Petra and Alfred at Sea

03 October 2021 | Deutschland, Schwülper-Walle
20 July 2021 | Curacao Marine
15 July 2021 | Port Louis Marina
09 July 2021 | Grenada, Clarks Court Bay
06 July 2021
30 June 2021 | Martinique, Le Marin, Cyclone Hole no. 2 vor Anker
22 June 2021 | Dominica
22 June 2021 | Dominica, Prince Rupert Bay
18 June 2021 | Dominica, Prince Rupert Bay
11 June 2021 | Antigua, Englisch Harbour, Freeman Bay
30 May 2021 | Sint Maarten Simpson Bay
17 May 2021 | Sint Maarten
08 May 2021 | Grenada
01 April 2021 | Grenada Le Phare Bleu Marina
07 March 2021 | Phare Bleu Marina, Egmont, Grenada
15 February 2021 | Grenada Phare Bleu
26 January 2021 | Grenada, St. Davids Bay
20 January 2021 | Grenada Marine, St. David´s, Grenada

Passat und Blauwasser

03 October 2021 | Deutschland, Schwülper-Walle
Alfred+Petra Punke+Pavlisin | Fresh breeze
( aus: Blauwasserrouten, Törnplanung,Wetterrouting, Landfall. Rod Heikell, Andy O' Grady, Edition Maritim, 2009)

Wir sind bis 20.11. in Deutschland, und planen gerade intensiv unsere Weiterfahrt. Die Kokosnusstour steht an! Falls uns die guten alten Viren immer noch nicht lassen, würden wir alternativ die Ostküste der USA ansteuern wollen, allerdings hat Alfred es immer noch nicht geschafft, ein US-Visum zu bekommen (er war stets bemüht ...).

Falls ihr mal sehen wollt, wie es uns so ergangen ist auf unserem Törn von Grenada nach Curacao, hier ist der Link zum Video:

https://vimeo.com/621693425

[Passwort: Passat]

Viel Spaß!

Spätestens Ende November, wenn Milena Bonatti wieder schwimmt, melden wir uns an dieser Stelle wieder.

