Petra and Alfred at Sea

06 December 2022 | West Palm Beach, Florida
29 November 2022
16 November 2022 | Beaufort North Carolina
09 November 2022
29 October 2022 | Solomons, Maryland, USA
19 August 2022 | Solomons, Washburns Marina
17 August 2022 | Cornfield Harbour
16 August 2022 | Sandy Hook
08 August 2022
03 August 2022 | Martha's Vineyard, Vineyard Haven
01 August 2022 | Nantucket
25 July 2022 | Martha´s Vineyard
14 July 2022 | Bristol
01 July 2022 | City Island
23 June 2022 | Tottenville Marina
20 June 2022 | Nordatlantik - Küste vor Atlantic City
17 June 2022 | Norfolk, VA.
14 June 2022 | Norfolk

Endlich wieder in der Wärme

06 December 2022 | West Palm Beach, Florida
Petra | Good
Endlich wieder Wärme

Ich sitze eingeklemmt in meiner kleinen Ecke am Rande des schönen hellbraunen Salontischs, vor dem fast leeren Gemüsenetz, links von mir die Sammlung von unterschiedlich farbigen Sitzkissen, aufgestapelt auf der Sitzbank, rechts die Mahagonifront der Kombüse mit dem schicken neuen Lüftungsgitter des brummenden Kühlschranks. Wir sind endlich angekommen - in der Wärme, die wir uns so herbeigesehnt haben, auf unserer Reise in den Süden. Das Boot schaukelt ganz sanft in der Strömung des Lake Worth Lagoon, kurz vor West Palm Beach. "Lake Worth Lagoon" - ist das ein See? Oder ein Fluss? Das haben wir uns gestern gefragt. Es ist eine Lagune (die durch langgezogene Inseln zum Atlantik abgegerenzt ist, aber trotzdem mit zwei schmalen Zuflüssen mit dem Atlantik verbunden) und jedenfalls von den Gezeiten betroffen und fließendes Gewässer, was wir damals schon feststellten, als wir hier in der Nähe an einer Mooringboje lagen. Manchmal dreht sich das Boot in ganz eigenartige Richtungen, weil der Wind es in eine Richtung dreht und die Strömung in die andere, sodass es schließlich in der Mitte davon liegt und ordentlich schaukelt. Seit wir hier sind, ist es jedoch sehr ruhig - es weht nur eine leichte Brise und wir hören Möwengeschrei, von Land abends das warnende Horn der Güterzüge, tagsüber den brummenden Rasenmäher des Golfplatzes nebenan oder Bohrer einer schwimmenden Arbeitsplattform, wo fleißige Handwerker die Steganlage einer Strandvilla reparieren, an der eine 30-Meter Segelyacht liegt. Wie der 3-Tagestörn war und wieso wir in West Palm Beach sind, obwohl es hier so teuer ist und nicht sehr seglerfreundlich? Das wird Alfred euch im nächsten Post erklären.




Seglerleben erleichternde Maßnahmen

Was für eine Erleichterung, nicht mehrere Schichten Kleidung überstreifen zu müssen. Heute Morgen haben wir sogar wieder unsere "Shades" heruntergelassen, netzartige Stoffbahnen, die am Rande der Bimini befestigt sind und uns vor Sonnenbränden schützen. Clarke, der Segelmacher in Solomons (Chesapeake) hat uns das Leben sehr erleichtert, indem er einiges verändert und erneuert hat. Die Shades müssen wir nicht mehr an- oder abzippen, sondern können sie hängen lassen - sie müssen nur ein- und hochgerollt und mit Laschen und einem Drehknopf an der Bimini befestigt werden, wenn wir sie nicht brauchen.




Außerdem hat Clarke auf meinen Wunsch hin, den Reißverschluss der neuen Persenning eher seitlich angebracht, so erreicht man ihn viel leichter, wenn man das Segel in der Persenning einpacken möchte. Nach und nach merken wir immer wieder, was uns besonders viel Zeit und Kraft kostet und versuchen, diese Dinge zu verändern und uns damit das Segelleben angenehmer zu machen ("Happy Sailing" nach Sönke und Judith Roever). Manchmal sind es solche Kleinigkeiten wie ein Seifen- und ein Zahnbürstenhalter mit Saugnapf, die nicht jedes Mal weggeräumt und in einen Schrank gestellt werden müssen, bevor wir in See stechen und sogar bei starken Schiffsbewegungen an Ort und Stelle bleiben.




Besuch!

