verkürzt hatte, klingelte der Wecker auch erst um 07:00 mit Ablegen um 09:00 Uhr, ganz entspannt.
Die einzigen kleinen Hürden waren der Wind und die Strömung, die ein paar Holeschläge notwendig machen würden, aber ist das nicht das, was alle Segler suchen? Die spannende Entscheidung, die getroffen werden musste war, wann wir Höhe machen wollten: man kann es gleich nach Verlassen der Bucht tun, sofort Kurs gen Osten an der Ostküste Grenadas entlang, dem offenen Atlantik zugewandt. Diese Option gab es ja nicht mehr, da wir den Zwischenstopp an der windabgewandten Westküste gewählt hatten. Zweite, vom lokalen Guru Chris Doyle in seinem Segelführer empfohlene Variante: direkt an der Nordküste entlang gegen den Wind und so "Kick'em Jenny" vermeidend und östlich umfahrend, ein Vulkan-Warngebiet. Da diese Variante nur wenig Raum zum Kreuzen lässt, ist hier Motoren vorprogrammiert. Deshalb wollten wir es am Ende des Törns versuchen, in Lee von Carriacou, dabei Kick 'em Jenny sauber westlich umfahren. Ich möchte aber schon mal anmerken, dass wir dies auf einer vorherigen Reise zum Ausklarieren in Tyrell Bay schon einmal so versucht haben, und es ging gehörig daneben, soll heißen, endete mit einer Motorfahrt gegenan.
Um 15:00 Uhr war es dann soweit. Carriacou querab, es wurde Zeit, die letzten 10 Seemeilen bis zur Insel anzugehen, wenn wir nicht ein Ankermanöver im Dunkeln erleben wollten. Und, oh Schreck, nicht genug Höhe, zu früh gewendet. Kein Anlieger. Aber auch keine Zeit mehr, noch lange rumzuhudeln. Was tun? Motor an, dänisch Kreuzen. Brachte nicht so wirklich was, zwar mehr Höhe, aber das Vorsegel killte mit Anlieger und wir nahmen es weg. Groß flatterte auch nur noch im Wind, und so motorten wir durch die schöne karibische See bei schönsten 4 bis 5 Bft. Welch Schande. Hinterher, als wir die Geschichte erzählten, meinten alle, wieso, ist doch ganz normal. Wärt ihr der Chris Doyle-Empfehlung gefolgt, hättet ihr dort motort. Nun, wären wir früher aufgestanden, hätten wir Zeit zum Kreuzen gehabt. So ist das. Die Unbelehrbaren. Oft lernen wir aus unseren Erfahrungen. Dieses Mal nicht.
Ankern vor Sandy Island, das war der Tipp, und dorthin fuhren wir. "Wenn Moorings frei sind, soll man die nehmen", wurde uns empfohlen, also suchten wir uns einen schönen neuen weißen Mooringball aus und steuerten ihn an. Muss ich erwähnen, dass es das erste Mal auf dieser Reise war, dass wir uns selbst an einer Mooring festmachten? Sonst immer geankert oder Hilfe erhalten haben durch die Locals? Vielleicht, weil wir beim Einfädeln unserer Leine über die Badeplattform, das Boot beim ersten Versuch nicht auf der Stelle halten konnten, solange die Leine nicht am Boot fest war. Ziemlich Zug drauf, hält man nicht in der Hand. Es war allerdings auch windig.
Nächstes Problem nach dem erfolgreichen Festmachen war dann das Schamfilen (Scheuern) der Leine an dem mooringseitigen metallenen Auge. Hätte nicht lange gehalten bei dem Schwoijen (Hin- und Herschwingen) des Bootes. Petra hüpfte kurzentschlossen mit zwei Leinen ins Wasser und knüpfte feste Knoten an das Auge, die ich dann an den beiden Bugklampen befestigte. Super. Dachten wir. Leider schwoijte das Boot immer noch sehr, und die Leinen scheuerten an Rumpf und Bug. Wir wollten uns darum dann am nächsten Tag kümmern. Für den Tag war erstmal genug Action. Aber welch eine Belohnung. Ich habe glaube ich noch nichts vergleichbar Idyllisches gesehen. Ein weißer Strand, eingefasst in Palmen, über dem die Sonne untergeht und den Himmel in die kitschigsten Farben taucht, die man sich vorstellen kann. Hier bleiben wir erstmal eine Zeit, schwören wir uns.