Bis Dahin


Alfred und Petra

Curacao -Milena Bonatti and Petra and Alfred on the hard

10 August 2021 | Curacao
Alfred | Hot, hot, hot
In Curacao sind wir ja sofort in die Marina gefahren, kein Ankern in einsamen Buchten, keine Törns zu den Nachbarinseln Aruba, Bonair oder Klein Curacao (heißt wirklich so), nein, wir wollten das Boot vorbereiten zum "Haul-out" (aus dem Wasser holen und an Land stellen), und dann nach Hause fliegen. Irgendwie hatten wir genug, wir Weltumsegler. Wir bezogen das auf die durch Corona und Hurricane-Saison bedingten eingeschränkten Bewegungsradien. Und es war heiß, super-heiß. Unverständlich die niederländischen Touristen, die hier zu Hauf auftraten, wie sie sich in der Mittagshitze an den Strand legten. Von der Sonne grillen ließen, besser gesagt. Gesund geht anders.
Wir dagegen hatten ja wieder mal unser Arbeitsprogramm vor der Brust. Die Marina lag mitten in einem riesigen Industriegebiet, in der Ferne sah man die Containerterminals. So war die Ablenkung minimal. Unser Tagesablauf sah dann meist so aus: so früh aufstehen wie es die fehlende Motivation erlaubt. Denn bevor die Sonne über die Hügel hervorkommt, ist es noch einigermaßen auszuhalten. Dann Frühstücken im Schutz der Bimini und Schattenspender. Trinken. Pause. Besorgungen machen, denn wir hatten einen recht günstigen Leihwagen mit Klimaanlage. Wir suchten uns Geschäfte in möglichst weiter Entfernung aus, um die Zeit im Auto zu maximieren. Zurück am Boot erledigten wir in der Mittagshitze meist Organisatorisches, wie Flugbuchungen, Rechnungen prüfen und bezahlen etc. Zugute kam uns, dass wir endlich - viel zu spät - auf die geniale Idee gekommen sind, uns einen stinknormalen Ventilator zu kaufen. Eigentlich hätten wir schon längst mehrere kleine Ventilatoren im Boot installieren müssen. Haben wir aber nicht. Der Ventilator half aber recht gut, den Chillfaktor der 35°C heißen Luft etwas zu verbessern. Manchmal erledigten wir Aufgaben, die mit Wasser zu tun hatten, wie Wassertank füllen, Dinghi saubermachen, Schuhe oder andere salzige Gegenstände einer Süßwasserreinigung zu unterziehen. Dabei spritzten wir uns gegenseitig alle paar Minuten nass, das war die Wohltat, für die man dem Partner dankbar war (sonst ist das nicht so). So wird es dann irgendwann 16:30 oder noch besser 17:00 Uhr, die Sonne steht flacher oder verschwindet wieder hinter Hügeln oder Gebäuden, und wir haben noch ein bis zwei Stunden mit erträglicher Temperatur, bevor es dunkel wird. Dann heißt es schnell die Segel abbauen, vorausgesetzt der Wind lässt das zu.
Schließlich machen wir uns landfein, und es kommt der tatsächlich äußerst angenehme Teil des Tages. Wir gehen aus. Immer, jeden Tag. Als Belohnung, und weil es bei 30°C im Boot ohne viel Wind nicht lustig ist zu kochen. Trotz Ventilator. Haben wir uns einfach verdient. Und die Restaurants auf Curacao sind klasse. Direkt am Meer, coole Atmosphäre, so wie man sich die Karibik vorstellt. Curacao ist nicht vergleichbar mit den karibischen Inseln, die wir bisher kennengelernt haben. Es ist fast Europäisch hier, was Wohlstand angeht. Vergleichbar mit Mallorca oder den kanarischen Inseln in vielen Ecken. Auch mal schön. Und soweit wir erfahren haben, keine fiesenTigermücken, die das Dengue-Virus verteilen. Mücken schon, die sind mit DEET zwischen 15 und 30% im Spray recht gut beherrschbar, aber die ständige Befürchtung, doch eine zu erwischen, die einen umhaut, diese Angst fällt hier weg. Auch ein großes Plus.
Andere Segler in der Marina hatten andere Strategien. So z.B. Justin aus New York. Er hatte sich gerade ein Boot gekauft, die "Second Life" Stahlyacht aus - ihr ratet es nicht - Neustadt i.H.!