Vor ein paar Wochen schlugen unsere Freunde vor, Claus und Melanie, uns in den Bahamas zu besuchen. Das wäre super, dachten wir. Ob das klappt? Nach einigen Nachrichten, die zwischen Claus und Alfred hin- und hergeschickt wurden, kamen wir dem Besuch immer näher - erst einmal den Zeitraum eingrenzen, dann die Inseln benennen, die wir ansteuern wollen - und tatsächlich buchten die beiden ihren Flug, dann die Unterkünfte. Was für eine Freude! Da wir als Anhaltspunkt schon einmal Weihnachten mit unseren Freunden, Canadace und Gordon, in Freeport, Grand Bahama verbringen wollten, wussten wir, wo wir zu der Zeit sein würden. Von dort aus sind es dann nur noch 110 Seemeilen nach Nassau. Nun kommen Melanie und Claus am 29.12. nach Nassau, wo wir sie mit dem Boot abholen wollen, um dann am 30-31.12. mit ihnen nach Staniel Cay zu segeln und dort Silvester zu feiern - wie schön!
Kurz danach überlegte auch meine Schwester, Katrin, uns zu besuchen. Sie wollte Weihnachten eigentlich mit unseren Eltern verbringen, hat aber nur in der Weihnachtszeit bis Anfang Januar frei. Unsere Mutter nahm ihr die Zweifel und ermutigte sie, uns zu besuchen. Ihre Besuchszeit überschneidet zum Ende hin etwas die von Melanie und Claus - würde das trotzdem passen? Alfred und ich besprachen das und waren uns einig, das würden wir schon so organisieren, dass keiner zu kurz kommt. Jetzt kommt Katrin am 16.12. und wird mit uns Weihnachten feiern und vielleicht auch Silvester - da müssen wir mal sehen, wie wir das mit Claus und Melanie koordinieren, die zwischendurch auch in Hotels sein werden. Es gibt ja nur vier Schlafplätze hier in der kleinen Milena Bonatti. Jedenfalls freuen wir uns schon sehr auf unseren Besuch!

Thanksgiving

29 November 2022
Petra
Unerwartete Einladung

"Ich bin froh, dass ich keine Tochter habe", sagte Berabel zu mir, als wir im Auto saßen, auf der Fahrt zum St. Johns Yacht Harbor, "Die hätte es nicht leicht hier, in diesem konservativen und republikanischen South Carolina!" Berabel ist Deutsche, lebt schon 26 Jahre hier und ist eine gute Freundin von Scott (und heißt eigentlich Bärbel, aber da Amerikaner das nicht korrekt aussprechen können, kommt dabei Berabel heraus). In St. Johns lag das Boot von Scott, dem Elektriker, der uns ein neues Funkgerät und neue Batterien einbauen sollte. Als Scott kurz nach unserer Ankunft in Charleston die Milena Bonatti mit seinem Hund Jack besichtigte, um zu besprechen, wo das Funkgerät hinpassen könnte, fragte er, was wir Thanksgiving vorhätten. "Nothing really, the restaurants all seem to be full", erwiderte ich. Da lud Scott uns kurzerhand zum Thanksgiving Dinner auf sein Boot ein - auch das ist Amerika! Menschen, die wir kaum kennen, sind sehr hilfsbereit, freigiebig und interessiert. Es war ein wunderbares Essen mit netten Leuten - Peter, Mileda, Alva, Rand (einer Familie mit zwei erwachsenen Kindern), Berabel, Scott, Jack und uns. Scott hatte uns einen wunderschön gebackenen Truthahn mit Beilagen aufgetischt - wie schön in so netter Gesellschaft zu essen.

Richtung Süden

Es geht so langsam immer weiter Richtung Süden. Nach dem etwas nervenaufreibenden Abschluss in der Bootswerft in Solomons (Chesapeake), war unsere erste Station wieder Beaufort, North Caroloina, wo wir schon auf der Hinfahrt Stop gemacht hatten (Farmers Market Shopping). Alfred hatte schon im letzten Post berichtet, wie kalt es auf diesem ersten Törn war. Dieses Mal, von Beaufort nach Charleston, South Carolina, hofften wir auf 1-2 Grad zusätzlich. Am ersten Tag tagsüber wurde uns das vorgetäuscht, weil die Sonne schien und wir in Pullovern statt Jacken segeln konnten. Nachts war die Kälte zwar nicht mehr schneidend, aber dennoch zapfig (15 Grad ohne Chillfaktor?). Der zweite Tag war dann wesentlich angenehmer und nachts war es fast warm (17-18 Grad Celsius). Wir kamen ziemlich flott voran und mussten kurz vor dem Inlet in den Hafen von Charleston noch ein wenig beidrehen, weil wir vor Sonnenaufgang und vor Stillwasser (strömungsloses Wasser) ankamen. Ich konnte dann nach meiner Nachtwache noch 10 Minuten schlafen, bevor Alfred den Motor startete und wir uns auf den Weg in den Hafen von Charleston machten.