In der Nacht blies es dann so richtig. Ich spürte eine leichte Plümeranz (beginnende Seekrankheit). Das Boot schwoijte und die Leinen scheuerten. Es musste etwas geschehen. Wir hatten die geniale Idee, den Heckanker auszubringen, um so das Boot auf der Stelle zu halten. Klappte zuerst auch ganz gut, aber nach ein paar Stunden dann nicht mehr so richtig. Noch mehr Wind und Squalls (Schauer). Wir überlegten zu verholen, wussten nur noch nicht so genau wohin. Hillsborough Bay, Tyrell Bay oder Paradise Beach? Letzeres klang am verlockendsten, und wir beschlossen, uns die Gegebenheiten vor Ort mit dem Dinghi mal anzuschauen. Zumal es dort den "Paradise Beach Club" gibt, eine Strandbar mit Restaurant, berühmt durch die Schilder, die man da mit seinem Bootsnamen verzieren und aufhängen darf, wenn man einen Cocktail bestellt. Eine geschäftstüchtige Idee einer Grenaderin, die lange in New York gelebt hat. Leider geht das nur Mittwochs, nicht unser Tag, und wir genossen ein Marlin-Steak mit Backkartoffeln a la Manhattan. Mehr oder weniger direkt auf dem Strand. Uns geht's super-gut.
Die Flachs vor dem Paradise Beach waren uns aber doch nicht so ganz geheuer um dort zu ankern, Tyrell Bay war überfüllt mit 100 Yachten, und in der Bucht von Hillsborough konnten wir mit dem Fernglas keine einzige Yacht entdecken. Warum eigentlich? Das wäre doch mal was, das einzige Boot zu sein. Heckanker wieder einholen, Dinghi hinten festbinden, Mooringleinen los, und nach drei Stunden leichter Bootsarbeit ging's die 2 Meilen rüber nach Hillsborough. Erster Ankerversuch misslang, ab 1700 U/min rückwarts ruckelte der Anker über Grund. 200 m weiter rechts das Gleiche. Ich ließ es ruckeln, und nach 50 m plötzlich ein Aufbäumen des Hecks und schlagartig null Geschwindigkeit. Jetzt hielt der Anker auch bei 2200 U/min. Das Tauchen zeigte, dass der Spaten sich fast ganz eingebuddelt hatte.
Landausflug. Etwas spooky gings schon los. Die Seebrücke war fast an jedem Pfeiler durchgerostet, die Treppe von einem tieferen Anleger hoch zur Seebrücke würde in Deutschland sofort stillgelegt. So ging's weiter. Männer im besten Alter hielten sich an ihren Flaschen fest, oder es wehte ein unbekannter Tabakgeruch zu uns herüber. Keine Touristen. Chris Doyle empfahl in seinem Segelführer das Restaurant "La Playa". Wieder direkt am Strand, vis-a-vis zu unserer Milena Bonatti, die ruhig vor Anker lag. Wir waren die einzigen Gäste, und freuten uns über ein leckeres Getränk, und sogar ein Eis. Und schon wieder die Sonne, die genau über unserem Boot unterging.
Witzigerweise kamen am nächsten Tag dann noch zwei Yachten von Sandy Island zu uns rüber, und legten sich mehr oder weniger neben uns. In einer zwei Meilen langen Bucht. Wenn wir das bei Anderen machen, haben wir des Öfteren schon den Ruf gehört: "There is soooo much space". Wir dagegen freuten uns über den Besuch, waren wir so doch nicht mehr alleine. Wir winkten uns freundlich zu. Schön, diese Seglergemeinde.