Justin ist kein Segler, noch nicht. Er hat auf einem YouTube Channel gesehen, dass man mit einem Segelboot auf Weltumsegelung gehen kann, auch wenn man noch nicht so erfahren ist, und hat das dann auch gemacht. Er hat eine Familie, Frau und drei Kinder, 5, 8 und 11. Sie wohnen noch in einem Hotel, deshalb kommt Justin um ca. 10:00 Uhr in die Marina, wenn wir gerade in den Schatten flüchten, und geht wieder, da die Familie dann genug hat so gegen 17:00 Uhr, wenn wir noch ein wenig weitermachen mit unseren Abrissarbeiten. Wir helfen ihm ab und zu dabei, die Segel einzuziehen oder irgendetwas zu erklären, von dem man denkt. Ohha, wenn er das nicht weiß! Ich finde das überhaupt nicht kritisch, wenn jemand mit dem Segeln beginnt, und helfe super gerne (so wie man mir geholfen hat damals!). Nur dass er die Absicht äußerte, das Boot nach dem Aufrüsten nach New York zu segeln, das ging gar nicht. Haben wir und Andere ihm dann auch klargemacht. Er lässt das Boot jetzt in der Marina bis zu seinem nächsten Urlaub. Er bzw. seine Frau hat immer nur zwei Monate Zeit pro Jahr. Justin arbeitete also von 10:00 bis 17:00 Uhr an seinem Boot. In der Prallhitze. Es geht also.
Ein deutsches Pärchen wiederum hat sich ebenfalls ein Boot gekauft, und da sie ein kleines Budget hatten war es ein Osmose-Boot. (Osmose ist eine Bläschen-Bildung des Kunsttoffs, die mittelfristig zu Undichtigkeiten führt). Heißt, das gesamte Unterwasserschiff musste saniert werden. Sie arbeiten mit starken Strahlern. Nachts! "Wie lange seid ihr schon hier?" Ein halbes Jahr. Ein Gefühl von absolutem Weichei kam bei mir auf, hatte ich doch gerade das Wachsen und Polieren des Rumpfes sowie das Aufbringen von Antifouling-Anstrich des Unterwasserschiffs bei der Werft in Auftrag gegeben.
Und dann waren da noch zwei Italiener und ein französisches Pärchen, beide mit recht kleinen Booten, so klein wie unsere kleine Milena Bonatti. Und beide wollen auch um die Welt, aber wohl noch nicht in 2022. Und beide wollen nach Kuba zu Weihnachten, wie wir. Das wird ein Wiedersehen! So nette Menschen.
Die letzten vier Tage genossen wir ein klimatisiertes Zimmer in einem total coolen Designer- bzw. Boutique Hotel. In dem Scene-Viertel Pietermaai mit richtigen Kneipen wie in Kreuzberg oder der Schanze. Auch mal wieder schön.
Und das Boot aus dem Wasser zu holen (Haul-out), ist bei Curacao Marine eine ganz saubere Sache. Nicht ein Kran oder ein Travellift zieht das, an Gurten hängend aus dem Wasser, sondern ein riesig langer Hänger mit hydraulisch verstellbaren Auflegern fährt unter das Boot und hebt es an, zieht es über eine Slipanlage, also eine schiefe Betonebene mit einem Trecker aus dem Wasser. Kein Zusammenpressen des Rumpfes durch die Gurte, keine Gefahr, dass der Propeller von einem falsch gelegten Gurt abgerissen wird (alles schon vorgekommen ...). Ein Klasse System. Der Marinamanager war auch zufrieden, weil er die Boote an Land schön dicht stellen kann mit dem Ding. Nur dass es einmal die Woche gereinigt, geschmiert und gefettet werden muss, fand er nicht so gut.
(Bilder dieses genialen Haul-outs findet ihr in der Gallery)
Wir putzten noch ein wenig den Rost vom Edelstahl ab, spannten unsere großen Deckspersennings, und riefen Mastervolt an, was wir denn diesmal mit den Batterien machen sollten, damit sie nicht wieder am Ende sind, wenn wir nach 4 Monaten wiederkommen. Batterien vollständig laden, alle Pole ab und einfetten, war der geniale Tipp. Haben wir gemacht. Mal sehen, ob das diesmal gutgeht.
Den letzten Tag vor dem Flug gönnten wir uns noch eine Besichtigungstour mit dem Leihwagen. Es gibt so ca. 10 große, wunderschöne Strände, so richtig Karibik, mit weißem Strand, blauem Wasser, Palmen, gut zugänglich, eine nette Strandbar gab's auch meistens. Wir fuhren von Strand zu Strand und badeten an jedem der 10 Strände, blieben immer so ca. eine Stunde im Wasser, dann in die Strandbar, ein kühler Drink (Lemon Squash, herrlich erfrischend), manchmal ein3 kleines Salädchen dazu, aber ich merke, wie Käpt'n Blaubär wieder Besitz von mir ergreifen will. Es wird Zeit für ein wenig Abkühlung im frischen Norddeutschland.
Wir werden jetzt erstmal für drei Monate Pause machen mit dem Blog. Am 20. November geht's weiter. Doch halt - ein Video wollte ich doch noch schneiden von unserem so freudvollen Törn mit den Passatsegeln. Stelle ich noch rein in den nächsten Tagen (oder Wochen ?).