Funkgerät und Batterien

Scott versprach uns, gleich am Tag nach Thanksgiving mit den Arbeiten zu beginnen: das neue Funkgerät und vier neue Batterien einbauen! Wir waren glücklich, dass er trotz der Feiertage arbeiten wollte, denn wir wollten Montag weiter Richtung Süden. Montag und Dienstag würde es gutes Wetter geben - N-NE-Wind. Er sagte, er würde ein bis zwei Tage brauchen und war Freitag sogar noch so optimistisch (das scheinen alle Amerikaner zu sein), dass er uns anbot, Samstag mit ihm Regatta segeln zu gehen. Er zeigte auf ein Boot, das einen Steg weiter lag, "That´s my friend´s boat we´re going to race on.". Leider stellte sich bald heraus, dass es mit dem Regattesegeln nichts werden würde. Der Einbau des Funkgeräts klappte schnell und war Freitagnachmittag fast fertig. Dann mussten nur noch ein paar Kabel verlegt werden - hinter der Wand am Navitisch und in der Backskiste. Leider musste Scott dann am frühen Abend aufgeben, weil sich ein Kabel nicht durchstecken ließ. Außerdem riss Scott den kleinen Filter unserer Dieselheizung ab, als er in der Backskiste herumkroch. Er wollte die Schläuche ohne Filter wieder verbinden, aber Alfred meinte, wir bräuchten den Filter, weil sonst wieder die Dieseldüse verstopfen würde (wie am ersten Tag unserer Reise in Großenbrode!). Nach der Suche eines vergleichbaren Filters und vergeblichen Testläufen am Samstag, baute Scott alles ohne Filter zusammen. Das funktionierte dann. Das Ganze hat bestimmt auch 3 Stunden gedauert. Dann begann er schließlich mit dem Einbau der Batterien, was sich aber auch nicht an nur einem Tag bewerkstelligen ließ. Also kam Scott noch Sonntag, um das Projekt abzuschließen - puh! Sonntag stellte sich dann heraus, dass wir noch ein neues Ladekontrollgerät brauchen und so wurden unsere Pläne, Montag loszusegeln, wieder über den Haufen geworfen. "We´re stuck again!", und warten auf das Gerät und auf den Einbau am Donnerstag. Nun ist unser neuer Starttermin Freitag, 2. Dezember. Da meine Schwester Katrin uns besuchen möchte - juhuuu - und am 16. Dezember in Fort Lauderdale ankommt, läuft uns die Zeit langsam davon. Wir werden deshalb in einem durch bis West Palm Beach segeln. Mal sehen, ob das klappt.

Bootspause

Samstagnachmittag beschlossen wir dann endlich, auch mal eine Bootspause zu machen und fuhren am frühen Abend mit dem Bus in die Stadt, um schön essen zu gehen - wie schön! Alfred war nach dem langen Entzug auf dem Boot von all den Konsumgütern und der glitzernden Dekoration überwältigt! Er meinte, das sei ja etwas früh, schon einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Charleston war schon weihnachtlich dekoriert - es war ja schon das 1. Advent-Wochenende, wie wir dann Sonntag von unserer Familien und Freunden aus Deutschland erfuhren. Nach dem Essen schlenderten wir noch ein wenig durch die Stadt und genossen die Musik der vielen Gitarrenspieler, die am Markt an den Häuserecken standen.
Dadurch, dass unsere Abfahrt sich jetzt verschoben hat, konnten wir gestern (Montag - den eigentlichen Abfahrtstag) eine schöne Radtour zu Sullivans Island machen - die Sonne schien, wir konnten ohne Jacken fahren und uns eine halbe Stunde an den Strand setzen. Nach wie vor sind wir weit und breit fast die einzigen Radfahrer, bis auf vereinzelte Rennradfahrer (3) (+ 1 Kind) und mittellose Leute, die sich kein Auto leisten können. Man erkennt natürlich auch an den zum Teil fehlenden oder schlechten Radwegen, dass man hier nicht so viel Wert aufs Radfahren legt.

Der Preis der US-Ostküste oder: wir können auch kalt

16 November 2022 | Beaufort North Carolina
Alfred Punke | Ein wenig Sonne, frisch
Vorbemerkung:

Es gibt eine neue Möglichkeit, uns zu verfolgen, wenn wir auf See sind: wir aktualisieren unsere Position via Satelleit alle 4 h. Man kann dort auch unseren Routenverlauf sehen, allerdings eben erst ab November 2022 (die Map-Funktion hier im Blog bleibt bestehen).

Mit diesem Link gelangt Ihr dorthin:

https://my.yb.tl/MiBonatti


Hier nun unser neuer Bericht:


Grounder

Schon damals, vor Beginn unserer Reise, als die Idee US-Ostküste aufkam, war uns klar, dass der Rückweg die Herausforderung darstellen würde. Auch einer der Altvorderen des Tran Ocean (TO) Segelclubs, Bert Frisch, war ein wenig ratlos, als wir ihn danach fragten. Ist er doch von der US-Küste zurück in die Heimat gesegelt, und nicht zurück in die Karibik, was wir ja vorhatten. Apropos Bert Frisch: auf dem kürzlich stattgefundenen Online-Seminar gab er wieder eine seiner allseits bekannten lustigen Lebensphilosophien zum Besten: "Wann hast Du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal erlebt?" Die Antwort ist einfach: Vorgestern. Da sind wir mit dem Bug auf eine Untiefe gefahren, und die Logge zeigte 0,1 m Tiefe. Ich bin schon mit dem Kiel gegen einen Stein gerummst, auch schon mit dem Kiel über eine sandige Flachstelle geschubbert, aber so richtig aufgesessen, dass sich nichts mehr tut, das war neu für mich. Petra kannte das schon, nahm mir das Telefon ab, dass ich schon in der Hand hatte, um Toll BoatUS anzurufen, und schlug vor, mit ordentlich Fahrt voraus und Ruder auf Backbord Vollausschlag seitlich von dem Buckel runterzurutschen, da die kleine weiße Boje, die die Untiefe anzeigen soll, ja direkt vor uns lag. Ich hatte sie übersehen, weil ich mich so sehr darüber gefreut hatte, dass wir die Herausforderung "Ablegen bei Seitenwind mit Böen 6 Beaufort" (heißt viel Wind) mit Bravour bzw. ohne Kratzer am Rumpf gemeistert hatten. Es klappte! Langsam schob sich Milena Bonatti vom Schlick herunter! Zwei Dinge habe dabei gelernt: ich werde nie mehr überheblich über jemanden lästern, der irgendeinen wie auch immer gearteten Fehler beim Segeln (und anderswo?) macht, weil einem aus was für Gründen auch immer, immer alles passieren kann. Und zweitens stelle ich wieder mal fest, dass Klettern und Segeln Einiges gemeinsam haben. In beiden Fällen gibt es den schönen angelsächsischen Ausdruck "Grounder". Der Unterschied ist lediglich der, dass er beim Segeln oft gut ausgeht, s.o., beim Klettern eher selten (bitte einen Kletterer fragen, würde hier zu weit führen).