Für die Rückfahrt nach Le Phare Bleu auf Grenada konnte man wieder zwischen im Wesentlichen den zwei Möglichkeiten Westküste und Ostküste wählen. Die Entscheidung fiel uns dieses Mal etwas leichter, da wir bereits die Erfahrung gemacht hatten, wie anstrengend es sein kann, "unsere" Bucht Le Phare Bleu von Westen anzulaufen, gegen Wind und Strömung. Es war für unseren Rückreisetag allerdings noch einmal, wie schon die ganzen letzten Tage recht ordentlicher Wind vorhergesagt, 20 bis 24 Knoten mit Böen bis 29 Knoten. Die Wellenhöhe wurde mit 2,7 m im Mittel angegeben, also auch nicht ganz wenig. Aber mit Halbwind bzw Raumschotskurs und einer uns eher wohlgesonnenen Strömung war das nicht mehr als das, was wir die 20 Tage auf unserer Atlantiküberquerung genießen durften. In der Nacht geisterte zwar noch mal das Wort "Legerwall" (Land in Lee, in einer Notfallsituation besteht dann Strandungsgefahr) in meinem Kopf herum, Petra beruhigte mich aber wie immer und wir beschlossen, erst einmal bis zur Nordspitze von Grenada zu fahren, da wären wir dem offenen Atlantik schon eine Zeit ausgesetzt. Sollte uns das nicht behagen, könnten wir immer noch auf die sichere Westseite ausweichen. Brauchten wir aber nicht. Alles war schön, wir genossen die kühlenden Squalls und mal wieder unser drittes Reff, dass wir jetzt schnell und problemlos zwischen dem 2. und dem 3. Reff hin- und herwechseln können. Was auch eine deutliche Verbesserung darstellt. Bullenstander bediente Petra perfekt, und unser Solarsystem war auch eine super-Entscheidung, denn wir konnten beim Segelsetzen und wenn die Sonne nicht zu sehr strahlte die Bimini einklappen und die frische Luft und den Himmel genießen. By the way: auf dieser Reise haben wir unser super-duper million dollar Solarpaneelsystem gar nicht ausprobiert. Der Wind war so stark, dass der Windgenerator fast immer alle Verbraucher bedienen konnte, auch nachts eben. Und die neuen Batterien hatten wieder die schöne hohe Kapazität, die wir für solche Spielchen benötigen. Naja, irgendwann kommt es schon noch zum Einsatz.
Zwischen den Riffen in die Bucht hineinsegeln, eine neue Erfahrung. Alles ist immer eine Abwägung, wo ist das kleinere Risiko. Bei drei Meter Welle auf einer Trittstufe am Mast stehen, mit einer Hand festhalten und der anderen das Segel nach unten ziehen ist das Eine. Durch eine 50 m breite mit zwei Tonnen bezeichnete von Riffen begrenzte Buchteinfahrt zu segeln (Motor läuft im Leerlauf mit), und dann in ruhigem Gewässer ohne Welle das Groß zu bergen, das Andere. Wir entschieden uns für das Letztere. Hat auch noch Spaß gemacht. Und große Freude kam dann auf, als uns fast alle Marinabewohner auf dem Steg in Empfang nahmen. Sie hatten vorher den Hafenmeister informiert, der unsere Mooringleinen vorbereitet hatte. Und wir hatten unsere Freunde vorher per Whattsapp informiert, dass unsere ETA 15:00 Uhr sein würde. Petra fuhr das Anlegemanöver, und es klappte perfekt. Was ihr glaube ich Einiges an Hochachtung der auf dem Steg stehenden Frauen einbrachte. Aber darüber kann Petra dann im nächsten post berichten. Und vielleicht auch darüber, wie es weitergeht. Von meiner Seite nur soviel: Weltumsegelung 2022 ist "on". Der Tag endete mit einem langen Klönschnack, bei dem wir alle unsere Abenteuer (s.o.) in der Strandbar "Inselfieber" berichteten.
Ein toller Törn. Endlich. Nach drei Monaten warten.

Neue Freunde

07 March 2021 | Phare Bleu Marina, Egmont, Grenada
Alfred+Petra Punke+Pavlisin | schön sonnig, 28 Grad Celsius, ab und zu ein Schauer
Was macht man, wenn man nicht segeln kann? Man beschäftigt sich mit der Ursache, aber nicht nur, sondern genießt die Zeit, bis das Problem gelöst ist und segelt dann!
Als ich mal wieder mit meinem Sohn, Carlo, sprach und ein Segelboot mit einem Haus verglich: "Es gibt ständig etwas zu reparieren.", sagte Carlo daraufhin, "Ich glaube, an einem Segelboot muss man mehr reparieren als an einem Haus." Das kann sein. Vielleicht, weil es sich bewegt?