Bis dahin

Eure Möchtegern-Weltumsegler Petra und Alfred (wir geben nicht auf!)

Nochmal Passatsegel

20 July 2021 | Curacao Marine
Alfred | Hotter than July
Das war - ich sag's mal so - einfach geil. So hatte ich mir Passatsegeln immer vorgestellt. Warm, auch nachts, ein beständiger, immer aus nahezu derselben Richtung, nämlich von achtern mit derselben Stärke wehender Wind, keine Squalls, die Wellen schaukeln einen ein wenig durch, aber dafür muss man keine Karussellgebühren bezahlen, zumindest glaubt man das in dem Moment (die Kosten für den Spaß sind nicht ohne ...). Hinzu kam, dass wir eine unglaubliche Strömung von nahezu konstant 2,5 Knoten ebenfalls in unsere Richtung genießen durften, die wir so nicht auf dem Schirm hatten und für ein wenig Verwirrung sorgte: einmal, weil der Hydrogenerator, dessen Evolution mit dem Eintauchen in die Phase III jetzt endlich einen robusten Entwicklungsstand erreicht hat, kaum oder zumindest zu wenig Energie produzierte, da die Fahrt durchs Wasser um die 2,5 Knoten geringer war, mit der die Strömung uns gen Westen trieb. Also Speed über Grund von 8 Knoten gemessen über GPS, und kaum mehr als 5 Knoten Geschwindigkeit von der Logge, die ja auch der Propeller des Hydrogenerator erfährt. Blöd, besonders nachts, da dann die Solarzellen ihre Arbeit einstellen und es tagsüber nur sehr knapp schaffen, den nächtlichen Verbrauch wieder in die Batterien einzuspeisen, besonders wenn die Passatsegel irgendwann ihre Schatten werfen. Und zweitens weil wir durch die Strömung plus Passatsegel so schnell wurden, dass unser Zeitplan trotz sorgfältiger Routenplanung mit unserem geliebten Seaman Pro pulverisiert wurde. Hatten wir doch die Geschwindigkeitsvorgaben in dem Programm nicht an unsere Passatbesegelung angepasst. Und die Strömung wurde möglicherweise auch nicht ausreichend berücksichtigt.
Das führte wieder mal zu der widersinnigen Segeltaktik, langsamer zu segeln als man könnte. Schrecklich. Reffen, um die Geschwindigkeit von 8 oder 7 Knoten auf 6 oder sogar 5 Knoten zu verringern. Aber Gareth von Curacao Marine hatte uns dringend abgeraten, Curacao bei Nacht anzusteuern, die Coastguard fände das gar nicht lustig. So bemühten wir immer wieder unseren Routenplaner, mit dem man eine Geschwindigkeit vorgeben kann, und dann ein ETA bekommt (Estimated Time of Arrival). Das bedeutete teilweise, dass wir unsere 82 Quadratmeter Passatsegel auf gefühlt die Größe von 2 Handtüchern zurückreffen mussten (siehe Foto oben). Viel mehr als im zweiten Reff segelten wir so gut wie nie. Es ist faszinierend, wie einfach wir reffen können. Die Bäume bleiben so wie sie sind, dank der diversen Leinen, mit denen wir die Bäume abgespannt haben (siehe vorigen Post). Wir müssen nur die Schoten und die Holeleine bedienen, die das Auf- oder Abrollen der Segel am Vorstag bewirkt.
Vielleicht noch eine generelle Anmerkung zu den Passatsegeln. Besonders vor dem Hintergrund Ostsee. Wir haben des Öfteren überlegt, was wir machen würden, wenn der Wind mal über die +/- 40° vom Vorwindkurs abweicht. Ein wenig mehr kann man noch holen, wenn man die Bäume entsprechend ausrichtet, Luvbaum mehr nach vorne, Leebaum mehr nach hinten, aber das hat Grenzen. Kurz bevor der Wind von der Seite kommt, muss man sich was Anderes überlegen. Wir hätten dann die Segel weggerollt und das Groß gesetzt, bei viel Wind ginge das recht gut. Oder, wenn es sich um ein kürzeres Ausweichen eines Hindernisses handelt , auch mal den Motor angemacht. Aber es ist klar, einen sinnvollen Einsatz hat man mit diesen Segeln nur, wenn man mehrere Tage den Wind von achtern hat. Und dann ist es einfach, sicher, und macht Spaß. Rudergehen wird zum Kinderspiel, selbst bei recht anspruchsvollem Seegang, und ich hatte das erste mal das Gefühl, ich kann es besser, als unser Autopilot. Also vielen Dank unseren heimischen Firmen, der Yachtwert Klemens und eben vor allem Jan Segel, die uns dieses Wundersegel gebaut haben. Und auch Dank an Sönke Roever, von dem wir diese Empfehlung erhalten haben - entnommen aus seinem Buch "Blauwassersegeln Kompakt", dass ich übrigens von meinen Kolleginnen und Kollegen zum Abschied erhalten habe. Also auch einen Dank an sie!
Die Passatsegel haben mit ihren 82 Quadratmetern sogar eine leicht größere Segelfläche als Genua und Groß unter Vollzeug zusammen und beschleunigten das Boot mit der Strömung locker auf mehr als 8 Knoten. Hätten wir die Strömung berücksichtigt, wären wir entsprechend später losgefahren und hätten uns möglicherweise eine Nacht auf See gespart. Wären aber abends angekommen, und hätten eh bis zum nächsten Morgen warten müssen, bis man uns auf Curacao in Empfang nimmt. Apropos Empfang. Noch nie war es so einfach und gut organisiert einzureisen, wie dieses Mal. Morgens um sieben erreichten wir über Funk die Coastguard. Ah, o.k., ihr habt einen Platz in der Marina, prima, alles klar, ihr dürft einreisen. Dann diese wirklich aussergewöhnliche Ponton-Brücke. Wieder über Funk: "Can you open it for us?" "Yes we can!". Sie fahren mit einem Motor, der Teil der Brücke ist nach hinten weg, und durch die entstehende Lücke an der Seite fuhren wir durch. Die Brückenpontons sind kleine Boote, das sind putzig aus.
Dann noch Gareth von Curacao Marine anfunken. Aber unnötig, da kam er schon selbst mit einem Motorboot längsseits und erklärte uns die Prozedur. Eine Stunde nach dem Anlegen - das Petra wieder so sicher und klasse gefahren ist - kamen zwei Beamte der Immigration zu uns zum Einklarieren, und 30 Minuten später kam die Gesundheitsbehörde, die bei uns den Abstrich machte. Ergebnis in 8 bis 24 Stunden. Dann sehen wir uns Curacao an.