Das Frieren

Eine andere Gemeinsamkeit von Bergsteigen und Segeln ist das Frieren. Das habe ich beim Bergsteigen hin und wieder in kalten Biwaknächten in der Wand erleben dürfen, beim Segeln auf der Ostsee im April und Oktober auch schon mal, aber gerade in den letzten drei Jahren eher nicht. Im Gegenteil: fast sehnte ich mich manchmal nach diesem Gefühl, da das Schwitzen in tropischer Sonne (alles klebt, Sonnencreme überall, wo ist der beste Schatten) auch durchaus belastend sein kann. Noch ein Spruch:"The grass is always greener on the other side!"...
Auf der Fahrt durch die Chesapeake Bay gen Süden konnten wir Es (das Frieren) mal so richtig durchleiden. Tagsüber ging es eigentlich noch. Die Sonne schien, der Wind kam zwar stark mit durchgehend 6 in Böen 7 bis 8 von hinten, aber als sie unterging, zog es so richtig an. Vorausschauend wie wir nun mal sind, hatten wir jede Menge warme Klamotten dabei. Hat schon mal jemand eine Daunenjacke unter einer Ölzeugjacke angezogen? Über einer Wollmütze noch die Kapuze einer Woll- und Daunenjacke gestülpt? Petra redete irgendwas von der Michelin-Reklame und Neil Armstrong, der sich ähnlich gefühlt haben muss, ich konnte sie aber nur schwer verstehen. Einmal, weil sie mehrere Tücher, Schals und Ölzeugklappen vor Ihrem Mund aufgespannt hatte, und auch, weil kaum noch Geräusche durch meine diversen Kopfbedeckungen an mein Ohr drangen. Insofern gibt es hier eindeutig ein plus im Vergleich zum Bergsteigen, bei dem man diesen Luxus der Schutzkleidung aus Gewichtsgründen nur sehr bedingt darstellen kann. Deshalb blieben uns auch diese unkontrollierbaren Schauer, die der Körper initiiert, um sich gegen die Kälte zu stemmen erspart (bei Petra gab es erste Ansätze). Und, was natürlich ganz entscheidend ist und die Sache eigentlich fast schon wieder angenehm macht: Sobald die Wachhabende die Kälte nicht mehr ertragen kann oder möchte, kommt die Ablösung und das Aufwärmen an einer 4-kW-Eberspächer Bordheizung, an deren Lüftungsschlitzen die Füße in wenigen Minuten wieder wohlig warm werden.


Cape Hatteras

Seit Wochen reden wir über das von Schiffswracks übersäte Cape Hatteras. Kam es uns auf der Hinfahrt noch wie ein größerer Ententeich vor, lehrten uns die vielen Schilderungen von Seglern und Einheimischen aus Maryland, wo wir unser Boot für zwei Monate abgestellt hatten das Fürchten.
Der Golfstrom zieht mit einer Geschwindigkeit von um die zwei Knoten IN Richtung Norden ganz dicht am Kap vorbei. Und wenn der Wind in die andere Richtung, also AUS Norden gegen diese Strömung weht, soll es sagenhaft hohe Wellen geben. Das galt es also zu vermeiden. Andererseits will man als Segler aber auch nicht, dass der Wind aus Süden mit dem Golfstrom weht, weil man dann ja im Golfstrom gegen den Wind aufkreuzen müsste, was sehr aufwändig sein könnte. Also am Besten kein Wind, oder zumindest Wind von der Seite, also aus Nordwest oder Südost, aber nicht zu stark. Dann lernten wir, dass es von Zeit zu Zeit zwischen dem Golfstrom und den nicht passierbaren Sänden (die Untiefen mit den vielen Schiffswracks) eine schmale Lücke gibt, der Golfstrom also quasi hin- und herwandert. In diesem schmalen Streifen kann das Wasser sogar in die entgegengesetzte Richtung fließen, also in dem Falle uns schieben! Dort kann der Wind dann sogar für uns vorteilhaft aus Norden (Richtung Süden) wehen! Diese Bedingungen warteten wir ab. Und hatten eine angenehme Überfahrt.