Wir warten jetzt schon vier Wochen auf unsere neuen Batterien und die Verschiffung wird immer wieder verschoben. Vorgestern wurden wir wieder von der Werft vertröstet, wo wir vorher 4 Wochen lagen - die Verschiffung wird wieder um eine Woche verschoben. Wir sind jetzt so ziemlich am Ende unserer Geduld angekommen und haben vor ein paar Tagen hier einen sehr erfahrenen Elektriker, Aaron (von allen Seglern hier sehr empfohlen - er lebt auch auf einem Segelboot und liegt vor Hog Island vor Anker) gebeten, unsere Elektrik gründlich zu untersuchen. Er hat mehrere Fehler entdeckt, u.a. einen, der von der Werft gemacht wurde. Das hat uns davon überzeugt, keine Geschäfte mehr mit der Werft zu machen, sondern jetzt alle zukünftigen Arbeiten von Aaron machen zu lassen. Jetzt steht die Entscheidung an, ob wir andere Batterien bestellen und welche. Wir liebäugeln mit Lithium-Ionen-Batterien, sind aber noch nicht sicher, ob das nicht ein bisschen teuer wird. Wir werden euch berichten, wenn wir uns entschieden haben.
Ja, es ist schon manchmal komisch, wir leben auf einem Segelboot, segeln aber nicht. Alfred hat sich gestern mal wieder damit getröstet, dass wir noch sehr viele Seemeilen segeln werden, wenn wir unsere Weltumsegelung fortsetzen - Pazifik: über 8000 Seemeilen (SM, Km sind ca. das Doppelte), Indischer Ozean: ca. 6000 SM, Atlantik: ca. 10 000 SM, insgesamt ca. noch 25 000 SM - ohne die Karibik mit der Strecke zum Panamakanal, ohne Umwege und Kreuzkurse und ohne Neuseeland, wo wir eigentlich auch noch gerne hinmöchten.



Hier in der Phare Bleu Marina ist eine sehr nette Gemeinschaft, in die wir aufgenommen wurden. Kurz nach unserer Ankunft vor ca. 3 Wochen wurden wir und alle anderen in der Marina von der Nachbarfamilie auf einem Katamaran zu einem Fischgrillabend mit verschiedenen Fischen und reichlich Hummer eingeladen.



Welch ein spannendes Ereignis, inklusive Hummer töten (mit einem Messer direkt hinter den Augen in den Kopf) und zerteilen (mal auf ganz ungewöhnliche Weise: Fletcher machte das mit einer Flex!).
Es gibt hier jeden Freitag eine Shoppingtour mit einem Kleinbus - es geht zum großen Supermarkt IGA, zum Baumarkt, ACE, und zum Schluss zu Budget Marine, dem Bootszubehörladen, dem Traum jeden Seglers. Es ist mehr als nur Einkaufen, es ist ein geselliges Ereignis mit netten Unterhaltungen und lustigen Momenten. Die meisten sind hier schon mehrere Monate, z.T. schon seit dem Lockdown vor einem Jahr. Das schweißt zusammen. Nachfolgend ein gutes Besipiel für die Nachbarschaftshilfe. Heute Morgen beim Frühstück wehten ordentliche Brisen - plötzlich wehte eines der Sets (ein schönes Souvenir aus Kühlungsborn), die ich Alfred vom Niedergang ins Cockpit hochgereicht hatte, ins Hafenwasser. Alfred fragte mich aufgeregt, "Soll ich es holen?". "Ja!", rief ich. Es blieb ja nicht viel Zeit, zu überlegen. Der Wind trug das Set schnell weiter fort. Alfred stand schon am Steg und sprang - ohne lange zu überlegen - beherzt ins Hafenwasser. Als ich ihn vom Steg aus beobachtete, sah ich Alfreds Brillenband im Wasser schwimmen. Alfred griff nach dem Set. "Dein Brillenband!", rief ich Alfred zu. Wir ahnten beide schon, was fehlte: die Brille! Bald sprachen wir mit unserem Nachbarn, Dave, darüber. Wer helfen könnte? Noel! Das war allen klar. Noel, der Schweizer, der mit seiner Frau Harissa und ihrem großen Boot weiter außen in der Marina liegen, hatte gerade vor ein paar Tagen einen sensationellen Fund gemacht. Er hatte zusammen mit Fletcher, der ihn per Dinghy gezogen hat, weit vor der Marina-Einfahrt in ca. 7 Metern Tiefe ein Ruder gefunden, das von einem der Hobie-Cats abgefallen war. Es war schwer zu finden, weil der junge Däne, der damit gesegelt war, nicht mehr wusste, wo das Ruder abgefallen war und das schon ein paar Tage her und das Ruder schon von Algen grün bewachsen war. Gesagt getan - Alfred ging, triefend nass wie er war zu Noel. Ja klar würde er versuchen, die Brille zu finden. Noel kam mit dem Dingy und seiner Taucherausrüstung. Zuerst tauchte er die Stelle ab, wo wir die Brille vermuteten. Fehlanzeige! Sie lag in der entgegengesetzten Richtung der oberflächlichen Strömung, unter dem Schwimmsteg, von dem Alfred abgesprungen war! Welche Freude und Erleichterung - nach ca. 15 Minuten hatte Alfred seine Brille wieder, die ein wenig mehr gekostet hatte als meine Lesebrille von DM. Soviel zu nachbarschaftlicher Hilfe.