Passatsegel

15 July 2021 | Port Louis Marina
Alfred | Hot and humid
Morgen geht's weiter, von Grenada aus Richtung Westen, nach Curacao. Wir haben uns Curacao als Ziel ausgesucht, weil wir 1. Unser Boot außerhalb der Einflusszonen von Hurricanes bringen wollen, denn unsere Bootsversicherung schließt Schäden durch Hurricanes aus. 2. Mal was Neues sehen wollen 3. Curacao auf dem Weg Richtung Pazifik liegt, denn wir wollen immer noch da hin; und falls es doch in 2022 noch nicht sinnvoll sein sollte, durch den Panamakanal zu segeln, können wir von Curacao aus unsere bislang gesammelten Träume und Wünsche sehr gut wahr werden lassen: Kuba, die Bahamas und die Ostküste der USA. Und 4. Weil man von Curacao gut mit dem Flugzeug nach Europa fliegen kann, nämlich mit KLM direkt nach Amsterdam. Was von Grenada aus nicht möglich und auch heute noch mit einigen Unsicherheiten behaftet ist. 5. Weil wir gerne segeln, und auf dem Törn nach Curacao endlich mal unsere Passatsegel einsetzen können, denn der Passatwind soll auf der Route beständig mit Bft 5 um Ost - also schön von achtern - wehen.
Die Tage auf Grenada nach der Flucht vor Elsa waren einfach nur schön. Wir haben es uns mal so richtig gut gehen lassen. Besonders schön war es, weil wir unsere Freunde Ralf und Anja von der Lamitye hier wiedergetroffen, und so manchen netten Abend zusammen verbracht haben. Das Highlight war das Schauen des EM-Endspiels bei Ralf und Anja, die auf ihrem tollen Katamaran alles richtig gut gestaltet haben, so auch den Fernsehschirm mit Anschluss an das örtliche Funknetz. Von dem anschließenden Spaghettiessen und dem Weinkeller mal ganz zu schweigen. Eine Strandwanderung den gesamten Traumstrand Grand Anse entlang haben wir sogar auch hinbekommen, der ja auch international unter den Top x geratet wird.
Auch viele andere Seglerfreunde haben wir wiedergetroffen, in manchem Falle war die Wiedersehensfreude fast kleiner als der Abschiedsschmerz. Aber das gehört wohl zu dieser Lebensform dazu, Freunde gewinnen und hoffen, dass man sich irgendwann irgendwo wieder trifft.
Am Boot haben wir natürlich auch noch gewerkelt. Unser Hydrogenerator durchläuft gerade die Evolutionsphase III, ein zusätzlich angeschweißter starker Haken an der Stahlplatte soll jetzt endgültig verhindern, dass er aus der Halterung herausgedrückt wird. Eigentlich sollte die Stahlplatte diesen Job schon erledigen, aber die 5 mm Höhe der Platte hat er nochmal übersprungen. Wir sind gespannt, aber zuversichtlich.
Schließlich war Vorsegelwechsel von Genua auf Passatsegel angesagt. Nicht einfach, da trotz wenig Wind am Ankerplatz imme mal wieder Böen einfallen. Lustig, wie dann das Boot Fahrt in Richtung Anker aufnimmt, und droht, den Anker aus dem Grund zu hebeln. Irgendwie haben wir es aber geschafft, sowohl die Genua ab-, als auch die beiden Passatsegel anzuschlagen. Noch schnell die beiden Spibäume gesetzt mit jeweils 4 Leinen (Schot, Toppnant, Niederholer und Aft-Guy, letzterer Name stammt noch aus den Segelkursen der ARC kurz vor unserer Atlantiküberquerung. Achterholer wäre ein Übersetzungsversuch. Er dient zusammen mit dem Niederholer und dem Toppnanten dazu, den Baum auch beim Reffen in Position zu halten. Eigentlich gibt's auch noch einen Fore-Guy bzw. Vorholer , aber da unser Niederholer nach vorne über die Bugklampe geführt wird, hat er damit eine Doppelfunktion. Wir haben es dann auf den vier Meilen an der Südküste von Grenada zurück zur Port Louis Marina nochmal ausprobiert. Klappt gut. Wir sind trotzdem gespannt, wie wir uns mit den Passatsegeln über die dreieinhalb Tage anstellen werden, besonders nachts. Vorteil soll ja sein, dass man sich nicht drum kümmern muss, und das Groß bleibt eingepackt, kein unbeabsichtigtes Umschlagen des Baums, auch Patenthalse genannt, die einem ja trotz Bullenstander passieren kann und in der Lage ist, Risse im Segel zu erzeugen.
Gerade kommt Petra mit vier (!) Pizzen zurück. Es steht nämlich ein Artikel in der "Süddeutschen", dass Pizza sehr gesund sein soll. Zwei essen wir heute Abend (jetzt) und zwei packen wir ein für morgen. Ich freue mich schon.

Video zu Tropensturm Elsa

09 July 2021 | Grenada, Clarks Court Bay
Alfred | Sunny and windy
Dieses Video zeigt einige Szenen begleitend zu den letzten beiden posts.