Segeltaktik

Recht kernig ging es allerdings am zweiten Tag los, als wir für die 260 Seemeilen (480 km), die wir in einem Stück bis Beaufort in North Carolina durchsegeln wollten, ablegten. Und ich meine nicht das Ablegemanöver oder den Grounder, sondern Wind und Welle, die uns beutelten, als wir mit unsererm Boot den schützenden kleinen Seitenarm in der nördlichen Chesapeake Bay verließen. Schon am Tag davor, als uns die Windvorhersage (Nord bis Nordwest Bft 5 bis 6, Böen 7 bis 8, also Wind von achtern) klar wurde, diskutierten wir heftigst die beste Segeltaktik. Während Petra eher zum Groß mit Bullenstander und wenig Vorsegel tendierte, plädierte ich für Vorsegel (Fock) ohne Groß. Der Kompromiss war dann, es erst einmal mit der Fock zu versuchen, und bei Bedarf das Groß im dritten Reff zusätzlich oder anstatt der Fock zu setzen. Wir waren natürlich auch auf unsere neuen Segel gespannt, der Segelmacher in Solomons hatte sein ganzes Können in den Schnitt des Vorsegels gelegt und auch für das Groß hatten wir neue Reffpunkte festgelegt (würde hier zu weit führen, kommt sicherlich in einem der nächsten Posts nochmal zur Sprache). Und der Segelhersteller heißt Quantum Sails, was angesichts des Nobelpreises für die Quantenphysik ja eigentlich nur Gutes bedeuten kann. Jedenfalls blies der Wind mit satten 6 Bft im Mittel, die Strömung kam auch von hinten, und wir waren richtig schnell unterwegs. Petra erzählte mir hinterher, dass ihr die Böen von bis zu 40 Knoten ein wenig Angst gemacht hätten, meine Bedenken galten eher dem Segelmaterial Hydra Net, dass der Konkurrent North Sails als besonders leicht dehnbar beschrieben hatte. Ich wollte unser schönes neues Vorsegel natürlich nicht schon auf dem ersten Törn ausleiern. Also refften wir das Vorsegel immer mal wieder in den Böen auf Handtuchgröße, und unser beider Sorgen wurden immer kleiner. Bis dann die Nacht kam, da segelten wir gerade über den Tunnel am Chesapeake Bay Ausgang. Unser Plan war, Cape Hatteras gegen Mittag des nächsten Tages zu runden (um die günstigen Bedingungen s.o. zu bekommen). Bis zum Kap waren es noch ca. 120 Seemeilen, also mussten wir die Geschwindigkeit etwas drosseln, um diesen Zeitplan einzuhalten. Das war insofern kritisch, als um uns herum viele andere Segelboote unterwegs waren, die möglicherweise eine andere Taktik für das Kap verfolgten und uns der Reihe nach versägten. Bis auf "Love of my Life" ein Kat, mit dem wir die Nacht durch fast nebeneinander hersegelten, und ab und an lustig über das Funkgerät miteinander plauderten. ("what are you doing there with your little jib (Fock)?").
Als wir Cape Hatteras hinter uns hatten, wurde es tatsächlich ein wenig wärmer, wie mir mein Freund Claus, der uns über YB Tracking ein wenig verfolgte und mit dem ich landnah einige Whattsapps austauschen konnte, schon orakelnd vorausgesagt hatte. Die letzte Challenge war jetzt noch, genau zum richtigen Zeitpunkt durch den Einlasskanal von Beaufort zu fahren, mit der richtigen Strömung und dem richtigen Wind. Und hell sollte es auch sein. Letzteres bedeutete wieder, dass wir Geschwindigkeit aus dem Boot nehmen mussten, und eine zweite Nacht auf See als Geschenk erhielten. Andere waren da wieder offensichtlich mutiger, drehten voll auf und fuhren wahrscheinlich nachts zu ihrem Anker- oder Anlegeplatz. Sie verpassten den wunderschönen Sternenhimmel und einen Sonnenaufgang, den man schöner nicht erleben kann. Pech gehabt.


Epilog

Die Einfahrt zur Marina kannten wir schon, auch die Marina, ein Platz war uns bereits zugewiesen worden, zufälligerweise neben der Caledonia, unseren Freunden Candace und Gordon. Petra fuhr das Anlegemanöver perfekt, inzwischen sind wir versiert mit dem Eindampfen in die Vorspring und Gordon, der sein "Home Office" kurz verlassen hatte, nahm weitere Leinen an. Was ist Glück? Erleichterung nach bestandener Herausforderung? Fester Boden unter den Füßen? Kein Frieren mehr? Stolz? Eine Umarmung der an Land wartenden Freunde? Ein Kuss? Gimmie Ten? Alles zusammen? Ich weiß es nicht. Aber es fühlt sich immer noch gut an.

Sea Trial

09 November 2022
Petra
Erstaunlich, wie schnell man in einer ganz anderen Welt landen kann - 9 Stunden dauert es von Europa in die USA - einem Land der Extreme. Gestern waren Midterm-Wahlen - es sieht düster aus für die amerikanische Demokratie. Wenigstens wählt Maryland, der Staat, in dem wir sind, demokratisch. (Zitat einer Restaurant-Wirtin aus der SZ: "Die USA sind keine Demokratie. Wir leben in einer repräsentativen Verfassungsrepublik, und wir wollen keine Demokratie." US-Wahlkampf - Die zerrissene Heimat von Joe Biden, Fabian Fellmann)

Welcome back
Ja, ich bin wieder da - was für einen schönen Empfang ich hatte - Alfred holte mich mit einer Rose und einem "Welcome Back"-Ballon am Flughafen ab. Am nächsten Tag war noch viel zu erledigen, weil es der letzte Tag war, an dem wir den Mietwagen hatten: Einkaufen und den Mietwagen wegbringen. Den Tag danach sollte es zum sea trial gehen, also einer Segeltestfahrt. Milena hat neue Segel bekommen und die wollten wir zusammen mit dem Segelmacher ausprobieren. Wir wollten außerdem die neuen Navigationsinstrumente testen und bald planen, wie und wann es weitergeht, zu den Bahamas Richtung Panama, in die Wärme, weil es hier langsam immer kälter wird-