Heute am frühen Abend hatten wir alle in der Marina zu einer kleinen Wanderung eingeladen - wir waren zu siebt, eine halbe Stunde drei Hügel hoch und runter zu Maggie´s Lookout, einer kleinen bunten Holzhütte auf einer Anhöhe mit wunderschönem Ausblick auf die Clarke´s Court Bay!



Neben der Hütte sitzt abends ein grüner Papagei in dem Pflaumenbaum voller grüner unreifer Pflaumen, sodass man ihn kaum findet. Wir trafen Charly wieder, der mit seiner Harley Davidson ankam und gleich nebenan wohnt. Gleich wurden wir von ihm auf ein Bier eingeladen. Wir fühlen uns hier schon fast wie zu Hause.
Vessel Name: Milena Bonatti
Vessel Make/Model: X-Yachts, Xc 38
Hailing Port: Großenbrode, Germany
Crew: Petra Pavlisin, Alfred Punke
About: Petra has been sailing high seas for a few years now. Alfred has been sailing the Baltic and the North Sea since 2000.
Extra: We are planning a circumnavigation of the globe, crossing the Atlantic with ARC 2019, heading to New York 2020 and westward after
Milena Bonatti's Photos - Main
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Created 11 June 2021
Viele Bootsarbeiten
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Created 31 May 2021
Photos from Sailing Trip Grenada - Carriacou - Grenada
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Created 2 April 2021
More adventures in and around Phare Bleu
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Created 9 March 2021
A new Bay just next door: Phare Bleu Paradise? Paradise!
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Created 14 February 2021
La Sagesse, Independence day at the pool, 1st Sailing,
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Created 12 February 2021
Magazine Beach
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Created 24 January 2021
St. Davids Bay, Pool
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Created 23 January 2021
Erste Erlebnisse mit dem Boot an Land und im Wasser
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Created 17 January 2021
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Created 11 January 2021
Haul-out in St. David's Bay Some tours over the island Final days in the boatyard
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Created 21 July 2020
Milena Bonatti at anchor in True Blue Bay and walk to Prickley Bay and Mt. Hartman Bay
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Created 22 June 2020
Sunset Battle
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Created 15 June 2020
Quarantine Anchorage near St. Georges, Grenada. Fotos of the anchor chain and anchor and Yello.
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Created 15 June 2020
Some activities we were able to do during the lockdown
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Created 10 May 2020
Pictures from our Atlantic Crossing
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Created 25 March 2020
Wir sitzen in Le Marin fest und wettern die Pandemie ab
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Created 24 March 2020
Fotos unserer Reise von Grenada nach Martinique
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Created 24 March 2020
Port Louis Marina St. George's Clarkes Court Bay
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Created 3 March 2020
Hier wird das Klischee Karibik voll erfüllt!
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Created 24 January 2020
Admiralty Bay Sugar Reef Beach Turtle Sanctuary
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Created 19 January 2020
St. Vincent: - Montreal Gardens - Blue Lagoon
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Created 19 January 2020
A professional fotogafer took pictures of our arrival
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Created 26 December 2019
Some Impressions from that Event
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Created 3 November 2019
Ascent of Guajara i(2718 m) n Tenerife
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Created 1 November 2019
Foto selection out of a sailing trip from Gran Canaria to Tenerife with Passat Sails and a tour over the island of tenerife
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Created 26 October 2019
Bretagne
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Created 16 August 2019
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Created 8 August 2019
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Created 1 July 2019
May 5: Ansegeln mit dem Yachtclub Großenbrode - frisch und sonnig 😎
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Created 8 May 2019