sailaholic

02 April 2011 | Le Marin/Martinique
02 March 2011 | Karibik
04 September 2010 | Marina Kalamaki/Athen
31 August 2010 | ...auf See...
31 August 2010 | auf See
31 August 2010
31 August 2010 | auf See
27 August 2010 | Athen
10 July 2010 | Moeltenort/Kiel
09 July 2010 | Marstall auf Aeroe/DK
08 July 2010 | Aeroeskoebing auf der Insel Aeroe
08 July 2010 | Aeroeskoebing
08 July 2010 | Aeroeskoebing
08 July 2010 | Aeroeskoebing

....Karibk-Nordroute...

02 April 2011 | Le Marin/Martinique
Harald
...wie doch die Zeit versegelt....vor vier Wochen habe ich ZARA in Le Marin auf Martinique übernommen. Die ersten zwei Wochen segelten wir nach Sueden. Die vergangen zwei Wochen ging es nach Norden.

Von Martinique sind wir in 28 Stunden non-stop nach Atigua gesegelt. Die Nachtfahrt war -wieder einmal- faszinierend.

Highlights auf der Nordroute waren English Harbour und Non-Such-Bay, sowie einer morgendliche Flussfahrt in den Dschungel auf dem Indian River auf Dominica.

Seglerisch wars allemal ein Spass, obwohl wir fast jeden Schlag "Am-Wind" segeln mussten. Besonders sportlich waren die Überfahrten zwischen den Inseln.

Seit gesten Abend liegt ZARA wieder im Ausgangshafen auf Martinique. Heute habe ich ZARA nochmals heraus geputzt und morgen übergebe ich sie dem neuen Skipper, welche mit Ihr Nordatlantik nach Deutschland segeln wird.

Für mich hat die Segelsaison 2011 prima begonnen. Ich hatte auf beiden Törns ausgesprochen nette Crews und freue mich nun darauf Mardi Gras wieder im Ammersee schwimmen zu sehen.

Für Ende Juni/Anfang Juli planen wir einen Törn im oestlichen Mittelmeer. Ahoi!

...zwei Wochen zwischen den Windward Islands....

19 March 2011 | Martinique
Harald
Nach 340 Seemeilen sind wir gestern wieder in Martinique eingelaufen und duerfen auf wunderschoene 2 Wochen in diesem traumhaften Segelrevier zurueck blicken.

Unser Toern fuehrte uns von Le Marin/Martinique ueber Marigot Bay auf Saint Lucia auf die Insel Bequia welche zu Saint Vincent und die Grenadinen gehoert.
Von Bequia segelten wir weiter suedlich nach Union Island und von dort aus in die Tobago Keys. Wir hatten Hummer-BBQ am Strand und sind mit Schlidkröten getaucht. Paradiesisch!

Nach einer erholsamen Nacht wurden wir ploetzlich durch sanften Bodenkontakt geweckt.....was war geschehen...die Kausch der Festmachertonne war gerissen.....die Crew versammelte sich sofort an Deck...perfekt....so hatte ich lebenden Balast.
Alle wurden nach Steuerbord berufen und mit der so gewonnen Schraeglage konnten wir Zara rueckwaerts ohne weiterer Grundberuehrung ins tiefere Wasser bewegen. Glueck gehabt!

Über Canouan segelten wir nach Mustique. In Mustique planten wir einen Stehtag und guckten uns auf der Insel die Villen der Reichen an und badeten am Strand.

Mit einer Nachtfahrt machten wir nach 16 Stunden in Marigot Bay auf Saint Lucia fest.
Nach anfaenglichen sportlichen Segelbedinungen mit bis zu 9 Knoten Fahrt durchs Wasser auf dem Am-Wind-Kurs schlief gegen 23 Uhr der Wind ein und wir mussten fast bist zum Morgengrauen motoren. Die Nachtwachen waren kurzweilig; jedes Zweier-Team hatte zwei Stunden Wache.

Am naechsten Morgen liefen wir aus Marigot Bay aus und freuten uns auf einen Badestopp in der Bucht von Rodney Bay auf Saint Lucia.

Um die guenstigen Winde am Morgen zu nutzen sind wir am Freitag Morgen frueh aufgestanden und warfen bereits um 14 Uhr -nach 25 Seemeilen- unseren Anker in der Bucht von Saint Ane vor Martinique ins Wasser zum letzten Badestopp auf dem Suedtoern.

Heute ging die Crew von Bord; ich habe das Deck geschrubbt und freue mich auf meine Mitsegler für die Nordroute.

Wir wollen folgende Inseln besuchen: Antigua, Domenica, Monserat, Guadeloupe - mal gucken, wohin der Wind uns blaest.

Ahoi!

...die Segelsaison 2011 beginnt...

02 March 2011 | Karibik
Harald
ich freue mich auf die Karibik......die Segelsaison 2011 beginnt für ich mit einem Monat auf der Yacht Zara, einer First 47.7 welche ich für die Agentur www.skipperteam.de skippere......Martinique ich komme!

...Ende gut - alles gut...

04 September 2010 | Marina Kalamaki/Athen
Harald
...inzwischen haben wir "Archimedes" wieder zum Heimathafen gebracht; doch auf dem Weg dahin haben wir noch einiges erlebt.

Unsere "unfreiwillige" Nacht vor Anker in Dhokos haben wir genossen und sind am Morgen direkt in das glaskare Wasser der Bucht gesprungen. Unser Frühstück (Kaffe/Tee dazu Rührei mit Schinken) haben wir auf dem Vordeck auf unserem "open-air-Bett" eingenommen.
Ueber Nacht hatte der Wind gedreht und deshalb kam uns am Morgen das Ufer ein wenig nahe.
Wir nutzten den ersten Wind, gingen per Muskelkraft Ankerauf und legten unter Segel ab. Ziel war der Ort Ermioni nur wenige Seemeilen von Dhokos.