https://vimeo.com/573255838

Das Passwort lautet: NTS_Elsa

Fluch(t) der Karibik

06 July 2021
Petra | Windy and rainy
Schon lange hörten wir immer wieder von der Trauminsel Dominica, die noch sehr ursprünglich sein sollte, grün und bergig. Aber aus irgend einem Grund hatten wir es nie geschafft, dort hinzukommen. Jetzt waren wir endlich da und wollten nicht schon wieder weiter segeln, nur weil ein tropischer Sturm im Anmarsch war. Es gab so viele Segler, die in der Hurricanesaison in der Karibik geblieben waren. Es hieß, man könne vor Hurricanes weg segeln oder sich in sogenannten hurricane holes verstecken, das sind Buchten, die von Mangroven umgeben sind, in die man sein Boot hineinfährt, es hinten mit einem Anker und vorne mit Leinen an Mangrovenästen befestigt. Außerdem hatte die Hurricanesaison gerade erst angefangen, man könne beruhigt sein, sagte Leah zu uns, und ruhig noch zu den Ile des Saintes oder in die Bahamas segeln, vor August kämen eigentlich keine Hurricanes. Leah war mit uns auf der Flussfahrt im Indian River, unserem ersten geführten Ausflug, am ersten Tag nach unserem Freispruch nach knapp 7 Tagen Quarantäne.
Immer wieder sahen wir uns die Vorhersagen des NHC an. Sie zeigen immer einen sogenanten Cone, also ein wurstförmiges Gebilde, das anzeigt, in welchem Bereich sich ein tropischer Sturm sehr wahrscheinlich bewegen wird, also sehr häufig von der westafrikanischen Küste über den Atlantik bis über die Antillen und dann nordwärts, z.B. über Puerto Rico, Cuba, die Bahamas, Florida und an der US-Ostküste hoch. Diese Wurst kann gelb (40 % und weniger), orange (40-60 %) oder rot (größer als 60) sein (Wahrscheinlichkeit, dass ein tropischer Sturm, benannter tropischer Sturm oder sogar ein Hurricane (Zyklon) daraus entsteht) . Bei Elsa war sie zuerst meistens gelb. Dann, am Tag unserer Flussfahrt wurde sie plötzlich orange. Alfred und ich berieten uns, sollten wir bleiben oder Richtung Süden fahren? Als wir noch in Quarantäne waren, las ich intensiv das Hafenhandbuch, das gleichzeitig auch Reiseführer ist, und traf schon eine Auswahl der schönsten Gegenden Dominicas. Wir einigten uns, wir wollten auf jeden Fall die Flussfahrt erleben und noch die zwei wichtigsten Regenwälder auf Dominica sehen, den Syndicate Forest im Norden und die Gegend um den Boiling Lake und den höchsten Berg Dominicas, Morne Diablotin (1447 m). Also gab es einen Kompromiss: wir würden versuchen, in drei Tagen diese Wünsche zu erfüllen, indem wir diese Ausflüge mit Führern unternähmen, um möglichst alles zu sehen und zu erleben, was sich in den Regenwäldern versteckte. Dann würden wir Richtung Süden segeln, entweder nach Grenada oder nach Curacao.
Im Dschungel um den Indian River hörten wir Reiher quaken, Landkrebse beäugten uns vom Flussufer, das Wasser war trüb. Ob man darin schwimmen könne, fragte ich unseren Gondoliere, Eddison. Also wir schwimmen nicht in Gewässern, die trüb sind, antwortete er ganz selbstverständlich. Klar, wie konnte ich diese Frage überhaupt stellen? Alfred fühlte sich an Apokalypse Now erinnert. Die Stille war ein wenig unheimlich. Der Fluss liegt in einem Naturschutzgebiet. Deshalb dürfen nur ausgebildete Führer im Fluss fahren, ohne Motor, mit Rudern. Wir bewegten uns sehr langsam rudernd Fluss aufwärts, während Eddison uns erklärte, wieviele Reiher-, Krebs- und Hibiscusarten es gibt und zum Teil die lateinischen Namen nannte. Die Blätter eines bestimmten Baumes, unter dem wir gerade vorbeiglitten, werden für das Babybad und Windeln verwendet, um Hautausschläge zu verhindern oder zu heilen. Von solchen Heilpflanzen gab es viele. Sehr spannend fanden wir auch seine Geschichten zu den Pirates of the Caribbean, Fluch der Karibik, von dem die Teile 2 und 3 auf Dominica gedreht worden waren. Eddison zeigte uns das Hexenhaus der Hexe Calypso. Es wurde nach den Dreharbeiten für Touristen stehen gelassen und wird immer renoviert. Am Ende der Flussfahrt stiegen wir mitten im Wald aus und wurden auf einem halbstündigen Spaziergang auf einem schmalen Pfad zu einer kleinen Kneipe, „Coco Hole“ geführt, in dem es als Spezialität, „Dynamite“ gab, eine Mischung aus Fruchtsäften, Kräutern und natürlich...dominikanischem dunklem Rum. Dort lernten wir einen netten Mann kennen, auf dessen schon sehr abgetragenem T-Shirt „Schlupfwinkel“ aufgedruckt war: Russell. Er hatte 20 Jahre in Großbottwar gelebt und war Künstler. Er sprach natürlich auch fließend Deutsch! Die Wandmalereien der Kneipe hatte er auch erschaffen – es ist immer wieder eine Überraschung für uns, welche engen Verbindungen es zwischen Deutschland und solchen exotischen kleinen Nationen es gibt – wie klein die Welt doch ist.