Vorbereitung
Es war ein wunderschöner sonniger Tag und es gab sogar guten Wind, 12-18 Knoten. Nach dem Frühstück merkten wir jedoch, dass die Zeit knapp war, um das Boot vorzubereiten, bis Clarke, der Segelmacher kommen sollte. Irgendwie spürten wir, dass wir noch nicht die Routine hatten wie vor unserem Deutschlandbesuch. Schnallen oder Schränke, die sonst immer auf die gleiche Weise funktionierten, ließen sich nicht öffnen. Anderes klappte ganz gut. Durch die vielen Arbeiten am Boot hatte sich einiges verändert, aber einiges auch nicht (trotzdem funktionierte es nicht).

Unerwartetes Wiedersehen
Zum Glück kam Clarke etwas später - wie immer war er entspannt und witzelte herum. Leinen los und schon schipperten wir den creek hinunter zum Patuxent River. Segel wurden gesetzt und wir glitten dahin - wie schön weiß die neuen Tücher im Sonnenlicht leuchteten - wie in der Persilwerbung! Bald nahm der Wind zu und wir refften. Hier und da passten Reffleinen nicht perfekt und die Schoten des Vorsegels passten nicht vor die Wanten, weil Clarke den Schnitt des Segels verändert hatte, damit es nicht vorne am Bugkorb hängen bleibt. Dieses Problem war gelöst, dafür gab es dann mit der Höhe des Schothorns Probleme. Nun ja, nichts ist perfekt, trotzdem sah Clarke ein, dass er das Segel noch ändern muss. Sonst hatten wir ungewöhnlich viel Wind im Vergleich zu den letzten Tagen und konnten wunderbar segeln. Alfred und ich fragten uns, ob Clarke bei so viel Wind den neuen Code 0 testen würde - uns war etwas mulmig zumute. Plötzlich kommt der Funkspruch auf Kanal 16: "Milena Bonatti, Milena Bonatti - this is Caledonia". Oh, unsere Freunde, Candace und Gordon, waren in der Nähe! Sie hatten uns schon geschrieben, dass sie heute von Annapolis Richtung Hampton segeln würden, aber dass wir sie treffen würden, haben wir nicht erwartet. Gordon beschrieb uns noch ihre Position und wir machten eine Wende und segelten auf sie zu - sie drehten kurz vor uns eine Runde - wir riefen uns zu und winkten - Candace fotografierte uns und unsere neuen Segel und schon fuhren sie weiter Richtung Süden. Da die beiden nur an Wochenenden Zeit haben zu segeln und in der Woche arbeiten, müssen sie die knappe Zeit nutzen, um an ihre Ziele zu gelangen. Schade. Wir hoffen aber auf ein Treffen auf dem Weg nach Florida.

Der Monster-Code 0
Eigentlich wollten wir den Gennaker loswerden und einen Code 0 haben, weil dieser kleiner und leichter sein sollte. Leider hatte Clarke uns bei dem Beratungsgespräch davon überzeugt,für den Code 0 einen festeren Stoff zu nehmen, weil das Segel dann eingerollt und vor dem Vorstag stehen bleiben konnte. Einen Code 0 mit dünnerem Tuch muss man immer wieder herunterholen, weil er sich eingerollt immer leicht wieder öffnet. So, und nun hatten wir dieses riesige und schwere Code 0-Paket auf unserem Boot - der Segelsack war doppelt so lang und schwerer als der Gennaker - wohin damit?! - und Clarke wollte ihn unbedingt an unserem Segeltesttag bei 18 Knoten Wind ausprobieren. Wir segelten wieder tiefer in die Flussmündung hinein, weil wir dachten, es wäre dort etwas windgeschützter. Leider hatten wir genauso viel Wind, aber Clarke begann den Code 0 aufzubauen - schon öffnete er sich und entfaltete seine unheimliche Kraft - das Boot wurde immer schneller - wir fuhren 8 Knoten, dann 9. Plötzlich kam eine Böe und wir krängten immer weiter - Alfred steuerte fast auf einen Sonnenschuss (kurz vor einer Kenterung) zu, dann bekam er das Steuer noch rechtzeitig in die richtige Richtung gedreht, um den Druck aus dem Code 0 herauszunehmen - puh! Clarke war die Ruhe in Person, wir waren leicht gestresst von dem Erlebnis, holten den Code 0 ein und fuhren zurück in den Hafen. Clarke stimmte uns dann zu, dass wir zwei den Code 0 wohl eher nicht bei 18 Knoten nutzen würden. Das war ein spannender Sea Trial.

Boots-Tetris
Als wir alles wegräumten, wussten wir nicht wohin mit dem riesigen Code 0 - ich hätte ihn am liebsten umgetauscht gegen einen leichteren. Alfred behauptete, wir würden niemals alles in die große Backskiste bekommen und suchte schon nach Möglichkeiten, das Dinghy oder den Code 0 auf dem Deck festzubinden. Es nützte aber nichts, wir mussten es ausprobieren - am nächsten Tag packten wir zwei Backskisten komplett aus, verlagerten einiges, warfen einiges weg wie alte Leinen und schafften es schließlich, das Dinghy, den Code 0 UND die Fahrräder in der großen Backskiste zu verstauen - herzlichen Glückwunsch!