Diese wäre in einer halben Stunde machbar gewesen, wäre der Wind nicht völlig eingeschlafen nachdem wir aus der Bucht ausgelaufen waren.

So trieben wir mit der Strömung Richtung Westen....und liefen Gefahr, an dem Ort Ermioni vorbei zu treiben.

Dem wollten wir nicht tatenlos zusehen, wasserten das Dhingi, Auþenboarder dran und die Archimedes gezogen....so war der Plan........wir stellen fest, dass man die 5,5 Tonnen von Archimedes nur schwerlich mit einem 5 PS Auþenboarder bewegen kann.

Zwischenzeitlich war Kiriakis, der Techniker der Charteragentur, in Ermioni eingetroffen und organisierte ein Motorboot, welches Ihn auf Archimedes übersetzte.

Binnen einer Stunde war der Schaden behoben, während Archimedes vor Top und Takel trieb.

Wir steuerten Ermioni unter Motor an, und legten Archimedes an die Mole.
Kiriakis ging von Bord und wir zum Lunch.

Mit der Agentur haben wir ausgemacht, dass wir die Yacht erst am Samstag um 10 Uhr zurück bringen müssen. So konnten wir die Rückreise ein wenig entspannter angehen.

Natürlich haben wir während der Rückreise unsere Pläne wieder mal geändert und sind statt den Ort Aigina auf der Westseite der gleichnamigen Insel, die Ankerbucht Marinas an der Nord-Ostseite der Insel für die Nacht angelaufen.

Dies ermöglichte uns nochmals ein morgendliches Bad im Saronischen Golf.

Fazit: Wir beide genossen die Tage auf Archimedes, haben knapp 300 Seemeilen in einer Woche zurück gelegt. Seglerisch war es ein riesen Spass und die Vielzahl der verschiedenen Erlebnisse eine Bereicherung.











...gut, wenn es nach Plan A auch Plan B, oder C und D gibt...

04 September 2010
Harald
...eigentlich wollten wir spätestens um 17 Uhr in Hydra einlaufen, um einen der raren Liegeplätze an der Mole zu ergattern. Auf dem Weg nach Hydra entbrannte eine Regatta um den vermeintlich letzten Liegeplatz.

Thomas entschied sich für Vollgas, um unseren Verfolger abzuhängen. Haralds Frage, ob er schon mal einen Propeller verloren habe, hielt Thomas für einen Scherz.
Der Hebel blieb auf Vollgas, bis ein piepsen ertönte und eine rote Warnmeldung aufleuchtete."Archimedes" verlor Fahrt.

Was war passiert? Vielleicht den Propeller verloren???

Dem Motto gemäþ, "Seemann mach lagsam - es eilt!" goennten wir uns zunächst einen Drink mit Blick auf das nur 500 Meter entfernte Hydra. Danach machten wir uns auf die Fehlersuche.

Da die Nachmittagssonne dabei warm auf unsere Körper brannte und die blaue See zu einem erfrischenden Bad einlud, entschieden wir uns, die vor Top und Takel treibende "Archimedes" von unten zu besichtigen.

Schwimmbrille auf, Hosen runter und abgetaucht.
Siehe da, der Propeller war noch da.

Die Antriebswelle jedoch, hatte keine Verbindung zum Getriebe.

Wem stört es?
"Ein Segelboot ist ein Segelboot, ist ein Segelboot doch anstatt unter Segel in den engen Hafen Hydra zu segeln, entschieden wir uns -nach einem Telefonat mit dem Vercharterer- die Nacht in Dhokos vor Anker zu verbringen.

Nachdem wir in den Sonnenuntergang gesegelt waren, erreichten wir die Ankerbucht von Dhokos bei Dunkelheit; mit dem letztem Hauch von Wind und mehrmaligen Aufkreuzen auch unserer sorgfältig ausgewählte Ankerposition.
Nach diesem motorfreien Manöver, stand es für uns auþer Frage, das Ankermanöver ohne Hilfe der elektrischen Ankerwinsch abzuschlieþen und ernteten damit die Bewunderung der anderen Ankerlieger.

Die warme, trockene Nacht lud uns dazu ein, auf dem Vordeck unter dem Sternenhimmel zu schlafen, nachdem wir zuvor Thomas's hervorragende Pasta al Tonno con Menta und einem nächtlichen Bad im warmen saronischem Golf genossen zu haben.

Falls Euch das zu viel Dolce Vita sein sollte, dann lest unseren nächsten Beitrag nicht!

Thomas und Harald

...schön wenn ein Plan funktioniert...

02 September 2010
Harald
...es ist 7 Uhr morgens und anstelle der beabsichtigten Nachtfahrt haben wir schon 5 Stunden geschlafen und geniessen unseren Cappuccino im Cafe mit Blick auf "Archimedes" welche längsseits im Hafen von Hydra liegt.

Der gestrige Tag geniesst das Praedikat "besonders" wertvoll". Eigentlich fühlte sich der Tag wie 3 Tage an. Ueber Nacht hatte der Wind auf Nord gedreht, nachdem wir bislang für das Gebiet nur unüblichen Südwind hatten.

Mit dem Nordwind nahm auch die Windstärke zu und das nutzten wir aus, um die 89 Seemeilen nach Hydra in einem Rutsch durch zu segeln.

Gesagt - getan!

Heute wollen wir für den Tag zur unbewohnten Insel Dhokos segeln und freuen uns auf den Abend in Hydra.

Das Leben ist schön!

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Vessel Name: PantaRhei
Crew: Harald
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Who: Harald