Den Tag darauf ging es in den Syndicate Rainforest, wo es die zwei Papageiarten geben sollte, die es nur auf Dominica gibt. Der Sisserou-Papagei ist auch das Wappentier der dominikanischen Nationalflagge. Wir starten um 8 Uhr morgens und wandern mit Paul durch den Syndicate Rainforest, in dem es riesige, sehr beeindruckende Bloodroot trees, eine Mangrovenart gibt, deren langgezogenen und massiven Wurzeln auch über der Erde, am Fuße des Stamms zu sehen sind und sich sternförmig um den Baum verteilen. Die Zwischenräume sind so groß und höhlenartig, dass sich damals die einheimischen Arawag-Bewohner darin vor den britischen oder französichen Soldaten versteckten, erzählt Paul uns aufgeregt und demonstriert das, indem er selbst in den Wurzelzwischenraum steigt und in die Hocke geht. Wir sind am Ende von der wunderschönen und üppigen Natur sehr beeindruckt, obwohl wir keinen Papagei sehen, weil wir zu spät unterwegs sind.
Den Höhepunkt unserer drei Unternehmungen bildet die Wanderung zum Boiling Lake, einem heißen Schwefelsee mitten in unwegsame und harscher Gesteinslandschaft zwischen wildem Regenwald bewachsenen Bergen. In einem Reisebericht der New York Times heißt es, Dominica sei „fierce“ und „peaceful“, also wild/grimmig und friedlich zugleich (Dominica— A Diamond In the Rough https://nyti.ms/1LK5MeA ). Das können wir jetzt, nach der 7-stündigen Wanderung auf jeden Fall bestätigen, da wir, eher ich, immer wieder an meine Grenzen kam und mich fragte, ob ich die nächste von unendlich vielen Steigungen und Kletterpartien, in Flussbetten oder Schluchten, noch schaffe. Schmerzhaft, aber wunderschön.
Den Tag danach hatten wir leichten Muskelkater in den Waden (Alfred) und den Oberschenkeln (Petra), mussten aber das Boot abfahrbereit machen, weil wir Dienstag nach Martinique wollten, um einen kostenlosen PCR-Test zu bekommen, den wir ja für Curacao brauchten, und um unser Ankerlicht und die Tricolor reparieren zu lassen, die seit ein paar Tagen nicht mehr funktionierten. Wir dachten immer noch, dass der tropische Sturm sich nicht unbedingt zu einem Hurricane entwickeln würde.
Dienstagmorgen früh um 4:00 fuhren wir nach Martinique los und kamen gerade noch vor Dunkelheit in der Baie des Cyclones an, wo wir den Anker fallen ließen. Mittwoch konnten wir gerade noch den PCR-Test machen lassen, um dann aber festzustellen, dass der tropische Sturm nun einen Namen bekommen hatte, Elsa, und ziemlich direkt auf die Südspitze Martiniques zukommen sollte und zwar Freitagmorgen. Sollten wir das Boot auch in den Mangroven verstecken, nach Curacao segeln oder nach Grenada? Nach dem PCR-Test beschlossen wir, doch schon auszuklarieren, weil wir ziemlich sicher waren, dass wir nach Süden ausweichen wollten. Im Laufe des Tages fuhren immer mehr Boote in die Bucht, den hurricane hole, in dem wir gerade lagen, um sich in den Mangbroven zu verstecken. Das gab uns schon zu denken. Sollten wir das lieber auch tun, statt wegzusegeln? Leider schwammen all unsere Wünsche davon, in Martinique das Ankerleicht noch reparieren zu lassen, schön einzukaufen und richtig gut essen zu gehen (als Abwechslung zum recht einfachen dominikanischen Gericht: Fisch, Reis, Salat, das es in jedem Restaurant gab). Falls wir nach Curacao segeln wollten, müssten wir erst nach Süden ausweichen und dann westlich segeln, um nicht vom Hurricane getroffen zu werden. Also, warum nicht gleich nach Grenada? Und später nach Curacao? Also, es musste wieder alles vorbereitet werden für die Weiterfahrt am nächsten Tag, obwohl wir doch gerade den Tag davor angekommen waren. Sonst würden wir nicht rechtzeitig vor dem Hurricane davonkommen. Der Außenborder musste wieder mit dem Kran vom Dinghy hochgehoben und am Heckkorb der Milena Bonatti befestigt werden, dann kommt das Dinghy per Spifall auf das Vordeck und wird dort festgezurrt. Eine herausgerutschte Segellatte musste wieder in die Tasche des Segels geschoben werden, mit Stirnlampe, weil es inzwischen dunkel geworden war. Dann noch die Leine des 3. Reffs anders befestigen, weil sie verdreht war. Nudelsalat kochen als Wegzehrung, damit wir nicht unterwegs kochen müssten, und Abendessen. Puh, jetzt aber schnell schlafen, wenn wir morgen früh los wollten. Ich wollte um 6:00 los, Alfred ganz entspannt um 8:00, Kompromiss: 7:00.