Wieder da

29 October 2022 | Solomons, Maryland, USA
Alfred | Sunny, but fresh, 10 to 15°C
Es geht weiter.

Zuerst aber noch ein kleiner Rückblick. Ihr könnt miterleben, wie man mit dem Segelboot die New York Waters bereist!:

https://vimeo.com/762432569

Das Kennwort lautet: Sultana

Viel Spaß ( und 17 min Geduld ...)

Zur Zeit bin nur ich wieder am Boot und begleite den Abschluss vieler Verschönerungsarbeiten an unserer Milena Bonatti. Ist das body paint nicht schick?
Wir sind gespannt, wie sich die neuen hochmodernen Navigationsgeräte so machen, man kann sogar Netflix damit gucken und Spotify hören. Das ist doch schon mal was. Und einen Satz neue Segelkleider gibt's auch. Als wichtigste Änderung auf dem Gebiet haben wir den Gennaker rausgeschmissen - wir haben ihn bisher nicht einmal verwendet! - und ihn durch einen Code 0 ersetzt, der deutlich kleiner ist und bei Schwachwind auch für ein wenig mehr Speed sorgen soll. Wir sind gespannt.
Petra kommt am 3. November, und für den 5. November ist schon ein Testsegeln mit dem Segelmacher geplant.
Danach muss es aber auch bald losgehen Richtung Süden, denn die Temperaturen fühlen sich immer mehr schattig an. Und bevor es zapfig wird, möchten wir ein paar Breitengrade weiter nach Süden kommen. Aber: es ist auch immer noch Hurricane-Zeit! Sobald wir aus der Chesapeake Bay heraussegeln, sind wir nicht mehr gegen benannte tropische Stürme versichert. Erst nach dem 1. Dezember gibt uns die Versicherung freie Fahrt. Aber dann kommt auch kein Hurricane mehr. Die sind ja auch nicht blöd.
Cape Hatteras macht uns noch ein wenig Sorgen, da müssen wir drum herum, aber dazu später mehr.

Angekommen (Solomons, Chesapeake Bay)

19 August 2022 | Solomons, Washburns Marina
Alfred+Petra | Hot and sunny, little wind
Wir haben alles versucht: Segel gesetzt, getrimmt für Leichtwind, die Gewichte verlagert, Wassertanks geleert, es half alles nichts: bei 5 Knoten Wind direkt von vorn zeigte unser Routenprogramm ein ETA um 23:00 Uhr für die fehlenden 30 Seemeilen. Zuerst schalteten wir den Motor nur leicht dazu, das ergab einen etwas besseren Kurs und eine etwas bessere Geschwindigkeit. Ist aber der Ruf erstmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert auch mit reiner Motorfahrt. Gegen Mittag fuhren wir in unsere Bucht ein. Schön sieht sie aus. Und begrüßt wurden wir von gleich mehreren F15 und F16 'Starfightern' (Petra sagt, die heißen jetzt nicht mehr so). Deren Dröhnen war wirklich beeindruckend, es musste da irgendwo ein Nest sein (ein Flughafen der Air Force oder Navy, und so war es auch).
Es ging tief hinein in die Bucht, und schließlich in den Back Creek. Keine Probleme mit der Tiefe, überall mehr als 4 m, das war entspannend. Wir fuhren zuerst zu einer gegenüberliegenden Marina, um den Dieseltank zu füllen, und schließlich zu unserem Liegeplatz direkt neben der Krananlage. Kurze Zeit nach dem Anlagen kam ein älterer Herr mit grauen Haaren, Zopf und Hund zu uns. "Hi, I am Eric!" Eine nette Begrüßung des Boatyard-Besitzers.

Wir sind glücklich, angekommen und in guten Händen zu sein.

Morgen soll es hier ein Konzert mit den Beach Boys und den Temptation geben. Eine schöne Bucht, wir freuen uns und sind gespannt auf die Entscheidungen, die wir bald treffen müssen zur Verbesserung unseres Bootes: neue Segel? Eine Klimaanlage? Eine Gefriertruhe? Ein neues Navigationssystem, ein neues Funkgerät? Bei allen Fragen hilft die schlichte Antwort: Ja, nein, vielleicht. Es bleibt spannend.

Trotz all dieser aufregenden Bootsangelegenheiten werden wir den Blog an dieser Stelle für ein paar Wochen ruhen lassen. Wir reisen bis Ende Oktober nach Deutschland. Danach geht's dann weiter zurück in den Süden und vielleicht ja in die Westkaribik und weiter nach dem Motto:

(Together) we will go our way
(Together) we will leave someday
(Together) your hand in my hands
(Together) we will make our plans
(Together) we will fly so high
(Together) tell all our friends goodbye
(Together) we will start life new
(Together) this is what we'll do
life is peaceful there
(Go west) in the open air
(Go west) where the skies are blue
(Go west) this is what we're gonna do
(Go west, this is what we're gonna do, go west)
Vessel Name: Milena Bonatti
Vessel Make/Model: X-Yachts, Xc 38
Hailing Port: Großenbrode, Germany
Crew: Petra Pavlisin, Alfred Punke
About: Petra has been sailing high seas for a few years now. Alfred has been sailing the Baltic and the North Sea since 2000.
Extra:
You can track us when we are at sea (new position every 4 h): https://my.yb.tl/MiBonatti We are on a circumnavigation. So far: Jul 07, 2019: Start in Großenbrode, Germany ( Baltic Sea) Dec 1st to Dec 20, 2019: Atlantic Crossing 1st half 2020: Windward Islands, Covid Lockdown in [...]
Milena Bonatti's Photos - Main
Dreitagestörn von Charleston nach West Palm Beach und vor Anker vor West Palm Beach
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Created 6 December 2022
Vorbereitungen in Washburn's Boatyard, Maryland für Start nach Panama über Bahamas und westliche Karibik.
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Treff mit Moana
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Newport - Martha's Vineyard - Nantucket
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Törn von der Statue of Liberty nach City Island durch den East River
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Big Apple mit Bildern vom Ankern vor der Statue of Liberty
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The Symbol of Norfolk - das Symbol der Stadt Norfolk
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Impressionen des Törns, auch mal Bilder Nachts bzw Sonnenaufgang
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Created 17 June 2022
Einige Impressionen der kleinen Demo in Norfolk am 11.Juni 2022
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Created 17 June 2022
Viele Navy-Bilder, aber auch vom Hafenfest in Norfolk
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Created 17 June 2022
zu: Von Sklaven und Klapperschlangen
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Created 6 June 2022
Charleston, related to the posts: MegaMilena und Von Sklaven und Klapperschlangen
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Created 5 June 2022
From West Palm Beach via Cape Canaveral to St. Augustine
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Created 20 May 2022
Status 3. Mai, Alfred in Florida, Technik-Finale (fast)
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Created 2 May 2022
Einige Fotos zur Illustration der technischen Herausforderungen, mit denen wir uns zur Zeit (April 2022) beschäftigen
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Created 18 April 2022
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Created 1 March 2022
Fowl Cay
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Created 15 February 2022
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Created 8 February 2022
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Created 6 February 2022
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Created 3 February 2022
Exumas, Georgetown, Stocking Island, Elizabeth Harbour
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Created 31 January 2022
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Created 24 January 2022
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Created 20 January 2022
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Created 11 January 2022
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Created 11 January 2022
Puerto Real, Boqueron, La Parguera and San Juan
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Created 10 January 2022
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Created 26 December 2021
Letzte Vorbereitungen, der erste Törn zu einer schönen Bucht
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Created 4 December 2021
Ankunft in Curaçao Boot zu Wasser Klar Schiff
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Created 26 November 2021
Some nice beaches and haul-out
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Created 10 August 2021
Bilder unseren Törns von Grenada nach Curaçao mit Fokus auf die Besegelung
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Created 21 July 2021
Wanderungen und Flußfahrt durch Dominicas Dschungel
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Created 3 July 2021
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Created 11 June 2021
Viele Bootsarbeiten
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Created 31 May 2021
Photos from Sailing Trip Grenada - Carriacou - Grenada
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Created 2 April 2021
More adventures in and around Phare Bleu
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Created 9 March 2021
A new Bay just next door: Phare Bleu Paradise? Paradise!
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Created 14 February 2021
La Sagesse, Independence day at the pool, 1st Sailing,
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Created 12 February 2021
Magazine Beach
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Created 24 January 2021
St. Davids Bay, Pool
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Created 23 January 2021
Erste Erlebnisse mit dem Boot an Land und im Wasser
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Created 17 January 2021
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Created 11 January 2021
Haul-out in St. David's Bay Some tours over the island Final days in the boatyard
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Created 21 July 2020
Milena Bonatti at anchor in True Blue Bay and walk to Prickley Bay and Mt. Hartman Bay
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Created 22 June 2020
Sunset Battle
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Created 15 June 2020
Quarantine Anchorage near St. Georges, Grenada. Fotos of the anchor chain and anchor and Yello.
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Created 15 June 2020
Some activities we were able to do during the lockdown
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Created 10 May 2020
Pictures from our Atlantic Crossing
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Created 25 March 2020
Wir sitzen in Le Marin fest und wettern die Pandemie ab
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Created 24 March 2020
Fotos unserer Reise von Grenada nach Martinique
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Created 24 March 2020
Port Louis Marina St. George's Clarkes Court Bay
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Created 3 March 2020
Hier wird das Klischee Karibik voll erfüllt!
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Created 24 January 2020
Admiralty Bay Sugar Reef Beach Turtle Sanctuary
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Created 19 January 2020
St. Vincent: - Montreal Gardens - Blue Lagoon
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Created 19 January 2020
A professional fotogafer took pictures of our arrival
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Created 26 December 2019
Some Impressions from that Event
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Created 3 November 2019
Ascent of Guajara i(2718 m) n Tenerife
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Created 1 November 2019
Foto selection out of a sailing trip from Gran Canaria to Tenerife with Passat Sails and a tour over the island of tenerife
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Created 26 October 2019
Bretagne
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Created 16 August 2019
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Created 8 August 2019
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Created 1 July 2019
May 5: Ansegeln mit dem Yachtclub Großenbrode - frisch und sonnig 😎
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Created 8 May 2019