Am nächsten Morgen starteten wir. Kein anderes Boot war zu sehen. Ein komisches Gefühl, so viele Boote noch vor Anker liegen zu sehen. Sind die Boote da sicher? Da, nach ca. 2 Stunden Fahrt, plötzlich sehen wir doch eines. Es ist eine Yacht, ca. 40 Fuß, unter schweizer Flagge. Alfred nimmt per Funk Kontakt zum Skipper auf. Er filmt uns und will uns die Aufnahme per E-Mail schicken. Leider segelt er nicht bis Grenada, nur bis St. Lucia und sagt, er sei in der Marina Rodney Bays sicher. Das wundert uns, da wir in der Wettervorhersage gesehen haben, dass sich das Zentrum des Sturms bzw. Hurricanes über St. Lucia befinden wird. Immer wieder zweifle ich, ob das die richtige Entscheidung war. Was ist, wenn etwas kaputt geht, ein Segel reißt, der Motor ausfällt und wir mitten im Hurricane sind?
Zwischen den Inseln fegt uns der Wind mit 20-28 Knoten um die Ohren, 3-4 Meter Wellen. Etwas anstrengend zu steuern, weil die Wellen von schräg achtern kommen. Wir freuen uns immer, wenn wir in Lee der Inseln sind, erst St. Lucia, dann gegen 20:00 sind wir auf der Höhe der Nordküste St. Vincents, gegen 23:00 an der Südspitze St. Vincents – geschafft! Ab hier kann uns der Hurricane nicht mehr erreichen. Das einzige, wovor wir ein wenig Angst haben, sind die vorausgesagten Gewitter, vor denen wir bis dahin gerade verschont geblieben sind. Es bleibt dabei, wir sehen in der Ferne, im Süden, immer wieder Blitze über den Himmel jagen. Keiner kommt in unsere Nähe – ein Glück. Morgens gegen 4:00 sind wir an Carriacou vorbei. Jetzt ist es nicht mehr weit, noch ca. 30 Seemeilen, also ca. 6 Stunden. Kurz vor Grenada schlägt das Wetter um – fast kein Wind mehr, aber Regenschauer, so dicht, dass wir keine 50 Meter mehr sehen können. Also Fahrtgeschwindigkeit reduzieren, um eine Kollision zu verhindern. So viel Regen haben wir noch nie zuvor gesehen! Wir fahren mit dem Motor bis St. George´s. Ankunft: 11:30. Endlich in Sicherheit.
Vessel Name: Milena Bonatti
Vessel Make/Model: X-Yachts, Xc 38
Hailing Port: Großenbrode, Germany
Crew: Petra Pavlisin, Alfred Punke
About: Petra has been sailing high seas for a few years now. Alfred has been sailing the Baltic and the North Sea since 2000.
Extra: We are planning a circumnavigation of the globe, crossing the Atlantic with ARC 2019, heading to New York 2020 and westward after
Milena Bonatti's Photos - Main
Some nice beaches and haul-out
34 Photos
Created 10 August 2021
Bilder unseren Törns von Grenada nach Curaçao mit Fokus auf die Besegelung
7 Photos
Created 21 July 2021
Wanderungen und Flußfahrt durch Dominicas Dschungel
48 Photos
Created 3 July 2021
26 Photos
Created 11 June 2021
Viele Bootsarbeiten
14 Photos
Created 31 May 2021
Photos from Sailing Trip Grenada - Carriacou - Grenada
27 Photos
Created 2 April 2021
More adventures in and around Phare Bleu
39 Photos
Created 9 March 2021
A new Bay just next door: Phare Bleu Paradise? Paradise!
28 Photos
Created 14 February 2021
La Sagesse, Independence day at the pool, 1st Sailing,
34 Photos
Created 12 February 2021
Magazine Beach
16 Photos
Created 24 January 2021
St. Davids Bay, Pool
11 Photos
Created 23 January 2021
Erste Erlebnisse mit dem Boot an Land und im Wasser
10 Photos
Created 17 January 2021
6 Photos
Created 11 January 2021
Haul-out in St. David's Bay Some tours over the island Final days in the boatyard
88 Photos
Created 21 July 2020
Milena Bonatti at anchor in True Blue Bay and walk to Prickley Bay and Mt. Hartman Bay
15 Photos
Created 22 June 2020
Sunset Battle
20 Photos
Created 15 June 2020
Quarantine Anchorage near St. Georges, Grenada. Fotos of the anchor chain and anchor and Yello.
8 Photos
Created 15 June 2020
Some activities we were able to do during the lockdown
26 Photos
Created 10 May 2020
Pictures from our Atlantic Crossing
60 Photos
Created 25 March 2020
Wir sitzen in Le Marin fest und wettern die Pandemie ab
32 Photos
Created 24 March 2020
Fotos unserer Reise von Grenada nach Martinique
31 Photos
Created 24 March 2020
Port Louis Marina St. George's Clarkes Court Bay
20 Photos
Created 3 March 2020
Hier wird das Klischee Karibik voll erfüllt!
30 Photos
Created 24 January 2020
Admiralty Bay Sugar Reef Beach Turtle Sanctuary
28 Photos
Created 19 January 2020
St. Vincent: - Montreal Gardens - Blue Lagoon
12 Photos
Created 19 January 2020
A professional fotogafer took pictures of our arrival
17 Photos
Created 26 December 2019
Some Impressions from that Event
7 Photos
Created 3 November 2019
Ascent of Guajara i(2718 m) n Tenerife
5 Photos
Created 1 November 2019
Foto selection out of a sailing trip from Gran Canaria to Tenerife with Passat Sails and a tour over the island of tenerife
18 Photos
Created 26 October 2019
Bretagne
5 Photos
Created 16 August 2019
7 Photos
Created 8 August 2019
2 Photos
Created 1 July 2019
May 5: Ansegeln mit dem Yachtclub Großenbrode - frisch und sonnig 😎
6 Photos
Created 8 May 2019